Jazz-Talk

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    • garcia schrieb:

      Schimpfe niemals auf brillante Coctailpianisten

      Sie sind Goldes wert...
      Lach....Nein, das tue ich nicht. Ich habe nur die Bandbreite geschrieben, die man über ihn so allgemein als Meinung über ihn gesagt hat oder sagt. Ich persönlich stehe irgendwie in der Mitte. Mir ist es sein Spiel auf Dauer nicht so wirklich spannend wie vielleicht Erroll Garner, Teddy Wilson oder Hank Jones.

      Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde gerade sein damaliges Trio mit Israel Crosby am Bass und Vernell Fournier am Schlazeug ausgezeichnet, aber irgendwie fehlt mir dann was. Übrigens ergeht es mir mit Art Tatum genauso. Ein meisterhafter Pianist, aber er macht mir "to much". Ich möchte von einem Pianisten nicht "zugeklimpert" werden. Ja, das klingt irgendwie bösartig und hart, aber es erscheint mir einfach so.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Klingt weder hart noch gar böse, lieber Maurice :D

      Das Zugeklimpertwerden bei Art Tatum ist ja Legendär, mit dem wollte ja keiner spielen weil man immer so alt aussah an seiner Seite. Ich kenne auch keine Pianotrios von ihm (wenn es sie gibt: unter Bildungsmangel abhaken), nur Bandaufnahmen mit Bläser dann, aber alles was ich habe sind seine Soloaufnahmen. In der dicken Pablobox. Sie laufen selten weil ich im Jazz Bandaufnahmen mehr schätze als Solosachen. Aber toll ist das schon...

      Ja, das Zugeklimpertwerden. Ich hab dieses Gefühl auch manchmal bei Oscar P. Er konnte alles. Mag schwierig sein wenn man alles kann auch mal was nicht zu machen was man könnte, nicht? Aber ich liebe den Oscar, und zwar über alles, ich finde toll was er machte. Aber manchmal war es "too much of a good thing", wie der Brite sagt :D

      Und eben dieses Gefühl hab ich bei Jamal nie. Der macht immer genau das Sinnvolle. Das was paßt. Nie ein Ton zuwenig, nie einer zuviel. Dafür erdige Bluesfeelings statt Brillanz (die ja auch da aufscheint wo es paßt). Kein Pianist, ein Musiker.

      So empfinde ich den Achmed, deswegen fehlte er mir hier :D was ich empfahl ist ja Ende 50er/Anfang 60er. Was er dann gemacht hat kenne ich nicht. Aber die Pershing Aufnahmen... Hach lieber Maurice... Die muß man doch lieben :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Ich kenne auch keine Pianotrios von ihm (wenn es sie gibt: unter Bildungsmangel abhaken)
      Oh,ja. Die gib es tatsächlich. Mit Tiny Grimes (Gitarre) und Slam Stewart (Bass) oder Red Callender (Bass) und JoJones (Drums). Es gab auch ein Trio mit dem Gitarristen Everett Barksdale und , glaube ich, auch Slam Stewart am Bass.


      garcia schrieb:

      Ja, das Zugeklimpertwerden. Ich hab dieses Gefühl auch manchmal bei Oscar P. Er konnte alles. Mag schwierig sein wenn man alles kann auch mal was nicht zu machen was man könnte, nicht? Aber ich liebe den Oscar, und zwar über alles, ich finde toll was er machte. Aber manchmal war es "too much of a good thing", wie der Brite sagt
      Bei IHM hatte ich komischerweise nie das Gefühl, dass er "zugeklimpert" hat, schon mal überhaupt nicht bei seinen Begleitungen. Das konnte er doch verdammt gut. Ich mag ihn auch sehr, er war grandios gewesen.


      garcia schrieb:

      Und eben dieses Gefühl hab ich bei Jamal nie. Der macht immer genau das Sinnvolle. Das was paßt. Nie ein Ton zuwenig, nie einer zuviel. Dafür erdige Bluesfeelings statt Brillanz (die ja auch da aufscheint wo es paßt). Kein Pianist, ein Musiker.
      Siehe bei mir Oben über Oscar Peterson.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • < < = = auch die große Shirley Horn verehrte beide, sehr sogar . . . (= = > > v. wikipedia.org = = > > )
      ...moving away from her classical background, Horn later said "Oscar Peterson became my Rachmaninov, and Ahmad Jamal became my Debussy." :)

      - - - - - - - - - -

      übr. m o r g e n ab 22.03h auf SWR2 … "Disziplin u. Freiheit. Zum 80. Geburtstag von McCoy Tyner." (v. Harry Lachner)
      <= die eine od. andere Anregung für Jazzeinsteiger wird schon dabei sein . . .
      ((+ trotz all der anderen Pianogrößen … müsst` ich mich da für einen "US-Boy um 1960" entscheiden, wäre es vermutl. McCoy …))

      :wink:
      >>>>Wer Rechtschreibefehler findet, darf mich g e r n e darauf hinweisen!!<<<<

      Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen auch nicht. (Fischer-Dieskau üb. seine 1. >u. letzte!< Talk-Show)

      Hollywood ist ein Witz (Aki Kaurismäki)
    • Neulich las ich einen Kommentar eines meiner Lieblingsschauspieler (Matthias Brandt), der Jazz-Fan ist, zu einem Album v. Julian und Roman Wasserfuhr. Ich möchte jetzt nicht über dieses Album disktuieren (da ich von ihnen nicht ein einziges Album besitze, obwohl ich sie neulich noch live erlebt habe), sondern eher um die Definition "Angeber-Jazz", die mir völlig neu war. 8| Unter "Produktinformation" ...

      actmusic.com/Kuenstler/Julian-…mation-Relaxin-in-Ireland

      Da heißt es: "Ich mag den Mut zur Einfachheit, den die beiden besitzen. Das muss man sich trauen. Zu bewundern ist dann das Gegenteil von Angeber-Jazz“. ^^ Habe dann darüber nachgedacht, ob man heutzutage tatsächlich zum Großteil "Außergewöhnliches" zu bieten haben muss, um sich eine Fan-Basis zu verschaffen. Ob nun ausgefeilte Instrumente, Techniken, ein außergewöhnlich ansprechendes Äußeres des Künstlers, außergwöhnliche Cross-Over-Stile, etc. ... Gut, ein außergewöhnliches Talent wäre natürlich absolut wünschenswert. ;) Ich denke jedoch an Dinge, von denen sich ein Künstler von den anderen abhebt. Ich mag ja sowohl einfach strukturierten Jazz, als auch "Angeber-Jazz", wobei ich die Definition "Angeber-Jazz" schon sehr gewöhnungsbedüftig finde, obwohl ich im ersten Moment darüber schmunzeln musste. Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Newbie69 schrieb:

      "Ich mag den Mut zur Einfachheit, den die beiden besitzen. Das muss man sich trauen. Zu bewundern ist dann das Gegenteil von Angeber-Jazz“.
      Das Zitat stammt NICHT vom User "Newbie69", sondern aus dem Presse-Bericht, den er gepostet hat. Die Ergänzung erfolgte auf Wunsch des Users per PN.

      Ich bin selbst aktiver Jazzmusiker, daher vielleicht besonders nahe an den Musikern, als auch an den Zuhörern dran. Ohne den Artikel gelesen zu haben, dürfte es sich vor allem auf die spieltechnischen Dinge bezogen haben, und das hat sicher auch was mit "angeben" zu tun, da solche Spieler in Massen von den Hochschulen "produziert" werden.

      Dazu gerne ein Beispiel : Wenn Du auf die Musikmesse fährst, wirst Du an einem Stand wie Yamaha dutzende von hoch,laut und "schneller, besser, höher" spielende Hobby-Musiker hören, die sonst nix können als dies. Man kann das in "Schulen" erlernen, etwa bei dem Trompeter Malte Burba. Es geht dabei um das druckfreie Spielen, so dass man extrem hoch spielen kann. die Fingertechnik und was dazu gehört lernen die auch noch mit. Und genau DAS muss dann auch "live" gezeigt werden.

      Im Jazz von heute muss man inzwischen nahezu alles beherrschen, und selbst in der Klassik ist man inzwischen durch die Avantgarde gezwungen, sein Können massiv zu erweitern. Sonst fällt man einfach auf die Schnauze.

      Jetzt fragt sich jeder, warum ich das schreibe. Ganz einfach, weil man darum wissen sollte, um zu verstehen, was in den Köpfen dieser Leute vorgehen muss. Dazu kommen tausende von Youtube-Videos, die genau DAS zeigen.

      Nun die eigentliche Frage : Braucht man das (im Jazz) : Klare Antwort: NEIN !! Doch auch hier muss man inzwischen sein Handwerk beherrschen. Musiker, die das NICHT tun, werden kaum mehr eine Chance haben, es sei denn, sie spielen laienmäßig in Dixieland-Bands, dort findet man noch solche Kollegen vor. Und glaube mir, man will oftmals mit diesen Leuten nicht mehr spielen, weil sie inzwischen langweilig wirken.

      Wenn Du aber Deine Mittel sorgsam auswählst, Dich auf bestimmte Sachen konzentrierst, und dann einen eigenen Stil findest, muss es kein "Angeber-Jazz" sein, und Du kommst dennoch gut an.

      Sich selbst zu beschreiben ist immer schwierig. Doch ich denke, ich liege da auch zu 60 % im "Angeber-Bereich", weil ich meine techischen Möglichkeiten automatisch mit meinen anderen Möglichkeiten verbinde. Das ist z.B. für alten New Orleans-Jazz nicht mehr stilecht, doch heute kommt man kaum drumherum, ein gewisses Feld an Musik abdecken zu "müssen". Und das geht bei mir bis in die 1950/60-er Jahre hinein, also den Hard Bop. Und da muss man ganz andere Fähigkeiten haben als z.B. im alten Jazz.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hier mal zwei kurze Interviews zum Thema "Jazz" (aus der Reihe "Learn to enjoy Jazz").

      Zunächst der wunderbare Roger Willemsen, der ja leider nicht mehr unter uns weilt. :( Er beschreibt hier, was für ihn gute Jazzmusik ausmacht.
      youtube.com/watch?v=hzkCxhIOPuI

      Und Michael Wollny zum Thema "Kampf zwischen den Traditionalisten und den Progressiven":
      youtube.com/watch?v=p_azVVvmIE4

      Ich bin übrigens froh, dass es hier (im Jazz-Forum) kaum eine eindeutige Abgrenzung zwischen diesen beiden Gruppierungen gibt. Auch ich bin offen für beide Richtungen und finde sie gleichermaßen spannend.

      Maurice schrieb:

      Dazu gerne ein Beispiel : Wenn Du auf die Musikmesse fährst, wirst Du an einem Stand wie Yamaha dutzende von hoch,laut und "schneller, besser, höher" spielende Hobby-Musiker hören, die sonst nix können als dies. Man kann das in "Schulen" erlernen, etwa bei dem Trompeter Malte Burba. Es geht dabei um das druckfreie Spielen, so dass man extrem hoch spielen kann. die Fingertechnik und was dazu gehört lernen die auch noch mit. Und genau DAS muss dann auch "live" gezeigt werden.
      Vielen Dank für deinen interessanten Beitrag, lieber Maurice!! :) :thumbup: Und dass es Schulen gibt, in denen man solche speziellen Spieltechniken erlernt, war mir bislang (ebenfalls) neu.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Newbie69 schrieb:

      Und dass es Schulen gibt, in denen man solche speziellen Spieltechniken erlernt, war mir bislang (ebenfalls) neu.
      Du solltest nur das Wort "Schule" hin und wieder nicht wörtlich nehmen. Man versteht darunter bestimmte Lehrmethoden, die Jazzmusiker quasi "zusammengebastelt" haben, auf Grund ihrer eigenen Erfahrungen.

      Es gibt aber auch bestimmte Zweige in Konservatorien, Musikhochschulen und freiberuflichen Musikschulen und Musikwerkstätten, die Jazzprogramm anbieten. Etwa die Musikhochschulen in Köln oder Hilversum in Holland. Oder die Frankfurter Musikwerkstatt, um mal ein paar Beispiele zu liefern. Ich glaube, in Hannover gibt es das auch noch. In Frankfurt/Main auch. Das sind nur wenige Beispiele. Inzwischen gibt es die Bereiche "Popularmusik, Musical, Jazz, mal grob geschrieben. Hier und da heißt es anders, kommt aber zu ähnlichen Ergebnissen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • 10 bringe ich nicht zusammen, aber am meisten hat mich Tord Gustavsen beeindruckt. Und zwar mit diesen beiden Alben:




      Gruß

      MB


      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Ganz ganz doll in Erinnerung aus 2018 (wenn es auch nicht 10 sind) hab ich dieses:


      Von Charles Lloyd... den hab ich 2018 für mich entdeckt



      Kenn ich seit Jahrzehnten aber blubbert wieder hoch und machte unglaublich viel Freude:
      Vom Art Ensemble of Chicago...


      Ein toller Fang der mich viel beachäftigt:


      Und Achmed Jamal



      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Danke für eure bisherigen Rückmeldungen!

      Es war nicht einfach, aber ich habe mich nun für diese 10 Favoriten aus dem Jahre 2018 entschieden:

      Michael Wollny Trio: Weltentraum Live (2014)



      Live with Lassy (feat. Kontrafouris, Lotjonen, Makynen, Assefa)



      Michael Wollny: Nachtfahrten (2015)





      Michael Wollnys [em] (mit Eva Kruse und Eric Schaefer): „Wasted & Wanted“ (2012)





      Lars Danielsson & Leszek Mozdzer: Pasodoble (2007)





      Michael Wollny Trio (u. Émile Parisien): Wartburg (2018)





      Youn Sun Nah: She moves on (2017)




      Michael Wollny & Vincent Peirani: Tandem (2016)




      Wollny, Peirani, Schaerer, Parisien: Out of Land (2017)



      Heinz Sauer &Michael Wollny: Don‘ t Explain - Live in Concert (2012)
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Newbie69 schrieb:

      Michael Wollny Trio: Weltentraum Live (2014)
      Dieses Album ist bei mir auch unter den Top Ten des Jahres 2018. Vielleicht ist es sogar das Top-Album des Jahres 2018 schlechthin. Jenseits von Weltentraum Live gab es aber so viele Jazzalben, die ich im letzten Jahr gehört habe (250? Oder gar 300?), dass es mir schwer fällt, eine Rangliste zu erstellen. Was habe ich alles an Musik gehört von Vince Mendoza, Maria Schneider, Donny McCaslin, Chet Baker, Freddie Hubbard, Bill Evans, Miles Davis, John Coltrane, Tim Hagans, Michael Brecker, Randy Brecker, Pat Metheny, Mike Stern, Bobby Hutcherson, Stanley Clarke, Hiromi, Rachel Z, Omar Hakim, Count Basie, dem Tingvall Trio, e.s.t., Teri Lyne Carrington, Stan Getz, Phil Woods, Jochen Rueckert, Steve Lacy, Steve Coleman, Greg Osby, Gary Thomas, Joe Lovano, Ralph Peterson jr., Julia Hülsmann, Art Pepper, Chick Corea, Herbie Hancock, Walt Weiskopf, Michel Camilo, Donald Byrd, McCoy Tyner, Chico Freeman, Harvey Swartz, Art Blakey, Keith Jarrett, Wayne Shorter, Tommy Flanagan, Brad Mehldau, Eric Alexander, Don Pullen, Pepper Adams, Cannonball Adderley, John Abercrombie, John Scofield, Antonio Hart, Kurt Elling, Ahmad Jamal, Kinga Glyk, Dave Douglas, Charles Lloyd, Larry Coryell, Peter Erskine, Fred Hersch, Michel Petrucciani, Barbara Dennerlein, Joey DeFrancesco, Joe Henderson, Dee Dee Bridgewater, Branford Marsalis, Tom Harrell, Dave Holland, Gerry Mulligan, Eric Kloss, Mulgrew Miller, dem Modern Jazz Quartet, Roland Kirk, Larry Goldings, Peter Bernstein, Billy Cobham, Charlie Haden, Johnny Griffin, Marc Copland, Chris Potter, Abraham Burton, Gonzalo Rubalcaba, Dizzy Gillespie, Pablo Held, Dave Brubeck, Kenny Barron, Don Braden, Dexter Gordon, Pharoah Sanders, Roy Haynes, Larry Young, Horace Silver, Antonio Sanchez, Steps Ahead, um nur ein paar der von mir verehrten Jazzgrößen zu nennen, deren Alben bei mir eigentlich permanent im CD-Schacht rotieren. Wie soll man da eine Rangliste erstellen? :D

      Ich versuche es aber trotzdem mal. Meine Top Ten des Jahres 2018 waren:
      "Er tut so gut."
      (Swjatoslaw Richter über Joseph Haydn)
    • Danke für deine Rückmeldung, lieber music lover. :) Ja, 10 Alben herauszupicken fiel dir sicherlich sehr schwer. War ja selbst für mich nicht einfach.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • ...oh my Dear!

      <= bei so einer beeindruckenden Liste wie eben von m l fühlt man sich ganz zerbröselt :S :S
      < < = = fühl mich im Moment, als hätte ich in meinem Leben noch nicht so viel Jazz gehört wie manche von Euch bloß in Zwo.18 . . .

      h m … schätze inzwischen, dass ich >relativ - im Vgl. zur Mehrheit hier im Forum< geradezu ein asketisch - stilles Leben führe . . .
      <= schon im thread musikalische Vorhaben Zwo.19 fiel mir kaum etwas ein . . .

      but back to Jazz <= den höre ich wohl am regelmäßigsten autofahrenderweise nach Einbruch der Dunkelheit <= means hier in Unter- und Mittelfranken v i e l Menschen-(resp. Auto-)leere und oft genug noch nicht mal tote Hunde und kranke Katzen unterwegs < < = = was gibt's da hilfreicheres gegen den Sekundenschlaf als wenn eine Jazztrompete herzenswarm durch die Nacht quäkt...

      my top of the trumpets from last year - - - >Steven Bernstein + Sam Rivers Trio, Jan. 2002<

      . . . dicht gefolgt von `ner ganz and`ren (stilistischen) Kiste

      >L.A. - 04.09.1956 . . . + B.Webster (ts) J.Rowles (p) B.Kessel (gt) J.Mondragon (b) A.Stoller (dr)<


      <= letzteres übr. aufgrund einer Empfehlung von Mr. Capriccio - Jazz Mauritz Frankfurter :thumbup: :thumbup:
      >>>>Wer Rechtschreibefehler findet, darf mich g e r n e darauf hinweisen!!<<<<

      Es ging aus heiterem Himmel um Irgendwas. Ich passte da nicht rein. Die anderen auch nicht. (Fischer-Dieskau üb. seine 1. >u. letzte!< Talk-Show)

      Hollywood ist ein Witz (Aki Kaurismäki)
    • Im vergangenen Jahr habe ich insgesamt erstaunlich wenig Musik gehört und nur gaaaaaaanz wenig Jazz. Weiß nichtmal ob ich überhaupt 10 Jazzplatten auf dem Plattenspieler bzw. im Player hatte, darunter aber definitiv nichts „Neues“, was das Produktions-/Erscheinungsdatum angeht. Aber die folgenden Alben habe ich auf jeden Fall und sehr, sehr gerne gehört. Teils auch mehrfach:


      Pharoah Sanders:Tauhid
      (einzeln gibt's die Scheibe derzeit offenbar nicht. Auf dem verlinkten Ding ist auch Jewels of Thouht - ebenfalls ganz hörenswert, in 2018 aber von mir ungehört - enthalten)



      Sonny Sharrock: Ask the Ages (feat. Pharoah Sanders, Charnett Moffett, Elvin Jones)



      Peter Brötzmann Octet: Machine Gun



      Albert Ayler: Live In Greenwich Village - The Complete Impulse Recordings
      Der Link geht nicht. Deshalb hier ein Link zur ursprünglich erschienenen Auswahl aus Aylers Greenwich Village-Aufnahmen.



      Ornette Coleman and Prime Time: Virgin Beauty



      Eric Dolphy: Out to Lunch



      Eric Dolphy: Last Recordings (enthält mit „Spring Time“ meine Lieblingsaufnahme von Dophy).



      Gil Evans: Out of the Cool / Into the Hot (ich weiß, das sind zwei Alben …)

      Das war’s schon - immerhin 8. Also hatte ich doch mehr als 10 Jazzscheiben auf den Ohren. Aber alles weitere an Jazz-Zeugs, was ich so hörte, habe ich vergessen oder ist IMO nicht der Rede wert.

      Aber ich könnte mal wieder häufiger ins Obergeschoss gehen, wo meine Jazz-Vinyls und -CDs lagern und da verweilen. Ist vielleicht was für 2019. ^^

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.