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  • (AD: März 2007, Heinz Hall, Pittsburgh, live)

    - Variationen über ein Thema von Haydn B-Dur, op. 56a
    - Sinfonie Nr. 1 c-moll, op. 68

    Pittsburgh Symphony Orchestra
    Marek Janowski
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • (AD: Oktober 2008, Palais de la Musique et des Congrès, Straßburg)

    Orchestre Philharmonique de Strasbourg
    Marc Albrecht
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Schwungvoll in den Morgen.

    Ludwig van Beethoven

    Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
    Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

    Wiener Philharmoniker
    Andris Nelsons



    Nelsons überdreht die Musik nicht, maximale Fetzigkeit ist nicht sein Ziel. Eine angenehm unspektakuläre Aufnahme, wobei ich bei der Siebten doch eher auf den reißerischen stehe (Toscanini 1936+51, HvK 1962, Hogwood, Gardiner) und bei der Achten z. B. auf Paavo Järvis fantastischer Aufnahme.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Weiter in Froonkreich.

    Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 "Ägyptisches"

    Bertrand Chamayou, Klavier
    Orchestre National de France
    Emmanuel Krivine



    Tolle Aufnahme!

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Manchmal verliere ich den Überblick . Dann muß ich eine kleine Notiz lesen , daß Pamela Frank und Peter Serkin im November/Dezember in den Staaten touren . Mit den Bach Sonaten . Da war doch was mit B ? Da waren die Brahms -Sonaten für Violine und Klavier , die das Duo 1998 auf Decca veröffentlichte . Und nach dem Wiederhören verstehe ich nicht , warum die Aufnahmen bei mir aus dem Fokus gerieten . Denn unter meinen Gesamtaufnahmen halte ich sie für die insgesamt gelungenste Einspielung . Aber auch im Einzelvergleich haben sie mit ihrer Herangehensweise interessante Interpretationsansätze zu bieten - Peter Serkin etwa kann in diesen Sonaten mit seinem Vater und Großvater verglichen werden . Aber Pamela Frank - auch nicht von schlechten Eltern ( ihr Vater etwa , Claude Frank , Schnabel-Schüler , hat eine sehr interessante , leider aber zu wenig bekannte GA der Beethoven Sonaten gemacht ) - unterscheidet sich im Spiel deutlich von Adolf Busch , wie auch Peter Serkin sich vom Spiel seines Vaters Rudolf unterscheidet . Frank/Serkin sind hörbar involviert , und dadurch macht das Hören Spaß ! Das Paar würde ich gern im Konzert hören .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
  • Hier wieder ein dreifacher Beethoven.

    L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

    Alfred Brendel
    London Philharmonic Orchestra
    Bernard Haitink

    The Academy of St.-Martin-in-the-Fileds
    Jan Lisiecki, Klavier und Leitung

    Mari Kodama
    Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
    Kent Nagano



    Ein ähnliches Bild wie beim ersten Konzert: Brendel/Haitink bleibt mein Favorit. hat sich aber wohl schon so weit in meine Ohren eingebrannt, dass ich parteiisch bin. Zupackend, pointiert, dennoch klassisch ausgewogen, alles im Lot und miteinander in Balance.

    Lisiecki war hier durchaus nicht so knallig wie bei op. 15 knallig, dennoch insgesamt grobkörniger.

    Nach vier Takten Einleitung bei Kodama und Nagano ist klar, was ein Dirigent eben doch ausmacht. Auch bei diesem Konzert ist diese Aufnahme internen Ranking nur ganz knapp hinter Brendel/Haitink.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Nun dieses Brett ...

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll ("Auferstehungssinfonie")

    Heather Harper, Sopran
    Janet Baker, Mezzosopran
    Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Otto Klemperer
    München live 29. Januar 1965



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Vielen Dank für den Thread zum Werk!

    Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

    Suk-Trio
    (Jan Panenka - Klavier, Josef Suk - Violine, Josef Chucro - Violoncello)



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Nun dieses Brett ...
    Immer noch ein Favorit von mir! Gibt's die mittlerweile im Stream (bei Quobuz, nehm ich an)? Nicht schlecht.

    Hier:



    Schon das Intermezzo perlt wie zu Horowitz' Zeiten. Hach ja...
    Ursprüngliche Kadenz im Kopfsatz.
    Insgesamt fand ich die Darbietung mit Rattle und den Berlinern zum Silvesterkonzert 2016 aber weitaus überzeugender. Und auch klangtechnisch ausgewogener (irre ich mich oder sind hier viele Störgeräusche wahrnehmbar?!). Für eine Live-Aufnahme mit diesem gewaltigen Marketing drumherum eher schwach von der DG.

    EDIT: Bezieht sich natürlich auf das 3. Konzert, nicht das 1.
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Tichy1988 schrieb:

    Gibt's die mittlerweile im Stream (bei Quobuz, nehm ich an)?
    Bei Qobuz nicht - die habe ich noch physisch ...

    ... und nochmals Mahler mit Old Klemp.

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur

    Elisabeth Schwarzkopf, Sopran
    Philharmonia Orchestra
    Otto Klemperer



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Nun Honegger unter der Leitung des Widmungsträgers.

    Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 3 "Liturgische"

    Boston Symphony Orchestra
    Charles Munch


    Kein Bild, ASIN: B00002791Z

    Von der Tonqualität her mag ich diese Aufnahme vielleicht nicht unbedingt empfehlen - kommt auf die Affinität des Hörers zu historischer Klangqualität an.. Das Beiheft stellt einen Zusammenhang mit einem Gastspiel der Bostoner in Prag am 11. September 1956 her, sagt aber nicht ausdrücklich, dass es ein Mitschnitt von diesem Konzert ist. Da es eine Live-Aufnahme ist (Publikumshuster, Schlussapplaus), ist das aber naheliegend.

    Aber das Stück klingt hier so selbstverständlich, so "undissonant", so natürlich ... toll.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Oh my God - die Dunkle Seite der Macht.

    Gustav Mahler: SInfonie Nr. 9 D-Dur

    London Symphony Orchestra
    Jascha Horenstein
    live Royal Albert Hall 15. September 1966



    ... ist das noch mit Worten sagbar? Großartig.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)