Joseph MARX: Natur-Trilogie

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    • Joseph MARX: Natur-Trilogie



      NAXOS 22018

      Steven Sloane, Bochumer Symphoniker 2002


      Die Natur-Trilogie setzt sich zusammen aus

      1. Symphonische Nachtmusik (auch "Mondnacht"), entstanden 1922
      2. Idylle, entstanden 1925
      3. Eine Frühlingsmusik, entstanden 1925

      Die ersten Aufführungen fanden 1926 unter der Stabführung von Clemens Krauss statt, wobei jedoch die Teile allerdings nie zusammen präsentiert wurden - obwohl die "Frühlingsmusik" sich zum Beispiel motivlich ein wenig auf die "Nachtmusik" bezieht. Erst mit dem Wiedererwachen des Interesses für den Komponisten entschied man sich sinnvollerweise dafür, den Konnex wiederherzustellen.

      Für mein Empfinden sind die Teile 2 und 3 deutlich reifer als die "Nachtmusik", bei der die an sich attraktiven musikalischen Einfälle mir noch ein wenig zu lose miteinander verbunden scheinen. Bei der "Idylle" spürt man klar die Faszination durch Debussy und den Impressionismus, ohne daß ich Marx hier als bloßen Epigonen einstufen würde. Er beweist einfach, wie brillant er mit einer solchen Anregung umgehen kann. Die "Frühlingsmusik" gemahnt am ehesten an das im Thread über die "Herbstmusik" angesprochene Schwelgerische. Evolutionäres von Graden. Nicht umsonst scheint siche eine richtige Marx-Renaissance anzubahnen.

      Ohne Vergleichsmöglichkeiten kann ich nur feststellen, daß mir die Wiedergabe auf der Naxos-CD wirklich gut gefällt und Appetit auf mehr macht.
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      Homo sum, ergo inscius.