"Ein Klavier, ein Klavier": Jeden Tag eine Klaviersonate / ein Soloklavierwerk

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    • garcia schrieb:

      Schnabel ist eh Magie. Lill, meine alte Brot-und-Butter- Erwerbung hält erstaunlich gut mit. Pollinis Zugriff fand ich eher sanft, ich weiß nicht ob ich das so passend finde, aber auch da sind neue Beleuchtungen da die ich nicht missen möchte.
      Solomon nicht zu vergessen. Seine Einspielungen der späten Sonaten sind Legende ... 22 Minuten für den langsamen Satz von op. 106 ... da bleibt die Zeit stehen.



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Solomon nicht zu vergessen. ... 22 Minuten für den langsamen Satz von op. 106
      Ernst Levy (1956) braucht "nur" 21:15 , aber was er in dieser Zeit spielt , ließ mich eben wieder staunend zuhören .

      youtube.com/watch?v=on-homMkizE ( Die CD klingt besser als you tube)



      Und dann hörte ich noch die Version von Youra Guller . Darf man nicht machen , so nacheinander . Zu viel des Guten auf einmal . Aber die beiden letzten Sonaten mit Guller sollte man gehört haben - für mich sind sie unverzichtbar . ( Und haben im Preis derart angezogen - sowohl die Nimbus und erst recht die Apex-Ausgabe waren 'low price' ! ) . 1973 .

      youtube.com/watch?v=s4e1mj72qPA
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Wenn ich hier auf jede Anregung mit dem Bestellfinger reagiere werde ich ertrinken und untergehen :D aber ich habs im Hinterkopf...


      Vielen lieben Dank, MB und b major, für die Anregungen! Ich bleibe erstmal bei der Lill-Ausgabe als Homebase, variiere dann mit Schnabel und ergänze dann nach Interesse. Ich muß doch die Musik erstmal kennenlernen bevor ich mich in Interpretationsvarianten stürze :schwitz1: und das kostet Zeit!


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Das konnte ich mir nicht verkneifen : Der Hundertjährige spielt den 250jährigen - allerdings 1964 , da waren beide noch jünger . ABM beim Heimspiel in Brescia am 22/6/1964 mit op.111 . Er war schon jemand ganz Besonderes - und hier viel besser als bei der Decca-Studioaufnahme . Eine schöne dokumentarische Erinnerung .

      youtube.com/watch?v=PTPgaK9L1k8
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Hier wieder Berg.

      Alban Berg: Klaviersonate op. 1

      Peter Donohoe



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Einer der Jubilare der letzten Tage grüßt mit Beethoven und ...Tri, tra, trullala ...

      Ludwig van Beethoven: Klaviersonate As-Dur op. 26
      Maurice Ravel: Gaspard de la nuit


      Arturo Benedetti Michelangeli



      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Noch ein Jubilar. Dieses Mal auf dem Berg.

      Alban Berg: Klaviersonate op. 1

      Maurizio Pollini, Klavier



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Die Klavier-CD des Jahres war für mich die Folge 1 der Aufnahmen mit Vlado Perlemuter , die das St.Laurent Studio in Canada veröffentlicht . Eine historische ? Aufnahme vom 22. Juli 1958 . ( Historisch spielt sich ja zwischen Unerträglich und Unvergänglich ab - hier tendiert es sehr zum Letzteren ) . Perlemuter war grade mal 54 Jahre alt und hatte noch 44 vor sich , als er ein Programm mit Faure : Thema & Variationen / 4 Nocturnes / 2 Impromptus und seinen Paradestücken Sonatine und Gaspard de la nuit von Ravel , die er mit diesem einstudiert hatte , auf Chateau de Foix spielte . Da kommt so ein Gefühl für eine bestimmte , damalige Art der Interpretation auf , die nicht allein-seeligmachend ist , aber vielleicht neben den vielen neueren Deutungen eine Vorstellung vermittelt , wie das Werk zur Entstehungszeit geklungen haben mag . Zeitreise !

      78experience.com/welcome.php?mod=disques&collection=134
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    • AlexanderK schrieb:

      Danke für den Impuls. Hatte bisher nicht im Blick, dass Pollini die Berg Sonate auch aufgenommen hat. Bin sehr gespannt auf diese Aufnahme. Einen Medimops war sie mir jedenfalls wert.
      Dann mal viel Vergnügen! Die Etüden gelten nicht als seine beste Aufnahme ...

      ... kennst Du Pollinis CD mit Werken des 20. Jhds? Die wäre noch so ein must have ... imho.



      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Danke fürs nette Feedback, Mauerblümchen! :top:

      Die Debussy Etüden könnte ich (da nach wie vor am liebsten CD-Hörer und diesfalls vorhanden) hiermit vergleichen.



      Die empfohlene weitere Pollini CD habe ich nicht, behalte ich im Hinterkopf falls irgendwann die ganz große Pollini-Sammelsucht beginnen sollte ?( . Die mich am meisten daraus interessierende Aufnahme, nämlich die Boulez Sonate, habe ich allerdings schon in einer Box, die wie ich gerade sehe offenbar im Moment vergriffen ist.

      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch:



      Alban Berg:
      Klaviersonate h-Moll op. 1

      Hélène Grimaud (wieder gehört) / Maurizio Pollini (akustische Neubegegnung)

      Grimaud emotionaler, Pollini distanzierter. Mit Grimauds Aufnahme bin ich mehr zu Hause. Demnächst Yuko Batik, bin schon gespannt.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch - fünfmal (von Experten detailanalysiert) in Ausschnitten und danach fünfmal ganz:

      Frédéric Chopin: Ballade Nr.4 f-Moll op. 52

      Die SRF 2 Kultur Diskothek (wird nächsten Samstag wiederholt):
      srf.ch/sendungen/diskothek/fre…ballade-nr-4-f-moll-op-52
      Sie hat mir diesmal sehr gut gefallen, die Beschreibungen und Charakterisierungen der Aufnahmen finde ich sehr gut.

      Die Siegeraufnahme der Diskothek, im "Resultat" der Diskothek-Jury wie ich finde schlüssig begründet:



      Seong-Jin Cho

      Danach aus den CD-Regalen, persönliche Höreindrücke:



      Friedrich Gulda
      März 1954
      Zielgerichtetes Gefühl, pianistisch geradlinig und brillant, kontrolliert und selbstbewusst.



      Friedrich Gulda
      Live in Triest, 14.3.1955
      Noch unmittelbarer, explosiver.



      Krystian Zimerman
      Juli 1987, Großer Saal der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld
      Spielt das als innerstes Anliegen, wie ein inniges großes Gebet. Poetisch für mich eine Offenbarung. Grandios der Spagat am Ende – selbst das entfesselte Individuum bleibt noch irgendwie kontrolliert.



      Sophie Pacini
      Dezember 2013, Deutschlandfunk Kammermusiksaal Köln
      Wieder "pianistischer", doch auch bis in Details fein und hochmusikalisch durchgestalteter Ansatz.

      Was für ein tolles, einmaliges, unglaubliches Stück romantischer Klaviermusik!
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hier zwei dreiviertel Stunden Musik weeeeit ausserhalb meiner Fähigkeiten 8|



      immer wieder fasziniernd wenn man zwischendrin mal auf die Titelliste schaut und feststellt, dass das, was man gerade gehört hat, nur für die linke Hand geschrieben war....
      Ich weiß gar nicht, wen man da mehr bewundern soll: Godowski, der die Vorlage noch anreichert und dann für eine Hand so schreibt, dass man meint zwei zu hören.
      Oder Hamelin, der das mit einer Leichtigkeit spielt, das wäre es das "Album für die Jugend".

      :wink:
    • Arnold Schönberg : Das gesamte Klavierwerk , gespielt von Otto M. Zykan . Diese Amadeo-LP von 1970 ist wohl noch nicht als CD erschienen , obwohl sie es verdient hätte . Jedenfalls ist sie für mich DIE Einspielung , und wie es manchmal so geht , duldet sie auch keine andere neben sich . Damit kann ich aber gut leben , und das schon seit Jahrzehnten . - Entsprechend ist kein Bild verfügbar , aber der link gibt Interessierten die Möglichkeit , eine Abbildung zu sehen . ( Interessanterweise gibt es 2 Ausgaben - bei meiner steht auf dem Plattenlabel Otto M. Zykan , auf der anderen Ausgabe fehlt das M , das Kürzel für Mittelinitiale ( das schrieb wer über Henryk M Broder ? ) . Dieses M unterschied den Künstler aber von seinem Vater , dem Künstler .

      discogs.com/de/Sch%C3%B6nberg-…avierwerk/release/6243050
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    • AlexanderK schrieb:

      Und Joachim Kaiser lobt die Aufnahme auch..
      Das ist mir jetzt ein bißchen unangenehm....wo ich doch auf Kritiker meist nichts gebe . Na ja , aber etwas Geschmack scheint der Kaiser ja gehabt zu haben , zumindestens dieser .
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    • Bruce Hungerford ( 1922 -1977 ) war ein Pianist , der in Europa nicht allzu bekannt wurde . Zu unrecht , wie ich finde . Vor seinem Ableben spielte er noch 18 ( bzw.22 , unbestätigt) Sonaten von Beethoven im Rahmen einer geplanten Gesamtaufnahme ein . Er hatte den Zyklus auch live gespielt . Diese erschienen in einer 5 CD Box bei Piano Classics , und Yukon müßte sie eigentlich haben . Ich besitze nur eine der drei Vanguard Doppel-CDs , und die hörte ich gerade . ( Auch teurer geworden ). Im besten Sinne allerfeinstes , grundsolides und exemplarisches Beethoven Spiel . So kann es auch klingen . Und immer , wenn ich die Waldstein-Sonate höre , fällt mir wieder ein , was ich mal im Forum schrieb :

      b-major schrieb:

      Die Waldstein / Aurora - Sonate. Hungerford macht hierzu eine Anmerkung: Anfang der 60er Jahre hatte er Gelegenheit,das Graf Pianoforte Beethovens zu benutzen. Dabei spielte er das Thema des Rondos dieser Sonate,und zwar gem.Text mit permanentem Pedal. Der Effekt war so extrem anders als auf dem modernen Konzertflügel gespielt, daß er sich bei seiner Einspielung bemühte, diesen Klangeffekt nachzuspielen .


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    • Immer mal wieder gern gehört - vielleicht neben den Salzburger Goldberg-Variationen meine liebste Gould-Aufnahme .



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