"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

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      Boris Bekhterev hat sich ja einen Ruf als Scriabin-Interpret erspielt . Mir gefällt er aber auch in anderem Repertoire . Eine italienische Produktion aus dem Jahr 2002 mit dem Titel 'Fantasia' enthält genau , was der Titel verspricht . Also nicht Disney , dafür aber Schumann op.17 , Chopin op.49 & 61 , Tchaikovsky op.72 ,10 und Scriabin op.28 .
      Aufgenommen am 19.-21./3/2002 in Montebelluna / I für das Phoenix Label . Die CD ist nirgends zu entdecken , nur ein ital.Anbieter könnte sie noch haben . Immerhin wird aber allerorten die mp3 Version angeboten .

      amazon.de/Schumann-Chopin-Tcha…66039011&s=dmusic&sr=1-14

      Hörprobe Schumann : youtube.com/watch?v=BqYDOy3vBvI
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
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      Hallo zusammen,

      ich bin ganz begeistert von der Interpretation Ludger Remys der Clavier-Sonaten nebst einigen Ronos fürs Forte-Piano für Kenner und Liebhaber, Zweite Sammlung Wq 56.

      Er spielt ein historisches Instrument aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Unser offensichtlich inaktives Mitglied Mike hat mir die ungemein überzeugende Aufnahme zur Verfügung gestellt.
      Ungemein durchdacht und vielgestaltig ist die Aufnahme, er gibt diesen Stücken das nötige Gewicht und die Emotionen. Wie leichtgewichtig und seicht wirken die Interpretationen Belders dagegen. So z.B. das Rondo a-moll Wq 56,5 H 262 aus dem Jahre 1778: so wie hier von Ludger Remy interpretiert, versteht man die Gedanken, dass es sich hier um ein Lamento in großer persönlicher Not handelt.



      Gruß Benno
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      Mauerblümchen schrieb:

      EIne ernste Angelegenheit.

      Franz Liszt: Sonate h-moll

      Claudio Arrau
      (Aufnahme Juni 1985)



      Gruß
      MB

      :wink:
      Was für ein bereichernder Anstoß, danke! Diese Aufnahme fehlte mir noch (nebst unzähligen weiteren ;) ), gestern habe ich sie nun aus dieser Box erstmals gehört:



      Wer Liszts Sonate h-Moll wirklich weise als große Erzählung hören will, von einem unvergleichlichen Jahrhundertpianisten gespielt, den werden diese 32:03 Minuten garantiert nicht enttäuschen.

      Mehr vielleicht demnächst im Werkthread.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK