Zeit-Campus-Artikel über freiberufliche Musiker und ihre Lebenssituation

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    • bustopher schrieb:

      Ich halte nur die Argumentation für etwas „strange“, dass jemand, der bewusst ein Risiko eingeht, gerade deswegen ein Recht zu protestieren hätte, wenn es schiefgeht. Hallo?
      So habe ich auch nicht argumentiert. Wenn eine Friseuse dagegen protestierte, dass sie nicht so erfolgreich geworden ist wie Udo Walz, hättest Du recht, wenn Du ihr entgegenhieltest, dass sie darauf hoffend mit ihrer Berufswahl ein zu hohes Risiko eingegangen ist. Wenn sie aber gegen schlechte Bezahlung im Friseurhandwerk protestiert, ist das etwas ganz anderes, nämlich ein Protest gegen ein ungerechtes System, von dem sie persönlich neben vielen anderen betroffen ist. Dieser Protest richtet sich nicht gegen ein "Risiko" und dessen persönliche Folgen sondern gegen eine systematische Ungerechtigkeit, und dagegen protestieren naturgemäß nicht die Profiteure sondern die Opfer. Oder hast Du schon einmal erlebt, dass Hausbesitzer gegen zu hohe Mieten protestiert hätten?