Eben gehört

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    • Da setze ich einen drauf.
      KK24 Mozart.
      Nein, nicht die "Made in Heaven Kombination" Cluytens/Haskil,
      sondern Annie Fischer, die hatte es nämlich auch drauf. Efram Kurtz dirigiert das New Philharmonia Orchestra.

      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • gerade irgendwie unwirsch:
      francemusique.fr/emissions/le-…bc-proms-de-londres-66989

      Bei Wilhelm Busch war noch die Musik mit Geräusch verbunden, hier scheint es oft umgekehrt.
      Ein seltsam 'klangloser' Beethoven, dabei 'unlogisch': wenn schon so ein atemloser erster Satz der Zweiten, warum dann dieses Ritardando am Satzende? Wäre im Konzept doch viel schlüssiger, das a tempo zack, zack, zack zu beenden.
      Insgesamt triebt Currentzis der Zweiten jeden Charme aus, alles an 'Mozart gemahnende'. Kann man ja machen, läuft allerdings Gefahr, das Werk nichtssagend werden zu lassen.

      In der Fünften geht das Konzept besser auf, finde ich. Erinnert mich an Savalls "Eroica" und dessen Kompromisslosigkeit gegenüber Hörgewohnheiten.
      Unterschied dennoch auch hier diese Atemlosigkeit, nichts soll klingen, scheint es, alles Geräusch sein und existenziell Bewegung von Materie...eigentlich bewundernswert, wie das Orchester den Vorstellungen nachkommt und sich als Klangkörper verleugnet.
      Kann mich jedenfalls nicht erinnern, je einen derart 'vertikalen' Beethoven gehört zu haben.
      Ist ja auch schonmal spannend, aber ich verbleibe: unwirsch.
      "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
    • Neu

      Aus der DCH vom 8.11.2018.

      Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll Op. 47
      Gustavo Dudamel, Berliner Philharmoniker

      Den ersten Satz finde ich nicht außergewöhnlich. Bei dem grotesken Marsch hätte ich mir mehr Sarkasmus und Verve gewünscht. In den restlichen Sätzen finde ich einige Stellen gut herausgearbeitet. Sehr schön im Finale der Übergang von den Puschkin-Versen zu der Coda. Letztere spielt er langsam. Ich finde ja, dass der "Zwang" eindeutig hörbar ist, nämlich durch das kraftvolle, monotone, unnachgiebige Schlagwerk. Aber fangen wir keine Diskussion an. Viele Instrumente haben mir sehr gut gefallen. Die Es-Klarinette im Scherzo, die Klarinette im Largo (wieder tiefes Register) und beim genannten "Übergang" im Finale, die Oboe im Largo, Horn, Trompete, die Harfen, ...

      Dudamel ist wirklich ein smarter Typ. Er wird auch entsprechend vom Publikum abgefeiert. So mancher hätte ihn sich wohl auf dem Chefposten gewünscht (den Schreiber dieser Zeilen eingeschlossen). Anschließend spricht Sarah Willis mit ihm. (Bernstein-1, Jeremia, zu Beginn des Konzertes habe ich mir geschenkt.)

      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
      This is Bartolo, King of the King of Wines. --- Alan Tardi
    • Neu

      Aus dem Atma-Sale neulich: Das fast 40minütige Trio Gabriel Piernés:



      Nicht auf dem Level von Fauré, dafür pittoresker (mit Anklängen an baskische? oder irgendwelche andere Volksmusik) und durchaus hörenswert.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Neu

      DCH vom 15.10.2016

      Sergej Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester Op. 43
      Nikolai Lugansky, Berliner Philharmoniker, Tugan Sokhiev

      Schön.


      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
      This is Bartolo, King of the King of Wines. --- Alan Tardi
    • Neu

      Hier Atzventzbach am Morgen.

      Bach, J. S.: Kantate Nr. 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“

      Nancy Argenta, Anthony Rolfe Johnson, Olaf Bär
      The Monteverdi Choir (8/5/5/5)
      The English Baroque Soloists (Streicher 5/4/1/1/2/1 – zwei Bratschenstimmen)
      John Eliot Gardiner
      Januar 1992



      Sportlich. Drahtig. Agil.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Neu

      "Maximilian Hornung: Shostakovich, Tsintsadze – Cello Concertos of 1966"




      Tsintsadze: Konzert Nr. 2 in 5 Episoden für Cello & Orchester
      Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 2
      Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (Andris Poga).

      Dieses Album hat mir einen Zugang zu Schostakowitsch ermöglicht, obwohl ich es bislang nur 1 x gehört habe. :thumbup: Tsindsadze gefällt mir aber ebenfalls sehr gut. Ein (für mich) äußerst interessantes und neues Hörerlebnis. Würde ich wahnsinnig gern mal live erleben. Ich werde mich die Tage mal weiter in dieses Album vertiefen ... Bei JPC sind die ersten 100 Exemplare übrigens signiert und ich habe noch ein signiertes Album ergattern können. Das Booklet ist zudem sehr umfangreich.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      ich höre gerade das Emperor Quartett mit dem vierten Streichquartet (H. 256) von Martinu. Ist mir heute beim surfen irgendwie dazwischen gekommen und ich habe es mir spontan herunter geladen. Gefällt mir gut. Klingt einfach angenehm modern. Ich mag das ja. :)

      Viele Grüße, Michael
    • Neu



      Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte
      Nr. 17 G-Dur KV 453
      Rondo in D-Dur KV 382
      Nr. 18 B-Dur KV 456
      Nr. 19 F-Dur KV 459

      Mitsuko Uchida, English Chamber Orchestra, Jeffrey Tate

      Einfach nur herrlich...


      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
      This is Bartolo, King of the King of Wines. --- Alan Tardi
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      Ich hatte William Walton gar nicht als so toll abgespeichert, aber was ich da gerade gehört habe, hat mir mal so richtig gut gefallen, lebendig, melodisch, rhythmisch und gemäßigt modern und immer wieder sehr emotional, gefühlsbetont. Vielleicht lag es auch am Bratschenspiel von Frau van Keulen, dass weiß ich ich so genau nicht, aber auf alle Fälle super. Dafür hat sich die Geschenke CD schon gelohnt.



      William Walton, Viola-Konzert Nr. 1, Isabelle van Keulen, Andrew Manze und die NDR Radiophilharmonie
      Viele Grüße, Michael
    • Neu


      Gounod: Cinq Mars

      auf youtube hat Mathias Vidal Auschnitte der Aufführung in München 2015 eingestellt, darunter befindet sich folgender Kommentar zur Cavatine des Cinq Mars im 4. Akt:
      "Nul depuis l'immense Alain Vanzo ne m'avait tant bouleversé dans le répertoire français hors baroque. Le timbre pourrait paraître quelconque, n'y aurait-il cette unique inflexion de la langue, ce phrasé naturel, cette diction perlée, toujours parfaitement justes. [...] Chaque mot qui bruit à nos oreilles touche au divin miracle. En somme, une voix inoubliable."

      So isses.
      "Im Augenblick sehe ich gerade wie Scarpia / Ruggero Raimondi umgemurxt wird, und überlege ob ich einen Schokoladenkuchen essen soll?" oper337
    • Neu


      (AD: Oktober 2009 - Mai 2010, Barbican Hall, London, live)

      Sinfonie Nr. 1, H 289 (1942)

      BBC Symphony Orchestra
      Jiří Bělohlávek


      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Neu

      bratwurst schrieb:


      Gounod: Cinq Mars

      auf youtube hat Mathias Vidal Auschnitte der Aufführung in München 2015 eingestellt, darunter befindet sich folgender Kommentar zur Cavatine des Cinq Mars im 4. Akt:
      "Nul depuis l'immense Alain Vanzo ne m'avait tant bouleversé dans le répertoire français hors baroque. Le timbre pourrait paraître quelconque, n'y aurait-il cette unique inflexion de la langue, ce phrasé naturel, cette diction perlée, toujours parfaitement justes. [...] Chaque mot qui bruit à nos oreilles touche au divin miracle. En somme, une voix inoubliable."

      So isses.
      Hallo liebe Frankfurter bratwurst :) , das ist aber auch insgesammt eine ganz wunderbare Einspielung !
      LG nach Ffm. palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Neu

      Knulp schrieb:

      Kann mir jemand erklären, wie dieses pronographisch-orale Cover zum Orlando passt?
      Naive hat praktisch nur solche Cover für ihre Barockmusik-Einspielungen. Ist also ein ästhetisches Konzept, was sie da verfolgen.

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      Música Catalana
      Narciso Yepes (Gitarre)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul