Peteris Vasks Die Streichquartette

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    • Peteris Vasks Die Streichquartette

      Die Musik des 1946 geborenen lettischen Komponisten Peteris Vasks erfreut sich durchaus einer gewissen Beliebtheit. Im Einklang, dem einzig verbliebenen Klassikgeschäft in Stuttgart, sorgt der Besitzer dafür, dass immer möglichst alle Vasks CDs vorrätig sind, vermutlich weil er die Musik selbst mag.
      Auch die fünf Streichquartette von Vasks werden offensichtlich von jungen Streichquartetten geschätzt, es gibt eine ganze Reihe von Aufnahmen. So habe ich das 5. Streichquartett z.B. im Konzert durch das renommierte Artemis Quartett kennengelernt und die Aufnahme des 4. Quartetts mit dem Kronos Quartet dürfte eines ihrer Bestseller sein. Allerdings ist die auf zwei Wergo CDs erschiene Gesamtaufnahme mit dem lettischen Spikeru String Quartet meines Wissens die erste komplette Einspielung aller Fünfe.
      Das 1. Quartett stammt aus den 1970er Jahren und beginnt recht wild im Stile des frühen Penderecki. Aber Vasks wäre nicht Vasks wenn nicht schon hier zwischen all dem avantgardistischen Geschrubbe auch Melodiefetzen auftauchen würden. Im Verlaufe des knapp 18-minütigen Werkes treten dann die groben Klänge zunehmend zurück und die Musik nähert sich Bartoks Spätstil an. Der letzte Satz ist dann überwiegend eine Meditation mit melancholischen Klängen von überirdischer Schönheit. Das Spikeru Quartet spielt wunderbar und ist auch klanglich optimal eingefangen. Auch optisch ist die Präsentation sehr ansprechend.

    • Die ersten drei Quartette gibt es auch mit dem Miami String Quartet:



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)