Jeden Tag ein Orgelwerk ...

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    • Mauerblümchen schrieb:

      Stilistisch leicht abweichend ...

      J. S. Bach: Les Grandes Toccatas pour orgue

      Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
      Toccata F-Dur BWV 540
      Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
      Dorische Toccata und Fuge BWV 538[/B]

      Pierre Cochereau
      Orgel in Notre-Dame de Paris

      Schön, dass Qobuz diese Aufnahmen hat ... als LP war das mal ein Gastgeschenk eines französischen Austauschschülers, so um 1977/78 ... und da hatte ich eine Orgelplatte, als ich noch gar nicht Orgel spielte ... und fand BWV 565 wahnsinnig gut! DIe Platte habe ich irgendwo noch, mit tiefrotem Cover.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Wohl auch in dieser recht günstigen Wiederveröffentlichung enthalten:



      ... wenn auch zu wenig Impros, leider; wahrscheinlich doch eher für Fan-Boys & Girls anhörbar, :/ , jedenfalls was Bach anbetrifft..
    • Yukon schrieb:

      Klangerlebnisse aus Norden, die mir sicher auch noch bevorstehen werden, wenn denn die Scheiben zu einem akzeptablen Preis greifbar sein werden.
      Vor Ort sind alle drei CDs für zusammen € 50,- zu haben.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Yukon schrieb:

      Josquin schrieb:

      Die Box ist leider nicht mehr erhältlich.
      Offenbar gibt es keinen Markt für eine Tournemire-CD-GA. So bietet auch Cybele das Gesamtpakt mit Sandro R. Müller lediglich als Download (flac) oder via USB-Stick an.
      Erstaunlich, dass es keine Markt gibt. Es handelt sich dabei mMn um das Bedeutendste im Bereich Orgel nach Bach. Die Aufnahmen mit Sandro R. Müller finde ich sogar interessanter als die mit Georges Delvallée (auch bei der Auswahl der Instrumente ;) ). Die Aufnahmen ab Vol. 9 wurden surround aufgenommen und können immer noch als DVD-Audio oder als Download (flac-Merkanal) erworben werden.



      Charles Tournemire (1870-1939)
      L'Orgue Mystique
      7ème dimanche après la Pentecôte ((N°33)

      Georges Delvallée aux grandes orgues Cavaillé-Coll de la basilique Saint-Sernin de Toulouse


      Klick: L'Orgue Mystique - AD: 1997
      Die Box ist leider nicht mehr erhältlich. Prime-Mitglieder streamen kostenlos.

      Bei YT nur der letzte Satz Alleluja (5).



      Gruß
      Josquin
    • Kapitale Brocken.

      Max Reger

      Phantasie & Fuge op. 29
      Monologe op. 63 Heft 3
      Variationen & Fuge über ein Originalthema fis-Moll op. 73


      Martin Schmeding
      Sauer-Orgel der Thomaskirche zu Leipzig



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Die CD ist ja auch nicht mehr erhältlich, aber mindestens der Boёllmann ist in diesem 6-CD-Set enthalten:


      Mir gefällt diese Toccata gar nicht, sie ist schlicht zu schnell gespielt, wodurch die durchgehende Sechzehntelbewegung der rechten Hand stellenweise nicht zu hören ist. Spieltechnisch ist dieses scheinbar virtuose Tempo, durch das die eigentlich erforderliche Artikulation jedes einzelnen Tons eingeebnet wird, sogar leichter als das durch die Metronomangabe nicht ohne Grund vorgegebene Tempo.

      Übrigens, mit der Schreibung des Namens scheinst du dich wirklich schwer zu tun...

      Gruß,
      Khampan
    • Khampan schrieb:

      Übrigens, mit der Schreibung des Namens scheinst du dich wirklich schwer zu tun...
      Offensichtlich . Aber "o" ähndelt der Null , und das ist ja nix . - Abgesehen davon habe ich die Suite von Leon B. nur noch mit Peter Hurford , und da gefiel mir Cochereau mehr . Aber ich sitze ja auch nur zum Essen und Skat spielen am Tisch .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Franns-Wilfried Horst Freiherr von Promnitzau (Ex-Kruzianer, Organist, Pianist, Dirigent und Erzähler) gibt klingend seine originellen Sichtweisen der Goldberg-Variationen aus Gräfenroda zum Besten, endend mit einer Schlummeraria, die man ausnahmsweise auch einmal so bezeichnen darf, zumal, wenn dieselbe am Ende mangels Orgelwindes verreckt. Es ist eine reine Freude ihm zuzuhören, wenn er die Variationen in immer neuen kleinfüßigen Registerkombinationen spielt. Dass dem Instrument am Ende der Aria da capo der Wind ausgeht, ist sicher ein beabsichtigtes reizvolles Schmankerl, passt somit in das Konzept dieser durchaus außergwöhnlichen Aufnahme.

      rec. 09/2010

      "Goldberg ... ?"

      :)
    • Kernrepertoire: Pascale Rouet spielt Bach:

      Acht kleine P & F BWV 553 - 560; Canzone BWV 588; Pastorale BWV 590; Kanononische Veränderungen über "Vom Himmel hoch..." BWV 769; Piece d'orgue BWV 572

      --> das Gravement aus BWV 572 in Dauerschleife: ein ursprüngliches, elementares, überwältigendes, unter Rouets Händen und Füßen irgendwie fremdartiges, ungeschliffenes, sehr rustikales, gleichwohl feinsinniges Klangerlebnis, das an diesem Instrument tönend entfaltet wird und zwar nicht nur angedeutet, sondern in seiner absoluten Kompromisslosigkeit. Das ist eben weit mehr als nur "aufgeraut, prägnant-kernig", was einem hier begegnet. Mir gefällt so etwas ausnehmend gut.



      Im Beiheft heißt es in ungeschminkter Offenheit:

      "Ein durch die Ventile der keilförmigen Blasebälge verursachtes Geklapper ist manchmal in der Aufnahme zu hören. Der diesen Sommer nicht verfügbare Orgelbauer konnte leider nicht rechtzeitig Abhilfe schaffen."

      Na, zum Glück, denn gerade so gefällt mir das.
    • Ach ja ... ich hätte meine Auditionen der "Nativité" auch hier posten können ... heute Vierne.

      Louis Vierne: Suiten I+III op. 51+54
      (aus den "24 Pièces de Fantaisie")

      Ben von Oosten
      Cavaillé-Coll-Orgel in St. Ouen zu Rouen



      Hammerinstrument!

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Weiter mit Orgelmusik à la Française.

      Louis Vierne: 1ère Symphonie op. 14 en ré mineur

      Pierre Cochereau
      Orgel in Notre-Dame zu Paris



      Ich finde sehr beeindruckend, welche Urgewalt diese Musik unter Cochereaus Händen und Füßen entfaltete.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Felix Mendelssohn / P & F op. 37 Nr. 3 / Ursula Hauser:



      Ladegast-Nitschmann-Schuke / Schweriner Dom (IV/84)

      Orgelsonaten op. 65 Nr. 1-6; Präludien & Fugen op. 37 Nr. 1-3; Trio E-Dur; Allegro B-Dur; Fuge f-Moll; Allegro d-Moll / D-Dur; Choräle D-Dur & As-Dur; Nachspiel -Dur; Andante D-Dur; Allegro moderato maestoso C-Dur; Präludium c-Moll; Thema mit Variationen D-Dur; Fughetta D-Dur

      Präzises Timing mit Blick auf diese bekanntermaßen schwierige Raumakustik ... ganz große Kunst.
    • Weiter mit Vierne.

      Louis Vierne: Suiten II+IV op. 53+55
      (aus den "24 Pièces de Fantaisie")

      Ben von Oosten
      Cavaillé-Coll-Orgel in St. Ouen zu Rouen



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Oh ... es ist ja auch ein Vierne-Jahr (1870-1937).

      Auf zum fröhlichen Hören der Orgelsinfonien und der Pièces de Fantaisie! Jetzt gilt es ... Finale aus der 1. Sinfonie, Carillon de Westminster, ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)