"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

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    • Wenn ich einen Tip zu Janáček geben darf: Leif Ove Andsnes hat seine Musik m. E. ganz wunderbar eingespielt, einfühlsam und abgründig. Bei Amazon "janacek" und "andsnes" eingeben, empfehlenswert z. B. die Kombination mit Carl Nielsen:


      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Quasimodo schrieb:

      Leoš Janáček ist für mich in erster Linie Opernkomponist. In den letzten Tagen habe ich einiges an Orchestermusik gehört, jetzt ist mal Neuland dran: Janáček als Komponist von Klaviermusik:
      Als Zwischenstufe zwischen Opern und Klaviermusik wäre das geniale "Tagebuch eines Verschollenen" unbedingt empfehlenswert. Macht auch pianistisch ordentlich was her.

      In die Aufnahme von Nadav Hertzka habe ich gerade schnipselweise hineingehört. Gefällt mir gar nicht, sorry. Unidiomatisch gespielt (o.k., kein Qualitätskriterium), schlampig aufgenommen (total hallig, schlechte Schnitte), und er benutzt eine veraltete Ausgabe, in der besonders das vorletzte Stück von Po zarostlém chodníčku völlig korrumpiert ist
      Janacek hatte zu einer geplanten Überarbeitung Bleistiftnotizen eingetragen, die sinnentstellend in frühere Druck übernommen wurden. Das klingt zwar als quasi kadenzartige Tongirlanden gespielt irgendwie modern, aber war mit Sicherheit so nicht von Janacek gedacht. Die kritische Gesamtausgabe hat das eigentlich 1978 richtiggestellt.

      Noch kurz zu Gurnemanz' Empfehlung: Ja, Andsness ist gut. Er hat zwar die 2. Serie von Po zarostlém chodníčku nicht dabei, dafür aber "Im Nebel" - Janaceks bestes Klavierwerk meiner Meinung nach (ich habe alle gespielt).

      Janacek + Klavier, das sind für mich: Im Nebel, Tagebuch eines Verschollenen, Capriccio, Concertino. Vier Unikate der Musikliteratur.
    • Khampan schrieb:

      Janacek + Klavier, das sind für mich: Im Nebel, Tagebuch eines Verschollenen, Capriccio, Concertino. Vier Unikate der Musikliteratur.
      "Im Nebel" höre ich gerade (ist auf der Sokolovskaya-Aufnahme mit drauf); in der Tat ziemlich einzigartig! Firkušný und Andsnes haben das ja auch drauf.

      Khampan schrieb:

      Capriccio, Concertino.
      Ich sehe schon, es gibt noch viel zu tun ...
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Bei Firkusny ziehe ich die ältere DG der RCA Aufnahme vor . Dazu haben sich bei mir noch Schiff und Kvapil angefunden , die ich eben 'teilgehört' habe . Andras Schiff sehr ausgespielt , Radoslav Kvapil 'bluesig' .


      Khampan schrieb:

      (seltsame Ähnlichkeit mit meinem Avatar...)
      Ist das ein Autogramm , daß Du für besondere tonale Leistungen erhalten hast ?
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
    • Der Klassiker.

      J. S. Bach: "Das Wohltemperierte Klavier" Band I

      Gustav Leonhardt, Cembalo



      Aus meiner Sicht immer noch das Normalnull bei diesem Werk.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Teil II.

      J. S. Bach: "Das Wohltemperierte Klavier" Band II

      Gustav Leonhardt, Cembalo



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Weiter mit Bach:

      J. S. Bach

      Englische Suite Nr. 1 A-Dur BWV 806
      Englische Suite Nr. 2 a-Moll BWV 807
      Englische Suite Nr. 3 g-Moll BWV 808


      Gustav Leonhardt, Cembalo



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Neu

      Hier noch ein Paket Schnittke.

      Alfred Schnittke

      Klaviersonate Nr. 1 (1987)

      Klaviersonate Nr. 2 (1990)
      Klaviersonate Nr. 3 (1992)

      Ragna Schirmer, Klavier



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Neu

      Joseph Haydn:

      (AD: 17. - 20. Juni 2013, Doopsgezinde Gemeente Church, Haarlem, NL)

      Die sieben letzten Worte unseres Erlösers, op. 51 (Hob. III, 50 - 56); anonyme Bearbeitung, die von Haydn autorisiert wurde

      Alexei Lubimov, Tangentenflügel (Späth & Schmahl, Regensburg, 1794)


      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Neu



      Ludwig van Beethoven:
      Sonata quasi una fantasia Nr. 13 Es-Dur Op. 27/1
      Sonata quasi una fantasia Nr. 14 cis-Moll Op. 27/2 "Mondschein"
      Klaviersonate Nr. 15 D-Dur Op. 28 "Pastorale"
      Emil Gilels

      Ich finde diese drei Sonaten auf einer CD außerordentlich gut gelungen.


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • Neu

      Zweimal Op. 110.



      Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 31 As-Dur Op. 110
      Mitsuko Uchida; Emil Gilels

      Uchidas Op. 110 ist keineswegs schlecht, aber Gilels' ist absolut herausragend, was mein ganz persönliches Empfinden betrifft. Hier zählt jede winzigste Nuance.

      Übrigens, was mir heute erst auffällt. Noch schöner als das Cover der Uchida-CD ist das Backcover. Sehr schöne Hände...


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • Neu

      maticus schrieb:

      Übrigens, was mir heute erst auffällt. Noch schöner als das Cover der Uchida-CD ist das Backcover. Sehr schöne Hände...


      Die Beethoven-CD besitze ich nicht. Liege ich mit obigem Angebot auch richtig? :)

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.