Jeden Tag ein Orgelwerk ...

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    • Vielen Dank an diverse Forenmitglieder mich mal wieder an Messiaen erinnert zu haben. Ich kenne nicht viel von ihm, aber was ich kenne ist für mich mit das Schönste. Eine Art Medizin. Als Kind habe ich das Quartett pour la fin du temps in was man heute Endlosschleife nennen würde gehört, ganze Nachmittage lang beim Spielen und Lesen.

      Nun zum ersten Mal
      La Nativite du Seigneur
      Jennifer Bate


      Von der ersten bis zur letzten Note wunderbar.
      Die Krönung ist dann wohl God's Children.

      EDIT: Ich muss aber sagen, dass ich eben in eine andere Aufnahme hineingehört habe, die mir eventuell noch besser gefallen könnte. Muss ich aber erst ganz hören. Michael Frith .... kennt die jemand hier?

    • Den Lockdown des Wohnzimmers (zu Renovierungszwecken) läute ich mit diesem Werk in dieser Aufnahme ein. Das Werk, weil noch Weihnachtszeit ist und es eine ebenso effektvolle wie tiefe und mystische Musik ist. Die Aufnahme, weil Notre-Dame de Paris genauso eine Baustelle ist wie ab morgen das Wohnzimmer ...

      Olivier Messiaen: La Nativité du Seigneur

      Olivier Latry
      Orgel zu Notre-Dame de Paris



      Klingt (fast) ohne Möbel ziemlich bombastisch, und der Raum liefert einen prima Nachhall. Ich dachte, ich müsse weniger laut stellen, weil ja weniger dämpfende Objekte im Raum sind; das Gegenteil war indes der Fall ... volle Dröhnung.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Meine Güte, was für eine großartige Scheibe, frisch gestreamt ...

      Anton Heiller: Tanz-Toccata

      Jehan Alain: Trois Danses
      - I. Joies
      - II. Deuils
      - III. Luttes

      Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps
      (Bearbeitung für Orgel 4händig und 4füßig)

      Olivier Latry und Shin-Young Lee, Orgel
      Mühleisen-Orgel der Kathedrale Notre-Dame de Bon-Voyage zu Cannes



      Wahnsinns-CD. Die Heiller-Toccata habe ich noch nicht so swingend gehört, die zentrale Passacaglia in den Alain-Tänzen noch nicht so bedrückend. Und dass der Sacre so fantastisch für Orgel 4-händig funktioniert, hätte ich nie gedacht ... wer das streamen kann, herzliche Empfehlung.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Lieber Braccio., freut mich, dass Dir die CD gefällt!

      Braccio schrieb:

      Außerdem wäre ich gern an der Côte d'Azur
      Mit ... aber ohne Corona ... und wichtige Weinquellen um die Ecke ... Rhône, Norditalien, Languedoc, ... :cincinsekt: ... was könnte man da nicht alle erkunden ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Charles Tournemire (1870-1939)
      Choral-Improvisation über "Victimae Paschali", transcribiert von Maurice Duruflé nach einer Aufnahme des Komponisten

      Marcel Dupré (1886-1971)
      Prélude et fugue en si majeur, op. 7 No. 1

      Olivier Messiaen (1908-1992)
      Le Banquet Celeste



      Pétur Sakari

      Grand-Orgue, l'église Saint-Étienne-du-Mont, Paris


      Gruß
      Josquin
    • The Grand Organ of Durham Cathedral
      James Lancelot



      Werke von Whitlock, Bach, Stanley, Haydn, Rheinberger, Stanford, Franck, Vierne, Dupré, Alain, Hakim, Mulet


      Schönes Instrument, schöner Ort. Unvergessen - bei einem Besuch in den 80ern improvisierte abends ein mir unbekannter Organist auf eine hübsches Lied von Herrn Whittaker.


      Gruß
      Josquin
    • Neu



      David Briggs
      Le Tombeau de Durufle
      Joseph Nolan / Orgel St. Etienne Du Mont in Paris

      Allein für diese Weltersteinspielung lohnt sich die vorliegende Aufnahme. Es handelt sich sich um ein Werk ganz in der Tradition der französisch-symphonischen Orgelimprovisation des 20. Jahrhunderts, die Wahl des Instrumentes darf als überaus glücklich bezeichnet werden. Das ehemalige Arbeitsinstrument von Durufle zeichnet sich durch ein überreiches Pedalwerk aus, die Intonation ist bei aller Vielfarbigkeit deutlich brilliant-heller als bei vergleichbar großen Cavaille-Coll-Instrumenten. Joseph Nolan spielt mustergültig. Dazu kommt eine hervorragende Aufnahmetechnik.
      Eine kleine Nebenbemerkung: Wie das Booklet ausführt, durfte Nolan nur wenige Werke von Durufle auf dieser Orgel einspielen, da eine Gesamtaufnahme den Titularoganisten vorbehalten ist. Meines Wissens stammt die letzte Einspielung von Vincent Warnier, welche sehr gut ist, wobei ich persönlich auf dem Instrument die Gesamteinspielung von Olivier Latry aus den 1980er bei weitem vorziehen würde trotz schlechterer Aufnahmequalität und etwas verstimmten Instrument.

      Anschließend wird gerade gehört:




      Les Planetes - Improvisations

      Peter Ewers / Orgel Notre-Dame de Laeken, Brüssel


      Es ist eine Freude, diese Orgel zu hören mit ihren überaus variantenreichen Grundstimmen und dem mächtigen Bassfundament. Ewers ist laut seiner Beschreibung Autodidakt und durch das Hören der Improvisationskunst von Pierre Cochereau maßgäblich geprägt. Ihm gelingen sehr stimmungsvolle Improvisationen, welche wunderbar das Klangbild der Orgel zur Geltung bringen, aber in meinen Ohren nicht immer die Stringenz seines großen Vorbildes erreichen.