Musikalische Vorhaben 2019

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    • Cosima schrieb:

      Joachim Kaiser - Beethovens 32 Klaviersonaten und ihre Interpreten

      Eines meiner teuersten Bücher ... nicht wegen der Anschaffung, sondern wegen der Folgekosten ... seinerzeit gab es nicht mal einfach so eine Beethoven-Klaviersonaten-Totale aus der obersten Schublade für € 20,- , wie das heute der Fall ist ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
    • Zu Kaiser:

      Kleine Anekdote am Rande: Ich hatte dieses Buch seit Ewigkeiten haben wollen und dies im benachbarten Klassikforum auch so geschrieben. Es ist nur noch antiquarisch zu bekommen und ein mir persönlich völlig unbekannter Forumsteilnehmer hatte es mir vor einer Weile tatsächlich einfach so geschenkt :clap: und um eine kleine Spende gebeten (für ein Tierheim, was ich gerne erledigte). Erst wollte ich es so dringend haben, nun schaffe ich es nicht, es zu lesen. :/ Seltsam, aber wohl irgendwie menschlich. Soweit zu „Vorhaben“. :D Trotzdem freue ich mich natürlich, es zu besitzen und jederzeit darauf zugreifen zu können.

      P.S.: Aber das Vorhaben, meine Sammlung durchzuhören, ziehe ich durch... eiskalt. :P
    • @Cosima:
      Ja, genau den Zielinski meinte ich. :jaja1:

      Und durch deine weitere Anmerkung fiel mir nun wieder ein, dass ich die Gielen-Mahler-Box ("Complete Symphonies"), die ich vor Wochen schon gekauft hatte, noch nicht durchgehört habe. :schaem1: Derzeit stehen bei mir jedoch andere musikalische Präferenzen im Vordergrund, daher muss die Mahler-Box erst mal hinten anstehen.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • An Vorhaben für 2019 mangelt es bei mir wahrhaftig nicht. Meine Wunschliste ist da wieder einmal deutlich umfangreicher als meine Möglichkeiten, diese umzusetzen. Trotzdem dürfte es mir dieses Jahr gelingen, bei der Zahl der live auf der Bühne erlebten Opern die „100“ vollzumachen.
      Wenn ich mich bisher vorrangig auf Opern konzentrierte, so heißt das nicht, dass ich andere Arten klassischer Musik nicht mag. An Violin- oder Klavierkonzerten und Sinfonien könnte ich durchaus auch Gefallen finden.Nur fehlte es mir bisher an Zeit, mich damit näher zu beschäftigen und bei der Fülle des vorliegenden Materials auch an einem Plan, wo ich dabei anfangen könnte. Daran wird sich in den nächsten Jahren, solange ich noch berufstätig bin, wohl nur schwer etwas ändern lassen.
      Eine Möglichkeit, mal in andere Gefilde vorzudringen sehe ich aber doch: Seit der Wiedereröffnung des Dresdner Kulturpalastes im Jahre 2017 wollte ich dort mal eine Veranstaltung besuchen. Ich war noch nie in dem Haus, weder vor noch nach dem Umbau. Vielleicht schaffe ich es mal zu einem Konzert der Dresdner Philharmonie oder einer anderen klassischen Darbietung. Das steht jedenfalls neben zahlreichen Opernaufführungen mit auf meinem „Wunschzettel“ für 2019.
      Viele Grüße aus Sachsen
      Andrea
    • Welch' ein thread ..... gute Idee .... allerdings, wenn man einmal die Vorsätze so offen formuliert ..... eieiei .... nur keinen Druck aufbauen .... :evil: :D

      Erstens: Bei mir stehen noch zwei Bücher, welche ich lesen möchte (unter hunderten anderer .... :versteck1: ) .... eine Biographie Brahms' und eines über Claudio Arrau ...
      Zweitens: das eine oder andere kleinere Werk für Klavier zu erarbeiten ... Scarlatti-Sonaten sollen der Beginn sein
      Drittens: mindestens drei Aufführungen live erleben (Oper, Konzert, Theater) .... man kümmt ja zu nüscht ...

      ab jetzt: MACHEN und HAKEN SETZEN :D
    • Nach dem ich gestern im Kasseler Staatstheater Wagners Rheingold mit großem Vergnügen erlebte fasste ich den Entschluß, mir den kompletten Ring im Kasseler Staatstheater anzuschauen. Die Walküre gibt es von März bis April 2019, Siegfried ab September 2019 und die Götterdämmerung dann ab Frühjahr 2020. Gute Gründe, um wieder in meine alte nordhessische Heimat zu fahren.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Herr Martinsen schrieb:

      Ich habe mir zu Weihnachten einen Plattenspieler geschenkt,
      Habe gerade wehmütig die Reste meiner LP-Sammlung im Keller entdeckt und gedacht, dass ich sie eigentlich aus Nostalgiegründen in der Wohnung unterbringen müsste. Aber wo???

      Ich trauere dem (haptischen) Vergnügen mit der LP schon sehr nach, bin aber trotzdem dankbar für die CD. Schon aus Platzgründen. Aber ich kann deine Hinwendung zum Plattenspieler sehr gut verstehen, auch aus klangtechnischen Gründen.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      Herr Martinsen schrieb:

      Ich habe mir zu Weihnachten einen Plattenspieler geschenkt,
      Habe gerade wehmütig die Reste meiner LP-Sammlung im Keller entdeckt und gedacht, dass ich sie eigentlich aus Nostalgiegründen in der Wohnung unterbringen müsste. Aber wo???

      Ich trauere dem (haptischen) Vergnügen mit der LP schon sehr nach, bin aber trotzdem dankbar für die CD. Schon aus Platzgründen. Aber ich kann deine Hinwendung zum Plattenspieler sehr gut verstehen, auch aus klangtechnischen Gründen.

      :wink: Wolfram
      Ich hätte nicht gedacht, dass mich das alles so glücklich macht. Es war einer der besten Entscheidungen, die ich seit langem traf. Es ist leichter Texte zu lesen, aus versehen zu gucken wer produzierte oder auch welche Musiker auf einem Album spielten. Und es hat einen Anfang und ein Ende. Alben sind physisch begrenzt. Und das ist gut so. Alles was nicht auf dieses Album passte, passte aus einem ganz bestimmten Grund nicht auf das Album, es war nicht so gut wie das was auf dem Album zu hören ist. Und man muss die Platte umdrehen, das bringt mich dazu das Album nicht aus den Augen zu verlieren, wenn man so will. Die meisten Platten sind nicht remastered, das ist auch ein nicht zu unterschätzender Faktor. Insgesamt erfüllt mich das alles mit viel Freude. :)
      Matthias Deutschmann: "Wer alle erreichen will, muss auf den Sinn verzichten."
    • Herr Martinsen schrieb:

      Ich hätte nicht gedacht, dass mich das alles so glücklich macht. Es war einer der besten Entscheidungen, die ich seit langem traf. Es ist leichter Texte zu lesen, aus versehen zu gucken wer produzierte oder auch welche Musiker auf einem Album spielten. Und es hat einen Anfang und ein Ende. Alben sind physisch begrenzt. Und das ist gut so. Alles was nicht auf dieses Album passte, passte aus einem ganz bestimmten Grund nicht auf das Album, es war nicht so gut wie das was auf dem Album zu hören ist. Und man muss die Platte umdrehen, das bringt mich dazu das Album nicht aus den Augen zu verlieren, wenn man so will. Die meisten Platten sind nicht remastered, das ist auch ein nicht zu unterschätzender Faktor. Insgesamt erfüllt mich das alles mit viel Freude.
      Nun ist ja auch eine CD physisch begrenzt. Probleme entstehen ja eigentlich nur, wenn LP-Alben auf CD überspielt werden. Entweder hat man nur ca. 40 Minuten auf ihr oder sie wird mit Material aufgefüllt, das eigentlich nicht dazugehört. Beides ist unbefriedigend.
      Den Punkt mit den Texten kann ich so gut verstehen. CD's mit dem Original-Cover zu versehen, finde ich eigentlich wünschenswert. Wenn es aber an die Rückseite geht, schnalle ich auch grundsätzlich ab. Schlichtweg nicht lesbar.
      Aber grundsätzlich kann ich deine Freude nachvollziehen. Eine LP in der Hand zu halten, ist einfach etwas anderes als die 'lütte' CD.
      Schön, dass du so mit deiner Entscheidung glücklich bist.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      Entweder hat man nur ca. 40 Minuten auf ihr oder sie wird mit Material aufgefüllt, das eigentlich nicht dazugehört. Beides ist unbefriedigend.
      Könnte man aber auch für die LP sagen: was auf drei LP-Seiten paßt, das geht vielleicht noch auf einer CD.
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    • Das ideale Format für die CD wäre m.E. das der 7-Zoll-"Single" gewesen. Zwar nicht ganz so beeindruckende Cover wie bei LP möglich (wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass gerade in der Klassik die meisten Cover langweilig oder hässlich waren und sind), aber nicht so winzig wie die tatsächliche CD. Und es hätte vielleicht logistische Vorteile gehabt, dass es die 7"-Singles und entsprechende Regale usw. ja schon gab.

      Bzgl. der Spieldauern habe ich mich früher auch manchmal über "zu kurze CDs" geärgert, aber ich sehe das nun entspannter. Mich stören (bei Klassik) auch zusätzliche Stücke ggü. dem Original nicht.
      Es gab halt immer die Gefahr, dass einzelne Stücke auf der Strecke bleiben, weil eine LP zu kurz und zwei meist zu lang für eine CD sind. Seit die Preise für CD-sets nicht mehr strikt nach Anzahl der Scheiben bemessen werden, ist das aber oft nicht mehr relevant.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Um hier vielleicht einem kleinen Missverständnis vorzubeugen, ich höre selbstverständlich weiterhin CDs. Gerade im klassischen Bereich haben diese meiner Meinung enorme Vorteile. Die Vorteile der LP liegen für mich ganz persönlich eher im Bereich Jazz und Rock/Pop/Indie usw., da brauch ich keine zusätzlichen Songs, die das Album nur aufblähen. Die Erfahrung der letzten Jahre, in denen ich sehr viel neue Alben hören 'musste', haben gezeigt, dass Alben gerade in Zeiten von Playlists eher dazu neigen zu lang zu sein. Da empfinde ich die physische Begrenzung der LP als Wohltat, da werde ich nicht mit Füllmaterial "belästigt". Die CD mag ich bei klassischen Aufnahmen meist lieber, weil da die Sücke oft länger sind als eine Seite der LP. Da bin ich dann pragmatisch genug um zur CD zu greifen, da würde mich das Umdrehen der Platte eher stören. Und natürlich habe ich auch einen Spotify-Account. Alles zu seiner Zeit. Und am Ende ist das alles natürlich auch wieder subjektiv. :)
      Matthias Deutschmann: "Wer alle erreichen will, muss auf den Sinn verzichten."
    • Ich habe mir vorgenommen, mich dieses Jahr u.a. mit Richard Wagners Musikdramen zu beschäftigen, um die ich bislang einen großen Bogen gemacht habe. Den Anfang haben bereits gemacht (wobei ich mich grob an den Tipps für "Wagner-Anfänger" hier im Forum orientiert habe):

      Tannhäuser (Janowski)
      Der fliegende Holländer (Knappertsbusch)
      Lohengrin (Kempe)
      „Zwei plus zwei ergibt vier, immer und überall.“
    • Hilih schrieb:

      Ich habe mir vorgenommen, mich dieses Jahr u.a. mit Richard Wagners Musikdramen zu beschäftigen, um die ich bislang einen großen Bogen gemacht habe. Den Anfang haben bereits gemacht (wobei ich mich grob an den Tipps für "Wagner-Anfänger" hier im Forum orientiert habe):

      Tannhäuser (Janowski)
      Der fliegende Holländer (Knappertsbusch)
      Lohengrin (Kempe)
      Das ist spannend! Gibst du uns einen Erfahrungsbericht?
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Cherubino schrieb:

      Hilih schrieb:

      Ich habe mir vorgenommen, mich dieses Jahr u.a. mit Richard Wagners Musikdramen zu beschäftigen, um die ich bislang einen großen Bogen gemacht habe. Den Anfang haben bereits gemacht (wobei ich mich grob an den Tipps für "Wagner-Anfänger" hier im Forum orientiert habe):

      Tannhäuser (Janowski)
      Der fliegende Holländer (Knappertsbusch)
      Lohengrin (Kempe)
      Das ist spannend! Gibst du uns einen Erfahrungsbericht?
      Aber gerne doch! :) (Auf gehts!)


      Eines vorweg: ich nähere mich Wagner mit Bedacht aus dem Bauch heraus. Soll heißen, das erste Hören unbefangen, ohne große Analyse, einfach fallen lassen und dem Wagner'schen Rausch ergeben. Die Analyse folgt dann von alleine beim zweiten, dritten Hören.

      Angefangen habe ich mit dem Tannhäuser (der hier im Forum ein paar Mal empfohlen wurde). Mein erster Eindruck war, dass Wagner einen schon in der Ouvertüre überrollt und der Tannhäuser sehr auf butterdicke Emotion angelegt ist.

      Der Tannhäuser hat mir beim ersten Hören insgesamt (trotzdem) richtig gut gefallen: schöne Leitmotive, ein spannender Hauptcharakter (zu den Frauenrollen später mehr) - eine Geschichte mit Auflösung und viel Dramatik.

      Dann ging es weiter mit dem Holländer. Auch der gefiel mir - hier geht es natürlich etwas platter zu, was die Psychologie angeht, aber sehr farbenprächtig (wie tost die See!), mit dem Seemannschor - die Geschichte ist abenteuerlich, auch die Musik passt gut ins Gesamtbild, der Spannungsbogen passt. Sicher wäre auch der Holländer gut für einen "Erstkontakt" gewesen.

      Danach habe ich ein erstes Mal Lohengrin gehört - da blitzte erste Begeisterung bei mir auf. Wunderschöne Ouvertüre (vor meinem geistigen Auge tanzte sogleich bizarr Charlie Chaplin mit der Weltkugel) und sehr schöne Leitmotive. Musikalisch so mancher Leckerbissen - die Geschichte schön aufgebaut, mit historischem Bezug (was ich mag) - allerdings hat Wagner hier so einiges durcheinandergewürfelt, was historisch dann doch keinen Sinn macht - egal, spannend erzählt, viel Drama, aber natürlich wieder so ein Wagner'sches Ende, das mir persönlich aufstößt und nach den drei gehörten "Opern" dann doch zur Frage führte: MUSS sich denn "Frau" am Ende immerfort in den Tod stürzen / tot umfallen, um den sündigen Mann zu erlösen?

      Mit dieser Frage im Hinterkopf habe ich mich auf die Suche nach einem Stück gemacht, in dem das nicht so ist, und bin bei den Meistersingern hängen geblieben.
      Allerdings ist nicht alles, was in der Theorie gut klingt, auch in der Praxis so... Nach ca. einer Stunde bin ich ausgerechnet in den Meistersingern hängen geblieben. Irgendwie kam bei mir keine rechte Spannung auf, die vielen Figuren (wesentlich mehr als in den ersten gehörten Werken) liefen mir konfus durch den Schädel ... ich fühlte mich ermattet. Vielleicht auch einfach zuviel Wagner in zu kurzer Zeit.

      Aber ich bin ja hartnäckig. Am nächsten Tag habe mich mir noch einmal das Libretto zur Brust genommen und einen neuen Anlauf gewagt. Doch was soll ich sagen - erneut stellte sich nach einer knappen Stunde Erschöpfung bei mir ein. Also das war wohl nicht die richtige Zeit für mich und den Beckmesser. Ich werde aber natürlich nochmal einen Anlauf nehmen (wenn 's sein muss auch zwei). Nur nicht sofort.

      Stattdessen habe ich mich nun auf den Ring gestürzt. Teil 1 - Das Rheingold sollte es sein - und nahm mich auch augenblicklich gefangen! Ich hatte also keinen frühzeitigen allgemeinen Wagner-Burnout erlitten, was ein Glück.

      Das Rheingold macht meiner bescheidenen Anfängermeinung nach alles richtig: dramatische Geschichte, viele Szenenwechsel, der Spannungsbogen stimmt, ein Abenteuer, das mitreißt! Dieses Mal nur Götter und andere Wesenheiten am Start, es geht um Macht und Gold, um Gier und Schuld. Einmal keine Liebe im Mittelpunkt. Hat mir also im ersten Anlauf schonmal sehr gefallen. In der Solti-Fassung hört sich das Ganze streckenweise wie ein Hörspiel mit Gesang an - wenn der Ring geschmiedet wird, dengelt einem Mime beinahe die Kopfhörer aus den Ohren!

      Heute dann gab es zum ersten Mal Die Walküre. Beim Lesen des Librettos dachte ich mit Freude: Heureka, endlich mal ein paar starke Frauenfiguren mit Fricka und Brünnhilde. Das ist Neuland!

      Insgesamt fand ich die vier Stunden allerdings schon grenzwertig lang. Ein durchgehender Spannungsbogen fehlte mir, der Höhepunkt liegt für mich ganz klar im dritten Aufzug, der Walkürenritt ist wahrlich emotionsgeladen und überrollt einen mit brachialer Macht.

      Jetzt folgt erstmal eine mehrtägige Wagnerpause, wobei ... ich mir doch noch eine zweite Fassung des Lohengrin auf meinen Player geladen habe, dieses Mal soll es der Kubelik (1971) sein. Also doch nicht ganz wagnerfrei, meine nächsten Tage.

      Unterm allerersten Strich muss ich sagen - mir gefällt mein Wagner-Projekt. Bis jetzt habe ich viel Freude damit.

      Und ich bitte hiermit um Nachsicht, dass es nun doch ein paar Sätze mehr geworden sind. Und dass das hier nur ein Stolpern durch meine "Wagner-Anfänge" ist - ohne wirklich tiefgreifende Erkenntnisse.
      „Zwei plus zwei ergibt vier, immer und überall.“