Eben gehört 2019/2020

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  • Gestern noch - im Gedenken:



    Dmitri Schostakowitsch:
    Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Mariss Jansons

    Live aufgenommen 3/2010 im Herkulessaal der Münchner Residenz, CD VÖ 10/2019
    (auch vom BR fürs Fernsehen aufgezeichnet)

    Mein Eindruck: Exzellente Orchesterkultur und ganz unmittelbare Leidenschaft, im Düsteren wie im Trotzigen dieser erschütternden, zutiefst bewegenden Musik.
    Herzliche Grüße
    AlexanderK
  • Hier weiter mit RVW.

    Ralph Vaughan Williams

    Oboenkonzert
    Symphony No. 5 in D

    Jonathan Small, Oboe
    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Vernon Handley



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)


  • Wolfgang Amadeus Mozart: Krönungsmesse KV 317
    Missa Solemnis KV 337

    Stephen Cleobury, English Chamber Orchestra, King's College Choir, Cambridge...

    So schön...


    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
  • Hier Elefantöses.

    Sergej Rachmaninoff: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30

    Daniil Trifonov, Klavier
    Philadelphia Orchestra
    Yannick Nézet-Séguin



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Daraus:



    Dimitri Schostakowitsch: 4. Symphonie, c-Moll, op. 43
    Dresdner Philharmonie, Leitung: Michael Sanderling

    Vor längerer Zeit gekauft, nachdem im Radio eine ziemlich ausführliche und sehr positive Rezension über diese Integrale lief. Bisher habe ich nur die 1. CD mit dem Symph. 1-3 so nebenbei gehört. Jetzt also die 4. - und der Kopfsatz ist hier schonmal eine echte Wucht!

    Adieu
    Algabal
    Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.


  • Mieczysław Weinberg: Rhapsodie über moldawische Themen Op. 47 Nr. 1
    Sinfonie Nr. 6 Op. 79
    Wladimir Lande, Glinka Choral College Boy's Choir, St. Petersburg State Symphony Orchestra

    Immer wieder beeindruckend.


    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
  • Apokalytpisches.

    Karl Ignaz Weigl: Sinfonie Nr. 5 "Apokalyptische"

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Thomas Sanderling



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Bei Mariss Jansons denke ich zuerst an diese+ Ausnahme-Aufnahme:

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-moll

    London Symphony Orchestra, Mariss Jansons, live November 2002
    Erst Andante, dann Scherzo. 23:01/15:13/12:55/30:43 – 81:52



    Die Transparenz dieser Aufnahme finde ich bestechend – die Voraussetzungen schufen Dirigent und Orchester, die Tontechnik hat’s wunderbar eingefangen. Trockener, direkter Klang. Diese Beschreibung gilt auch für das oft lakonische Spiel der Londoner, vor allem im Kopfsatz und im Scherzo. Kein Gramm Fett zu viel. – Schier bezwingend finde ich, wie organisch Jansons die Musik wiedergibt; er übertreibt nichts, er übersieht zwar kein Detail, aber opfert nie das Ganze zugunsten einer lokalen Wirkung. Bei dieser Aufnahme finde ich alle vier Sätze in derselben Weise überzeugend und im Gesamtablauf höchst stringent, was mir gerade im komplex strukturierten Finale essenziell wichtig ist. Eine meiner Lieblingsaufnahmen dieses Werkes.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Beim Lesen der Passion aus dem Matthäus-Evangelium schwebt dabei immer Bachs Musik im Kopf. Genauso eindringlich ergeht es mir bei der Offenbarung Johannis:

    Franz Schmidt (1874-1939)
    Das Buch mit sieben Siegeln



    Johannes Chum, Robert Holl, Sandra Trattnigg, Nikolai Schukoff
    Wiener Singverein
    Tonkünstler-Orchester
    Kristjan Järvi



    Gruß
    Josquin
  • bzw. bzw.
    (AD: Januar 1991, Konserthus, Oslo)

    - Sinfonie Nr. 6 h-moll, op. 54
    - Sinfonie Nr. 9 Es-Dur, op. 70

    Oslo Philharmonic Orchestra
    Mariss Jansons
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Bei Mariss Jansons denke ich zuerst an diese+ Ausnahme-Aufnahme:

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-moll

    London Symphony Orchestra, Mariss Jansons, live November 2002
    Erst Andante, dann Scherzo. 23:01/15:13/12:55/30:43 – 81:52



    Die Transparenz dieser Aufnahme finde ich bestechend – die Voraussetzungen schufen Dirigent und Orchester, die Tontechnik hat’s wunderbar eingefangen. Trockener, direkter Klang. Diese Beschreibung gilt auch für das oft lakonische Spiel der Londoner, vor allem im Kopfsatz und im Scherzo. Kein Gramm Fett zu viel. – Schier bezwingend finde ich, wie organisch Jansons die Musik wiedergibt; er übertreibt nichts, er übersieht zwar kein Detail, aber opfert nie das Ganze zugunsten einer lokalen Wirkung. Bei dieser Aufnahme finde ich alle vier Sätze in derselben Weise überzeugend und im Gesamtablauf höchst stringent, was mir gerade im komplex strukturierten Finale essenziell wichtig ist. Eine meiner Lieblingsaufnahmen dieses Werkes.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Danke für die Anregung. Die muss ich demnächst hören.

    Hier ging die letzten Tage der Inbal-Mahler mit Nr. 9 und dem ersten Satz aus der 10 zu Ende:



    Mein persönlicher best buy 2019, diese Box..
  • Bei mir:



    Spätromantische Kammermusik, ergaunert von der jpc-Resterampe für 2,99 EUR. Hat mich nicht so recht gepackt, muss ich gestehen. Für den Preis ist die CD - trotz knapper Spieldauer von rd. 56 Minuten - sicher kein Fehlkauf. Andererseits IMHO aber auch kein Must-have. Die Relativierungen in der Einleitung sind bei solchem Nischenrepertoire vielleicht ein Stück weit typisch, erscheinen mir hier aber irgendwie besonders treffend... :saint: ("(…) einer der wichtigsten (1.) serbischen (2.) Komponisten in der zweiten Hälfte (3.) des 20. Jahrhunderts (4.) " :D )

    jpc-Pressetext schrieb:

    Vasilije Mokranjac war einer der wichtigsten serbischen Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Sein berühmter Vorfahre Stevan Stojanović Mokranjac war einer der Begründer des nationalen Stils und eine zentrale Figur der serbischen Romantik, während sein Vater Jovan zwischen den Weltkriegen als hervorragender Cellist und Mitbegründer des Belgrader Streichquartetts in Erscheinung trat. Mokranjac war an der Musikakademie von Belgrad Schüler von Stanojlo Raficic und seit 1956 wirkte er dort als Professor für Komposition. Neben fünf Sinfonien, drei Ouvertüren und mehreren konzertanten Werken komponierte er Klavierstücke sowie Film- und Schauspielmusik. Auf dem Gebiet der Kammermusik betätigte er sich vor allem in seiner Jugend und Studienzeit. Der schöpferische Weg begann im Rahmen der spätromantischen, von volksmusikalischen Elementen durchsetzten Poetik. Das 1949 entstandene Streichquartett in d-moll ist ein Werk von mächtiger, spätromantischer Ekstase. Das Spektrum der Stimmungen zeigt dramatische, lyrische und tänzerische Inhalte, die im Rahmen solider formaler Strukturen entwickelt wurden. Derselbe poetische Schwung kennzeichnet auch seine Werke für Violine und Klavier, in denen Mokranjac bereits eine kühne Handschrift an den Tag legte. Da er selbst über beträchtliche pianistische Fertigkeiten verfügte, schrieb er zur Begleitung der kantablen Violinstimme äußerst anspruchsvolle Klavierparts. Das Klavier diente ihm zur Mitteilung seiner intimsten Gefühle und Empfindungen.


    Vor dem Kauf besser mal reinhören, würde ich sagen. :!:

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.


  • Uneingeschränkt beeindruckend hingegen finde ich die o. g. (SA-)CD mit den "Liedern ohne Worte" von Mendelssohn (1. Teil), gespielt vom Niederländer Roland Brautigam. Sehr energetisch wirft er sich hier in die Tasten. Gespielt wird auf einem Nachbau eines Pleyel-Flügels von 1830. Das klingt deutlich weniger brav als beispielsweise Daniel Barenboims alte Aufnahme aus '74 auf dem modernen Klavier (DG).
    ,,(...) alles in allem ist dem rustikalen Impetus und stürmischen Ausdruckswillen von Brautigams Spiel schwer zu widerstehen: eine packende, ja mitreißende Aufnahme." (FONO FORUM, Februar 2013)

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.
  • Mauerblümchen schrieb:

    Massiv.

    Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

    Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
    Andrés Orozco-Estrada



    Eine der majestätisch-breitesten Versionen auf Tonträger (55:32). Doch ist's gut investierte Zeit. Die Klangtechnik ist phänomenal, Orozco-Estrada nutzte die Zeit, um den komplexen Satz bestmöglich aufzufächern, und die Technik unterstützte ihn bestens.

    Tolle Aufnahme.
    Da bin ich voll und ganz dabei!
    So genüsslich musiziert habe ich z.B. die Alm glaub noch nicht gehört. Der Stimmungs- und Spannungsaufbau vor dem Gewitter ist gewaltig.
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Hier weiter mit RVW.

    Ralph Vaughan Williams: Symphony No. 6 e minor

    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Vernon Handley



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)