Jazz-Talk

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    • syncopatedtimes.com/trumpet-pl…22xbjCDbjr6C98wi3pPAmb7aY

      Der Jazztrompeter Joey Morant ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Er war vor allem in seiner Heimat Charleston aktiv gewesen, auch wenn er auf Tournee ging. So wirkte er u.a. bei Ray Charles, James Brown, Paul McCartney, Les Paul und dem Lincoln Jazz Orchestra unter Wynton Marsalis mit. Später tourte er mit Panama Francis" Savoy Sultans und viele Jahre mit der von mir vorgestellten Harlem Blues&Jazz Band mit.

      Morant leitete auch eine eigene Bigband und tourte als Familienband mit seinen Söhnen durch die Staaten. Er macht auch Einspielungen unter seinem Namen.

      Stilistisch konnte er von Louis Armstrong (den er gerne bei seinen Konzerten imitierte), Dizzy Gillespie, Miles Davis und eben den Musikern der älteren Jazzstile, ein breites Spektrum vorweisen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • wbgo.org/music/2021-04-07/vict…tEuyCA7SHq-ESADypqJJQKwEg

      Viktor Paz, der große, alte Lead-Trompeter vor allem der latainamerikanischen Musik, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Er hat mit Dizzy Gillespie, Lionel Hampton, Buddy Rich, Benny Goodman, Frank Sinatra, Sammy Davis,jr. Julio Iglesias, Liza Minelli, Celia Cruz, Machito, Tito Puente, Matio Bauza, den Fania All Stars und viele Jahre für die Dick Cavett-Show gespielt

      Die Aussage von Mario Bauza, der selbst viele Jahre Trompete (u.a. mi Cab Calloway) gespielt, und der Dizzy Gillespie bei Calloway die Grundlagen das Latin-Spiels beibrachte, sagt alles aus: "Er hat in den über 15 Jahren, die er (Paz) in seiner Band spielte, keine einzige Note verpasst. Bauza schwört auf diese Aussage......

      Viele dürften in ihren Schränken Aufnahmen liegen haben, und wissen überhaupt nicht, dass ER da mitwirkte. Einer der "Unsung Heros" in der Welt der Bigbands und eben des Latin-Jazz.

      RIP, Victor Paz
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Weiß nicht, ob das schon gepostet wurde ...
      Eben entdeckt, dass in knapp einem Monat dieses Album erscheint (aufgenommen am 2. Oktober 1965 im “Penthouse Club” in Seattle):



      jazzecho.de/johncoltrane/news-…deckung-im-oktober-264026

      Die Tonqualität scheint aber nicht allzu gut zu sein. Na, jedenfalls hatte mir ja mal das "Studio"-Album auf Youtube angehört und es gefiel mir. Nun zusätzlich das "Live in Antibes"-Konzert auf Youtube gehört. Gefällt mir besser als das Studioalbum. :thumbup: Merkwürdigerweise empfinde ich sein Saxophon live (zu mindestens bei dieser Live-Aufzeichnung) nicht als "zu" laut, was jedoch bei der ein oder anderen Studioaufnahme von Coltrane durchaus der Fall ist, wie ich finde. Mal schauen. Ich warte mal ab, bis das Album erscheint und höre mir dann weitere Hörproben an und entscheide, welches "A Love Supreme"-Livealbum ich mir anschaffen werde.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Hab die schon letzthin naklar ohne zu zögern vorbestellt. Wofür sonst könnte man sinnvoll sein Geld ausgeben? Tonqualität hin oder her. Hier spielt Pharoah Sanders bei “A Love Supreme” mit. Was sonst geht an Aufregern denn sonst so noch im Jazz? Naja, N. Landgren könnte ein neues Weihnachtsalbum machen … ;)

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Oh, dass Pharoah Sanders dabei ist, war mir nicht bewusst. :thumbup: Hatte den Artikel nur überflogen und mich auf die Hörprobe konzentriert. Na, das macht das Album natürlich noch interessanter ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Neu

      nytimes.com/2021/09/13/arts/mu…lWwF03JFRqMTdp8hdN4-lnigs

      Einer der wichtigsten Veranstalter von Jazz-Events, George Wein, ist hochbetagt verstorben mit 95 Jahren. Er war der Gründer des berühmten Newport Jazz Festivals 1954 und der Band Newport Jazz Festival All Stars, die er selbst leitete. Wein war ein durchaus achtbarer Pianist gewesen.

      Auf seinem Festival spielten alle Stars, die es damals zu engagieren gab: Louis Armstrong, Duke Ellington (die Band fand 1956 mit einem legendären Auftritt wieder in die Spur), Count Basie. Miles Davis, Dave Brubeck, Ella Fitzgerald, u.v.a. Später zog das Festival nach New York um.

      Er gründete auch das New Orleans Jazz & Heritage Festival.

      Ich habe ihn live mit seiner famosen Band bei uns im Jazzclub erleben dürfen. In der Band waren Clark Terry, Al Grey, Eddie Jones, Oliver Jackson/Butch Miles, Scott Hamilton. ei den Drums war es einer der beiden Namen. Da ich Butch Miles mehrfach gesehen habe und Oliver Jackson mindestens einmal, wären beide möglich. Es ist schon zu lange her, doch ich kann mich an einen damals total unbekannten, blutjungen Trompeter namens Nicholas Payton, der 19-jährig als Gast mit auf der Tournee war und von Clark Terry gefördert wurde. Von der Band gibt es mindestens drei CD-Mitschnitte diverser Konzerte.

      Als Pianist studierte er bei Margarett Chaloff und Teddy Wilson. Ab 1946 arbeitete er mit Jimmy McPartland, Max Kaminsky, Wild Bill Davison, Bobby Hackett, Edmond Hall, u.a.

      1950 gründete er den berühmten Storyville-Club, anschließend die Plattenfirma gleichen Namens, die er bis 1965 auch leitete.

      RIP, George Wein
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      ich habe gerade gelesen, dass der Bassist George Mraz am 16.09.2021 verstorben ist. Jahrgang 1944 wurde er 77 Jahre alt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)