"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

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    • Tastenrabe schrieb:

      Aber ich fasse deine Antwort als wohlgemeinte Anregung auf, mir diese kleinen Schönheiten einfach nochmal selbst zu Gemüte zu führen ....
      So ist's recht!

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mauerblümchen schrieb:

      So ist's recht!
      nun endlich:
      Schuberts "zwischenzeilig Unsagbares" :D (Drei Klavierstücke D946)

      dazu:
      W. A. Mozart Rondo D-Dur KV 485
      L. van Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll opus 13 "Pathéthique"
      F. Liszt Venezia e Napoli und Rhapsodie espagnole

      am Klavier: Mona Asuka Ott (Klavierfestival Ruhr, 01.07.2008, Amphi-Saal Harenberg City-Center Dortmund)

      kein Bild .... leider

      Die beiden Ott-Schwestern sind i.m.O. vollkommen gleichrangige und höchst begabte Künstlerinnen. Sehr sympathisch zudem
    • Nun Schwesterchen Alice Sara Ott am Klavier mit Beethovens Appassionata, Six Grandes Etudes de Paganini von Liszt und Schumanns Romanze Nr.2, Fis dur

      .... und wieder kein Bild .... Aufnahme 2007 im Robert Schumann Saal, Düsseldorf, wenn ich das richtig lese....
    • Tastenrabe schrieb:

      dazu:
      W. A. Mozart Rondo D-Dur KV 485
      L. van Beethoven Sonate Nr. 8 c-moll opus 13 "Pathéthique"
      F. Liszt Venezia e Napoli und Rhapsodie espagnole

      am Klavier: Mona Asuka Ott (Klavierfestival Ruhr, 01.07.2008, Amphi-Saal Harenberg City-Center Dortmund)

      kein Bild .... leider

      Die beiden Ott-Schwestern sind i.m.O. vollkommen gleichrangige und höchst begabte Künstlerinnen. Sehr sympathisch zudem

      Tastenrabe schrieb:

      Nun Schwesterchen Alice Sara Ott am Klavier mit Beethovens Appassionata, Six Grandes Etudes de Paganini von Liszt und Schumanns Romanze Nr.2, Fis dur

      .... und wieder kein Bild .... Aufnahme 2007 im Robert Schumann Saal, Düsseldorf, wenn ich das richtig lese....
      Gibt´s in diesen Boxen:

      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Erstbegegnung mit dieser Neuaufnahme:



      Franz Schubert:
      Sonate B-Dur D 960
      Florian Krumpöck

      Schuberts Sonate D 960 höre ich antizipierend, weil ich das Werk schon lange in den Fingern und extrem stark verinnerlicht habe wie nur ganz wenige andere Musik. Der 2. Satz ist für mich mit die allergrößte, unbeschreiblichst beseelte Klaviermusik die je komponiert wurde. So wie ich es höre, spielt der 1978 geborene österreichische Pianist und Dirigent Florian Krumpöck das Werk in der im Juni 2018 im Kurhaus Semmering aufgenommenen und im Juni 2019 bei Quinton veröffentlichten Aufnahme extrem kontrolliert, bis in kleinste Verästelungen durchdacht, trotzdem aber nie didaktisch. Die Balance zum "unbeschreiblich Hochmusikalischen" bleibt stets gewahrt, in allen Abstufungen, Steigerungen und Gesamtbögen. Zum Wesen dieser Interpretation trägt meiner Meinung nach auch maßgeblich der Bösendorfer Klavierklang bei. (Genau so eine Interpretation unterstreicht für mich, wie wesentlich die Entscheidung von Interpreten für bestimmte Instrumente ist.) Und der Einführungstext des Pianisten im Booklet zeugt vom hohen, der Kunst gegenüber beeindruckend demütigen Selbstanspruch des Künstlers. Diese Aufnahme hat (mir) etwas zu sagen. Mit den Sonaten D 537 und D 960 startet Krumpöck eine Schubertsonaten-Gesamtaufnahme. Freue mich auf die Fortsetzungen, anders aber ähnlich enthusiastisch wie auf Rouvalis weitere Aufnahmen von Sibelius-Symphonien.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK


    • Dmitri Schostakowitsch: 24 Präludien und Fugen Op. 87
      Keith Jarrett

      Diesen Marathon tue ich mir immer wieder gerne an (oft auch nur als Halbmarathon), denn diese Doppel-CD gehört zu meinen absoluten Lieblings-Soloklavier-CDs. Manche Stücke berühren mich ganz tief, wie z. B. Nr. 4 e-Moll.


      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • Maurice Ravel: Sonatine
      Alban Berg: Sonate für Klavier op. 1
      Oliver Messiaen: Ile de feu I und II (aus: Quatre Etudes de rythme)
      Benjamin Britten: Holiday Diary
      Aaron Copland / arr. Leonard Bernstein: El salón México

      Shura Cherkassky, Klavier
      (rec. live 1973, 1983 und 1989)

      I remember when I was 13 or 14 I wanted to become a conductor. But I thought: How can this be? I don't look like a conductor. Conductors look very old, come from Germany and have white hair. But I come from Mexico, am a kid and I'm a woman.
      (Alondra de la Parra)
    • Charles Finnegan, Bilder einer Ausstellung

      Passt auch hierher:

      Sadko schrieb:

      Weiß nicht, wie bekannt der Pianist Charles Finnegan (gestorben 2015) ist, aber ich habe jetzt eben grad seine Aufnahme der Bilder einer Ausstellung gehört und bin davon begeistert. Meiner Meinung nach die beste Aufnahme dieses Stückes, die ich kenne.

      Eigentlich wollte ich, nachdem ich auf Youtube zufällig drübergestolpert bin, nur kurz hineinhören, um einen Eindruck zu gewinnen, und dann konnte ich nicht mehr aufhören, zu sehr begeistert war ich von dem Klangreichtum, den er dem Stück entlockt, und mit der Präzision, mit der an die Sache herangeht. Also das kann man zu hören empfehlen!
      Link zu Youtube

      Und die originale Klavierfassung finde ich übrigens deutlich besser als die Ravel-Bearbeitung. Im Klavier kommen die Nuancen viel besser rüber, während man beim Ravel deutlich hört, dass es eine Bearbeitung für Orchester ist, und das nervt.
      Der Mussorgsky hätte weniger tschechern sollen und stattdessen ein paar Sinfonien schreiben. Dann würde man nicht so oft die Ravel-Bearbeitung der Bilder hören.
      Ein Cover habe ich nicht gefunden; die Aufnahme gibt es offenbar nur auf Youtube (noch vom Pianist selbst hinaufgeladen).

      Jetzt beim zweiten - nicht besonders konzentrierten - Hören (mein voriges Posting ist knapp eine Woche her) bin ich nicht mehr so angetan wie damals. Die Interpretation ist sehr zackig und zu effekthascherisch! Aber das stört mich bei diesem Stück nicht so sehr wie bei anderen, außerdem hält es sich in Grenzen. Definitiv nicht die beste Aufnahme ever, aber nichtsdestoweniger eine sehr hörenswerte und interessante. Man merkt, dass der Pianist eine super Technik hat und unbedingt gestalten möchte, auch wenn er damit für mich teilweise über das Ziel hinausschießt. Manche Effekte (Tempoänderungen) stören mich mehr als dass sie für mich den musikalischen Vortrag bereichern. Aber das kann man sicher auch anders sehen.
    • Wieder ein Marathon.



      Dmitri Schostakowitsch: 24 Präludien und Fugen Op. 87
      Tatiana Nikolajewa
      (rec. Moskau 1987; re-mastered)

      So, diese Einspielung der "Zielpianistin" (Widmung?) musste endlich mal her. Wow! Wirklich viele sehr bemerkenswert gute Stellen. Zuerst ließ mich Nr. 5 D-Dur aufhorchen (schon das Präludium) durch fantastische Anschlagseffekte, dann Nr. 6 h-Moll, .....u.s.w. Sehr lohnend.


      maticus

      Nachtrag (1 Tag später): Ich höre heute nochmal CD 1 (1-10). Alle Stücke sind wirklich großartig gespielt. (Auch sehr gute Klangqualität.) Extrem gut gefallen mir daraus Nr. 6 h-Moll, Nr. 8 fis-Moll und Nr. 10 cis-Moll. Sehr intensiv gespielt, ich empfinde tiefe, nicht beschreibbare Gedanken und Gefühle. --- Überhaupt ist es fantastisch zu erleben, wie unterschiedlich so ein "formales" Stück wie Op. 87 interpretiert und realisiert werden kann.

      (2 Tage später): Jetzt nochmal CD 2 (11-16). Es scheint, als wenn dies meine Lieblingseinspielung von Op. 87 wird. (Obwohl ich die Nrn. 1 und 4 immer noch von Jarrett bevorzuge.)
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • In Ermangelung seiner Victor Solo Recordings ( Wenn sie jemand hat , bitte PN ) hörte ich George Copeland mit Private Recordings 1957-63 . Sehr individuelles Spiel , vom Alter geprägt , wie ein Vergleich mit seinen jüngst bei Forgotten Records erschienenen Einspielungen der frühen 50er erkennen lassen . Zusätzlich zu dem Repertoire, für das er bekannt war , namentlich Debussy und spanische Komponisten , sind hier auch Mozart und Schumann zu hören . Das ist nichts sensationelles , aber als individuelle Lesart durchaus hörenswert . So spielt sonst keiner , und dabei stelle ich nicht auf gut oder schlecht ab. Ich mag mich damit auseinandersetzen .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .

    • (AD: 31. Mai - 02. Juni 2012, Sono Luminus Studios, Boyce, Virginia)

      Jenny Lin, Klavier (Steinway Model D # 590904, New York)

      Tolle Aufnahme von Musikstücken aus Filmmusiken und Musicals in Bearbeitungen für Klavier u. a. von Earl Wild, Alexis Weissenberg, Marc-André Hamelin, Stephen Hough und André Previn.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Neu

      Boris Bekhterev hat zugegeben., Mozart , Beethoven , Schubert , Chopin , Liszt , Tschaikovsky , Rachmaninov , Prokofiev , Ravel und Debussy gespielt zu haben . Und das sehr ordentlich .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
    • Neu

      Gerade günstig geschossen und deshalb gleich mal aufgelegt:



      Emanuel Ax (falls das auf dem Cover nicht richtig zu lesen ist) spielt hier. Einen kurzen Moment fragte ich mich, ob ich eine weitere Version der Balladen brauche. Aber wirklich nur einen kurzen Moment. ^^

      Ax empfinde ich hier als sehr schlank und geradlinig mit interessanten Tempowechseln, dabei vielleicht ein Tick zu vordergründig. Mit fehlt nämlich ein wenig das Raffinement, die Mehrdeutigkeit. Aber was soll's? Eine weitere, andere Sicht, Herangehensweise, Deutung. Nun bin ich gespannt auf die Sonate.

      :wink: Wolfram