Eben gehört 2019/2020

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  • Nun wieder Schumann aus Dresden.

    Robert Schumann. Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 ("Rheinische")

    Staatskapelle Dresden
    Christian Thielemann



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Braccio schrieb:

    die Symphonie Nr. 4
    Die habe ich noch vor mir. Nr. 2 fand ich ausgezeichnet, Nr. 1 und 3 eher "nur ok".

    Hier ein doppelter Haydn mit doppeltem Rohrblatt.

    Joseph Haydn: Oboenkonzert C-Dur

    Lajos Lencsés, Oboe
    RSO Stuttgart
    Sir Neville Marriner

    Paul Goodwin, Oboe
    The English Concert
    Trevor Pinnock




    Gruß

    MB


    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Anlässlich des Todes von Ib Nørholm am 10. Juni zum ersten Mal per stream seine 1. Symphonie gehört. Das Werk entstand noch in den 1950er Jahren vor der "Bekehrung" zur Avantgarde und ist in einem spätromantischen Post-Nielsen-Idiom komponiert. Gefällt mir sehr gut. Die wesentlich später entstandene impressionistische 9. Symphonie hat mich vor einiger Zeit auch angesprochen. Was dazwischen liegt, kenne ich bis auf die 7. nicht, die ist mir z.B. zu dröge. Werde mir bei Gelegenheit mal weitere Werke zuführen.

  • Wieland schrieb:

    Anlässlich des Todes von Ib Nørholm am 10. Juni zum ersten Mal per stream seine 1. Symphonie gehört. Das Werk entstand noch in den 1950er Jahren vor der "Bekehrung" zur Avantgarde und ist in einem spätromantischen Post-Nielsen-Idiom komponiert. Gefällt mir sehr gut. Die wesentlich später entstandene impressionistische 9. Symphonie hat mich vor einiger Zeit auch angesprochen. Was dazwischen liegt, kenne ich bis auf die 7. nicht, die ist mir z.B. zu dröge. Werde mir bei Gelegenheit mal weitere Werke zuführen.


    Ich habe eben selbst seine Neunte gehört:



    Sie trägt den Titel "The Sun Garden in Three Shades of Light" mit den Sätzen "Warm, bright", "Dark, icy" und "Joking, Singing", ein Portrait von Nørholms eigenem Garten eben in verschiedenes Licht getaucht. Dies ist sicherlich eine der leichter zugänglichen Sinfonien Nørholms, hier wieder mit deutlich stärker ausgeprägter tonaler Grundierung. Gerade der strahlende, freuderfüllte Schluss ist sehr wirkungsvoll.


    Manche der vorherigen Sinfonien sind in der Tat eine harte Nuss, obwohl mir selbst keine nicht gefallen würde. Meine persönliche Empfehlung zum "Weitermachen" für dich (Wieland) wäre wohl die Zweite Sinfonie, die "Isola Bella". Das ist schon ein Bruch im Vergleich zur Ersten, aber die Musik hat mich spontan ungemein angesprochen. Am Anfang entsteht alles aus dem Ton C heraus, es entstehen Reibungen, Rhythmen, schließlich kommt sogar ein Sprecher zum Einsatz, der den ersten Teil eines Gedichts vom Paul Borum vorträgt. Die Mittelsätze sind als Terrassen bezeichnet und teilweise komplex ineinander verschränkt und voller innerer Symmetrien. Im Schlusssatz wird dann nach mehreren Steigerungen die Musik des Anfangs geradezu rückentwickelt: der Sprecher trägt den zweiten Teil des Gedichts vor, und langsam fällt danach auch die Musik in jenen "traumlosen Schlaf", von dem in den Versen die Rede ist. Am Ende bleibt nur das C übrig, mit dem alles begann, und die Insel ist sozusagen wieder am Horizont entschwunden.

    Eine weitere Sinfonie, die ich schon häufiger hörte, ist die Sechste, aber die ist nicht ganz einfach. Ich höre diese Musik (trotzdem?) sehr gern und finde Nørholm für mich persönlich interessanter als seinen Generationskollegen Nørgård, aber das werden andere sicherlich anders sehen.
  • Holger Sambale schrieb:

    Meine persönliche Empfehlung zum "Weitermachen" für dich (Wieland) wäre wohl die Zweite Sinfonie, die "Isola Bella". Das ist schon ein Bruch im Vergleich zur Ersten, aber die Musik hat mich spontan ungemein angesprochen. Am Anfang entsteht alles aus dem Ton C heraus, es entstehen Reibungen, Rhythmen, schließlich kommt sogar ein Sprecher zum Einsatz, der den ersten Teil eines Gedichts vom Paul Borum vorträgt. Die Mittelsätze sind als Terrassen bezeichnet und teilweise komplex ineinander verschränkt und voller innerer Symmetrien. Im Schlusssatz wird dann nach mehreren Steigerungen die Musik des Anfangs geradezu rückentwickelt: der Sprecher trägt den zweiten Teil des Gedichts vor, und langsam fällt danach auch die Musik in jenen "traumlosen Schlaf", von dem in den Versen die Rede ist. Am Ende bleibt nur das C übrig, mit dem alles begann, und die Insel ist sozusagen wieder am Horizont entschwunden.

    Eine weitere Sinfonie, die ich schon häufiger hörte, ist die Sechste, aber die ist nicht ganz einfach. Ich höre diese Musik (trotzdem?) sehr gern und finde Nørholm für mich persönlich interessanter als seinen Generationskollegen Nørgård, aber das werden andere sicherlich anders sehen.

    Lieber Holger
    vielen Dank für Deine Tipps, dann weiß ich, wo ich jetzt weitermache bei der Erkundung.
    Beste Grüsse
    Lutz
  • Friese schrieb:

    Tichy1988 schrieb:



    Ja Guten Morgen! Eben auf Spotify begeistert gehört. Meiner Meinung nach kann sich diese Aufnahme mit der großen DG-Platte von Mravinsky durchaus messen, die ich gleich im Anschluss gehört habe. Interessant ist auch das etwas dicke, fast schon altmodische Mastering. Hier wird eher auf Druck und nicht auf räumliche Tiefe im Klang gesetzt, der dynamische Umfang ist dafür aber herausragend gut.
    Ich höre sie auch gerade. Und ja, ich fand die Aufnahme von Anfang an toll! Ich hatte es nicht so gut beschreiben können wie Tichy, aber die Aufnahme macht einfach Spaß. Und das obwohl ich Tchaikovsky schon Ad acta gelegt hatte. 8o

    Peter I. Tschaikowsky:
    Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
    Krill Petrenko
    Berliner Philharmoniker

    Gestern auch erstmals gehört. Schließe mich den Postings gerne an. Es war nicht das Werk das ich in dieser Besetzung auf CD erhofft hatte (im Gegensatz etwa zu Franz Schmidts 4. Symphonie), aber so hört sich für mich eine ungemein bereichernde musikalische Dreiviertelstunde auch mit einem (scheinbar) wohlvertrauten Werk an. Man kann es ganz neu und frisch mitleben und gebannt dabeibleiben (wenn man dafür offen ist). Ich bin nun sehr froh, mich für diesen Kauf entschieden zu haben.
    Herzliche Grüße
    AlexanderK
  • Angeregt durch die Diskussion an anderem virtuellen Ort:

    Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

    Clifford Curzon
    London Symphony Orchestra
    George Szell



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Und Beethoven - zu dritt.

    Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 97 ("Erzherzogtrio")

    Isabelle Faust, Violine
    Jean-Guihen Queyras, Violoncello
    Alexander Melnikov, Fortepiano



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Hier mal wieder Dvořak.

    Antonín Dvořak: Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

    Česká filharmonie
    Václav Talich
    Abbey Road, November 1938



    Wow - die gesamte Talich-Edition scheint bei Qobuz verfügbar zu sein. Dvoraks Sechste ist vielleicht nicht das allergrößte Ruhmesblatt in der Diskographie Talichs, aber hörenswert fand ich die Aufnahme doch.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Yeah.

    Jean Sibelius

    Tapiola op. 112
    Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82


    Gothenburg Symphony Orchestra
    Neeme Järvi




    Diese Aufnahme der herrlichen Sinfonie finde ich nach wie vor sehr überzeugend.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
  • Anton Bruckner
    Sinfonie No.6


    Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig
    Herbert Kegel


    Konzert vom 12/12/1972 Stereo

    Kegel hat den Zugriff auf die Sechste und gibt eine "klassische " Interpretation . Gefällt mir besser als viele andere Bemühungen .
    Erschienen auf Ode Classics und Weitblick . Meine Kopie von Ode Classics klingt wesentlich besser als die you tube Wiedergabe .
    youtube.com/watch?v=vENs34EOJxU
    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "