Eben gehört 2019/2020

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  • Weiter mit jahreszeitlichem Repertoire.

    Paul Hindemith: Trauermusik
    Britten: Lachrymae op. 48a

    Kim Kashkashian
    Kammerorchester Stuttgart
    Dennis Russell Davies



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Kater Murr schrieb:

    Was Rotzsch macht, hat m.E. nichts mit dem 19. Jhd. oder dessen Geist zu tun.
    Nu jöh, ich meine die große Besetzung, das - trotz aller kurzen, leichten Tongebung im Orchester (nicht im Chor!) - Schwelgen im halligen Chorklang, die oberstimmenorientierte Klangbalance, den Orgeltuttiklang beim Schlusschoral ... habe das ziemlich unscharf und tendenziös mit einem Geist des 19. Jhds. bezeichnet, schon richtig ...

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • bzw. identisch mit dieser Ausgabe:
    (AD: 30. September & 03. Oktober 2007, Barbican, London, live)

    - Requiem, KV 626 (Süssmayr-Fassung)

    Marie Arnet, Sopran / Anna Stéphany, Mezzo-Sopran / Andrew Kennedy, Tenor / Darren Jeffery, Bass
    London Symphony Chorus
    London Symphony Orchestra
    Sir Colin Davis
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Weil ich mit 'Penelope' ja schon den Anfang gemacht habe , gab es heute Abend ' Louise ' von Charpentier in der für mich bis dato unübertroffenen (Gesamt-)Aufnahme unter Jean Fournet . Auch hier überzeugt Berthe Monmart mit gleichrangigen Partnern , was nicht allein daran liegen kann , daß Charpentier mit ihr die Rolle erarbeitet hat - gut ist sie von Haus aus , wie man auch in anderen Rollen hören kann . Hier stimmt einfach alles , und ich meine , auch Paris zu hören . Mono 1956 .



    Das Bild der Philips-Ausgabe läßt sich mal wieder nicht einstellen : amazon.de/Louise-Monmart/dp/B0…574720491&s=music&sr=1-37
    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    My mask is my master - K. Ayers (It begins with a blessing but it ends with a curse)
  • Zum 24. Sonntag nach Trinitatis:

    J. S. Bach: Kantate Nr. 26 "Ach wie flüchtig, ach wie nichtig"

    Regina Werner, Rosemarie Lang, Peter Schreier, Hermann Christian Polster
    Thomanerchor Leipzig
    Gewandhausorchester Leipzig
    Hans-Joachim Rotzsch



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Noch'n Bach.

    J. S. Bach: Konzert für zwei Violinen, Streicher und B. c. d-Moll BWV 1043

    Simon Standage, Elisabeth Willcock, Violinen
    The English Concert
    Trevor Pinnock



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)


  • Hat mir sehr gut gefallen. Lyrisches Cello ist definitiv "mein Ding". Gleichermaßen schön, gut gemacht (und auch gespielt!) und interessant, ohne ins "Anstregende" abzugleiten. Die in einer Besprechung angeführte "Expressivität" ist ganz sicher nicht in Richtung "Avantgarde" gemeint, denn beide Komponisten befleißigen sich einer zwar modernen, aber eben gemäßigt modernen Tonsprache.
    Klanglich ebenfalls sehr gelungen und den Pressestimmen ist IMHO wenig hinzuzufügen:
    Pizzicato 10 / 2017: »Nach der 2012 erfolgten Welt-Ersteinspielung von Gals 1944 komponiertem Cellokonzert durch Antonio Meneses spielt nun Raphael Wallfisch das zutiefst lyrische und melodisch enorm reiche und vielfältige Werk für cpo ein.«
    klassik. com 10 / 2017: »Die große kompositorische Kunst Gals, die sich etwa mit Braunfels, Graener oder anderen vergleichen lässt, bietet hier ein ausgesprochen expressives Werk mit betont konzertantem Anteil. Perfekte musikalische Brillanz bis in die kleinsten orchestralen Nebenstimmen. Die Aufnahmetechnik (Deutschlandfunk Kultur) unterstützt die Transparenz und Tiefenstaffelung der Interpretationen auf das Vorteilhafteste, so dass man voller Freude von Referenzeinspielungen sprechen kann.«
    +FonoForum 01 / 2018: »Raphael Wallfisch zu den eminenten Virtuosen für sein Instrument zählt, liegen beide Konzerte hier auch gleich unverkennbar in Referenzeinspielungen vor. Besser dürften diese Konzerte bislang noch nicht aufgeführt worden sein: ein vielversprechender Auftakt einer geplanten Serie von Einspielungen von Cellokonzerten jüdischer Komponisten.«


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.


  • Johann Sebastian Bach
    Toccata & Fuge BWV 565
    Peter Tschaikowski
    Nußknacker-Suite op. 71a*
    Antonín Dvorák
    Symphonie Nr. 9
    rec. 1947 & 1934*
    His Symphony Orchestra
    *Philadelphia Orchestra
    D: Leopold Stokowski

    Ich berichtete hier.
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul
  • Die (Wieder-) Entdeckung des jüdisch-österreichischen Komponisten Karl Weigl schreitet voran und hat mit der Ersteinspielung seiner 4. Symphonie einen weiteren Höhepunkt erreicht. Das ist ein Werk, das mich unmittelbar anspricht.
    Es wurde 1936 komponiert und schwankt im Tonfall zwischen heiterer Melancholie und bedrohlicher Aufgeregtheit. Weigl war zu dieser Zeit in Österreich zwar noch relativ sicher, aber er sah die Zeichen an der Wand, die ihn zwei Jahre später zwangen, seine Heimat fluchtartig zu verlassen. Er wäre sonst ohne Zweifel der Vernichtungsmaschinerie der Nazis zum Opfer gefallen.
    Das Werk besteht aus drei Sätzen, einem umfangreichen Allegro Kopfsatz von 17 min Länge, gefolgt von einem klanglich ähnlichen Scherzo. Abgeschlossen wird das Werk von einem wunderbaren 12-minütigen Adagio, das sogar hoffnungsvoll-optimistisch ausklingt. Es sollte dann aber nicht sein. Die Nähe zur Musik Gustavs Mahler ist auch in dieser Symphonie nicht zu überhören, aber Weigl bringt einen eigenstänigen Tonfall ein, der ihn vor Epigonentum bewahrt.
    Eine wichtige Entdeckung für mich. :thumbup:

  • Nochmals französische Oper gehört : Thais . Ich weiß , die Aufnahme ist nicht komplett , ich weiß , es gibt noch andere , aber ich weiß auch , daß nirgendwo Massenet grad das richtige Parfum hat wie hier mit Etcheverry und einer französischen Traumbesetzung . Hat sich soeben wieder bestätigt .




    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    My mask is my master - K. Ayers (It begins with a blessing but it ends with a curse)


  • Sir Ralph Vaughan Williams : Sinfonie Nr.3 "Pastorale" : London PO , Sir Roger Norrington
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Guten Tag, da bin ich wieder. :D

    Bei mir gerade, während ich im Büro sitze und Dialoge schreibe, Telemann, der große Alleskönner ...



    Viele Grüße
    Florian




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    Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
    und die Rabenmuttern festgedreht