Jeden Tag ein Orgelwerk ...

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    • Der 2018 verstorbene Piet Kee war sicher eine Klasse für sich, in bester Tradition niederländischer Organisten stehend.

      Hier derzeit Achtzehn Choräle von verschiedener Art - Craig Humber / St. Petri-Silbermann-Freiberg

      oder als MP3-Vers. mit Coverbild und Klangausschnitten

      Ein spektakuläres Dreigestirn - Bach/Humber/Silbermann - selten hört man auf CD/SACD-Aufnahmen ein so sorgfältig differenziert gestaltetes und klangschönes Pedalfundament.

      MDG hat es 2007 möglich gemacht - Beiheft leider ohne Registrierungen.

      [das Coverbild der MP3-Version lässt sich wohl nicht einbinden oder etwa doch?]
    • Yukon schrieb:

      [das Coverbild der MP3-Version lässt sich wohl nicht einbinden oder etwa doch?]
      Nein, grundsätzlich nicht - die müßte auch indirekt verlinkt werden, was hier aber nicht mehr angezeigt wird.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Neu



      Johann Sebastian Bach
      Toccata & Fuge d-moll BWV 565
      Präludium & Fuge Es-Dur BWV 542

      Herbert Tachezi, Silbermann-Orgel Hofkirche Dresden, AD 1984

      In der älteren Teldec-Ausgabe, als im Bild verlinkt, gehört: Es ist eine Freude, diese Orgel zu hören, welche in allen Lagen durch ihren saftig-plastisch-brillianten Klang überzeugt. Dem Spiel von Tachezi, langjähriger Cembalist und Continuospieler im Concentus Musicus Wien unter Harnoncourt, hört man an, dass er aus einer älteren Organistengeneration stammt. Technisch souverän, deutlich phrasiert, wenn auch für meinen Geschmack teilweise noch zu gebunden gespielt, in der Registrieung einen brillianten Klang bevorzugend (mir etwas zu wenig abwechslungsreich), interpretatorisch stringend-werkdienlich (wirkt etwas professoral-steif), auf langes Hören insbedonsere in der Fuge mich leider etwas ermüdendes Spiel.
    • Neu



      Olivier Messiaen
      La Nativite de Seigneur
      Der Komponist höchstselber an seinem Hausinstrument, AD 1956, orgbase.nl/scripts/ogb.exe?dat…2000225&LGE=EN&LIJST=lang


      Obwohl aufgrund des Alters natürlich aufnahmetechnisch (dynamisch und im Tutti-Klang) und vom Instrument (verstimmte Zungenregister, fehlende 32-Fuß-Zunge im Pedal) eingeschränkt, doch interpretatorisch sehr erhellend. Um lebendige, musikalisch sinnvolle Phrasierung bedacht - der 4. Satz (Le verbe) ist eine Offenbarung.


      Dagegen fällt der an der Zyklus folgende Titel an gleicher Orgel bei verbesserter Aufnahmequalität deutlich ab (Cover ursprüngliche Debut-CD):



      Olivier Messiaen

      La Nativite de Seigneur - Dieu parmi nous
      Naji Hakim


      Technisch souverän, musikalisch hastig und unausgegoren.


      Als "Trostpflaster" im Anschluss:






      Olivier Messiaen

      La Nativite de Seigneur - Jesus accepte la souffrance & Dieu parmi nous
      Hans-Ola Ericsson, Grönlund-Orgel Kathedrale Lulea
    • Neu

      Lieber Paxperlux, magst Du Deine Bemerkungen zu den Aufnahmen eventuell noch im Thread zum Werk ergänzen?

      Hier Adventsmusik:

      Johann Sebastian Bach

      vier Adventschoräle aus dem „Orgelbüchlein“
      Nun komm, der Heiden Heiland BWV 599
      Gott, durch deine Güte BWV 600
      Herr Christ, der einge Gottes Sohn BWV 601
      Lob sei dem allmächtigen Gott BWV 602

      drei Bearbeitungen aus „18 Choräle von verschiedener Art“ („18 Leipziger Choräle“)
      Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659 à 2 Clav. e Ped.
      Trio super: Nun komm, der Heiden Heiland BWV 660 à due bassi e canto fermo
      Nun komm, der Heiden Heiland BWV 661 In organo pleno

      Helmut Walcha
      Silbermann-Orgel in St.-Pierre-le-Jeune zu Strasbourg



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)