Eben gehört

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    • In Janoschs Version der „Bremer Stadtmusikanten“, die ich kürzlich für den literaturaffinen Nachwuchs erstanden habe, findet sich der - wie ich meine: großartige - Satz: „Das klingt wie Brahms auf der Geige.“
      Das hat natürlich inspirierendes Potential. Also:



      Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 („Regenlied“)

      David Oistrach - Violine
      Frida Bauer - Klavier

      :wink: Agravain

    • palestrina schrieb:

      Aber bitteschön in dieser Ausgabe.....



      .....wenn möglich bevorzuge ich immer das Original!
      Diese Meinung teile ich gemeinhin , jedoch....da ist der Klang . Die Supraphon(Original)Aufnahme als CD klingt nach meiner Erinnerung anders - wer sie hat , sollte mal nachsehen , wer sie remastered hat . Aud der Rückseite der alten Cantus/Line Ausgabe ( ASIN B074Z536MB ) ist zu lesen : Digitalbearbeitung 1994 Wieland Haas / SWT Südwest-Tonstudio . Außerdem "1994 Cantus Glassics " und " Mit freundlicher Genehmigung von Supraphon , Prag ". Ich habe mich damals nach einem Hörvergleich für die Cantus-Ausgabe entschieden . Ich gehe davon aus , daß bei der Neuausgabe von Cantus/Line nur ein zur Rusalka-Serie passendes Cover die Veränderung ausmacht . Und bitte keine Details zum Hörvergleich fragen - das ist 25 Jahre her , und ich bin zwar grau , aber kein Elefant .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller)
    • Lateinamerikanisches Kontrastprogramm mit Alondra de la Parra:

      Zuerst dieses Konzertprogramm aus der Pariser Philharmonie. Hauptwerk ist die Orchestersuite La noche de los Mayas von Silvestre Revueltas. Das kannte ich von einer CD mit Gustavo Dudamel und dem Orquesta Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar. De la Parra und das Orchestre de Paris liefern Chili con Carne, Dudamel nur Carne sin chili :D

      Dann ging's mexikanisch weiter:



      Das ist schon qualitätsmäßig recht weit gespreizt. Sehr gut gefällt mir das Gitarrenkonzert von Manuel Ponce, weitaus einfallsreicher als das Piazzolla-Konzert aus dem obigen Pariser Programm, das im Schlusssatz um immer das gleiche Motiv zirkuliert und ohne die charismatischen Solisten nach zwei schönen Sätzen einfach nur stinklangweilig wäre. Auch interessant Eugenio Toussaints Concerto for Improvised Piano, für mich die interessanteste Annäherung zwischen Jazz und "Klassik" seit Gunter Schuller. Die zeitgenössischen Stücke von Mario Lavista und Enrico Chapela sind auch interessant anzuhören. Revueltas' Sensemaya ist so eine Art outtake aus Noche de los Mayas, auch stark.

      Weiter mit de la Parra geht's in einer anderen Schublade.
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Quasimodo schrieb:

      us der Pariser Philharmonie. Hauptwerk ist die Orchestersuite La noche de los Mayas von Silvestre Revueltas. Das kannte ich von einer CD mit Gustavo Dudamel und dem Orquesta Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar. De la Parra und das Orchestre de Paris liefern Chili con Carne, Dudamel nur Carne sin chili
      Dann höre mal Salonen oder die Einspielungen von Enrique Batiz (von ASV damals. Es gab sie mal dann in einer Box von Brilliant Classics). Ein weiterer hervorragender Dirigent dieser Werke war Eduardo Mata.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Quasimodo schrieb:

      Alle drei auf yt zu finden! Danke für den Tipp!
      Kein Problem. Die Musik ist einfach der Hammer. Viel Spaß beim Anhören.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      Gestern abend seit sehr langer Zeit mal wieder die 2. Symphonie von Wilhelm Stenhammar gehört, in der wunderbaren Neuaufnahme mit Herbert Blomstedt und den Göteborgern. Was für ein Klangfest.

      Werde heute gleich mal zum Vergleich die alte LP mit Stig Westerberg hervorholen.

    • Neu

      Wieland schrieb:

      palestrina schrieb:

      Aber bitteschön in dieser Ausgabe.....




      .....wenn möglich bevorzuge ich immer das Original!

      LG Fiesco
      Das "Original" sieht allerdings so aus ;) und findet sich auch so in meiner Sammlung.
      Es ging nicht um das Cover, sondern um die Aufnahme (Cantus-Line)! Alles klar!

      LG Fiesco
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Neu

      Hier (wie häufiger in den letzten Tagen):



      Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 16 F-Dur, op. 135

      Suske-Quartett

      Speziell das Lento assai hier: Sphärenmusik. Selten klang dieser Satz so nach dem Adagio aus Mahler 3. Es scheint, die Liebe hat auch Ludwig van was erzählt... ;)

      :wink: Agravain
    • Neu

      Den Tag beschließe ich mit:



      Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll

      Marjorie Thomas - Alt
      Tölzer Knabenchor
      Chor und Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks
      Rafael Kubelik

      Eine Aufnahme, die nach meinem Empfinden ein Dasein im Schatten anderer fristet. Jetzt, wo ich sie höre, frage ich mich recht intensiv, warum das eigentlich so ist. Schließlich ist sie doch ganz wunderbar gelungen.

      :wink: Agravain