MP3 Preis vs. CD Preis

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • MP3 Preis vs. CD Preis

      Bisher dachte ich in meiner Naivität, dass die MP3 Version eines Albums immer "ein wenig" günstiger sein müsste als die CD Version, wegen geringerer Produktionskosten, usw.
      Jetzt sind mir ich beim Auffüllen einer Beethoven-Lücke (Cello Sonaten) bei Amazon erhebliche Differenzen aufgefallen (die ersten beiden in der Tabelle).
      Deswegen habe ich mal einige verfügbare Gesamtaufnahmen bzgl. der Preise verglichen.

      Naiverweise müsste man sagen: Zwischen MP3 Preis und CD gibt es gar keine Korrelation!
      Hat einer der Capricciosi Einsichten in die Preisgestaltung der Labels?
      Habe ich nur ein untypisches Beispiel erwischt?
      Was für Gründe könnte es denn geben für ein Preisverhältnis zwischen 35% und 137%

      Ausführende
      MP3
      CD
      MP3/CD
      Capoucon/Bradley
      8,39
      14,99
      56%
      Rostropovich/Richter
      16,99
      12,39
      137%
      Brendel/Brendel
      14,99
      23,99
      62%
      Canino/Vogler
      23,07
      19,49
      118%
      Fournier/Gulda
      14,09
      11,09
      127%
      Du Pré/Barenboim
      6,99
      19,83
      35%
      Casals/Serkin
      13,99
      23,28
      60%
      Kliegel/Tichman
      7,99
      6,02
      133%
      Maisky/Argerich
      9,99
      20,49
      49%
      Qin/Tiu
      16,99
      17,40
      98%



      liebe Grüße
      Scherzo
    • Man sollte meinen, daß es so ist, wie du es beschreibst - MP3s immer günstiger als die CD. In fast allen Fällen ist die Korrelation

      HiRes/SACD/BD > CD > MP3 (von teuer zu günstig)

      auch durchaus zutreffend, wenn man sich diverse Labels oder Download-Plattformen anschaut. Aber bei Amazon ist das alles egal - es unterliegt einer ganz anderen Preis-Ideologie: hier werden Angebote gemacht, um Käufe zu generieren. Das hat auch nichts mehr mit den Labels selber zu tun. Es gibt keine Plattform, wo die obige Korrelation so dermaßen aus den Angeln gehoben wird wie auf Amazon. Da sind große Preisschwankungen ebenso vorhanden wie die Tatsache, daß manchmal die übliche Gewichtung ad absurdum geführt wird.

      Ganz häufig sieht man es bei kurzzeitigen CD-Angeboten, wo es wesentlich mehr Sinn macht, den physischen Tonträger zu kaufen und selbst zu rippen, anstatt den Download zu erwerben. Nach einer konkreten Wertschöpfung geht es nicht mehr; zumindest kann man viele Angebotspreise nicht mehr damit erklären.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:

      Ganz häufig sieht man es bei kurzzeitigen CD-Angeboten, wo es wesentlich mehr Sinn macht, den physischen Tonträger zu kaufen und selbst zu rippen, anstatt den Download zu erwerben.
      Das trifft auch bei "Market Place"-Angeboten oft zu, speziell wenn es sich um ältere Alben mit geringer Popularität handelt.
      zwischen nichtton und weißem rauschen
    • Grundsätzlich ja, aber das ist vom jeweiligen Händler abhängig, der den Artikel anbietet - und die Gründe sind vielfältig. Und ich spreche erstmal nur von Neuware.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul