Eben gehört 2019/2020

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  • Tchaikovsky - Sinfonie No. 4 . Seit 1956 blieb die Aufnahme mit Kurt Sanderling und den Leningradern ein Pharos im Meer der Vierten . Selbst Sanderling höchstselbst - etwa im Konzertmitschnitt vom 7/6/ 1992 mit den Berliner Philharmonikern - kommt da nicht ran . ( Interessant ist übrigens auch die banal-traditionelle Einspielung der Sinfonien 5 & 6 mit Mravinky vom gleichen Datum - beim 1960er Stereo-Remake hat er hörbar seine Deutung verändert - in Richtung Sanderling . Aber dies nur nebenbei bemerkt ) . Achtung : Mono !

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "


  • So gerne ich ihn auch mögen würde, aber mit Kurt Atterberg werde ich weiterhin nicht so recht warm, woran auch die beiden o. g. CDs leider nichts ändern können.

    "Pressetext der Chandos-Scheibe" schrieb:

    Obwohl Kurt Atterberg (1887-1974) im Hauptberuf Ingenieur war und bis 1940 beim schwedischen Patentamt arbeitete, wirkte er nebenbei erfolgreich als Dirigent, Komponist und Musikkritiker in Stockholm. Seine Musik greift die Tonsprache der nationalmusikalischen Romantik zwar auf, verbindet sie aber mit einer individuellen Ausdrucksweise, die sich nicht selten durch eine volksliedhafte Melodik auszeichnet. Die abschließen Folge der hochgelobten und vielbeachteten Gesamteinspielung seiner Sinfonien mit Neeme Järvi und dem Gothenburg Symphony Orchestra auf CHANDOS unterstreicht Atterbergs Bedeutung als einer der führenden Vertreter der schwedischen Spätromantik.


    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.
  • Die wunderbare 4.Sinfonie von Taneyev in der von mir bevorzugten Interpretation von Evgeny Svetlanov .

    ( Ich habe die Einzel-CD auf Melodiya - 3 x mit ASIN und Bild bei amazon, nicht einstellbar . Auch die Alternative auf Alliance : 2x mit ASIN und Bild , nicht einstellbar . Als Ausweg dann die Box: 3x mit ASIN und Bild bei amazon, nicht einstellbar . Endlich die Box von JPC angezeigt ) .




    Hören : youtube.com/watch?v=LIV8UBRRLCI
    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "


  • Spanische Gitarrenmusik aus fünf Jahrhunderten Vol. 1 & 2
    Von Mudarra bis Ruiz-Pipó (16.-20. Jhrt.)
    Narciso Yepes (Gitarre)
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul


  • Gawriil Popow: Sinfonie Nr. 1 Op. 7
    Leon Botstein, London Symphony Orchestra

    Zur Entspannung ist diese Musik definitiv nicht geeignet! :D


    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten


  • Diese Frühfassung der mehrfach revidierten Londoner-Sinfonie von Ralph Vaughan-Williams unter Richard Hickox ist meiner Ansicht nach wirklich sehr gelungen, wunderbar transparent und durchhörbar gespielt wurde hier eine von den Interpreten eine Herzensangelegenheit auf Polycarbonat gebannt. Wegen Deutung, Fassung und der exzeptionellen Klangqualität ein Pflichtkauf für RVW-Fans. Leider, leider konnte Hickox seinen Zyklus bei Chandos nicht mehr vollenden. Diese Aufgaben hat dann Andrew Davis übernommen, der ja in Sachen RVW auch kein unbeschriebenes Blatt ist.

    "Pressestimmen" schrieb:

    »The CD is one of my favourite recordings, beautifully 'placed' in the welcoming acoustic of All Saints' Church Tooting. The additional resolution of SACD yields a still more silky sound from the upper strings, and shines a brighter light on the image, while the multi-channel version literally envelopes you to impressive effect.« Gramophone

    A. Friesenhagen in FonoForum 10 / 01: »Richard Hickox dirigiert mit viel Präzision und quasi messianischem Eifer. Mit charakteristischen Orchesterfarben zeigt er unter anderem, was für ein großartiger Instrumentator Vaughan Williams war.«

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
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    - H. W. M.
  • Hallo zusammen,

    ich bin gerade höchst erfreulich "geflasht" von dieser Aufnahme:



    Das war eher so ein Verlegenheitskauf. Beifang, weil eben 5,99 EUR, Brahms und SACD (in dieser Reihenfolge :D ).
    Torleif Thedeen und Roland Pöntinen sind bei mir in der Schublade "gut und verlässlich" abgelegt. Künstler, die man gerade bei wenig bekanntem Kompositionen bedenkenlos durch Kauf supporten kann, die aber den bekannten Werken des Repertoires nicht zwingend einen so gewaltig großen Stempel aufdrücken, dass sie damit aus der Masse der Aufnahmen herausragen. Was die beiden aber HIER zu bieten haben, in diesen rauf und runter eingespielten und (von mir) konsumierten Werken, dass ist einfach wahnsinnig packend. Hochdramatisch und durchflossen von einer so sehr, sehr selten gehörten Energie und Kraft! Dann wieder in den ruhigen Momenten bis zum Stilstand ausgehört, nachgefühlt - Wahnsinn. Großartiger Klang. Referenzaufnahme (nein, "kleiner" geht's dieses Mal echt nicht).
    Als Bonbon, für diejenigen, die fälschlicherweise annehmen, sie bräuchten diese Deutung nicht, gibt es ein Arrangement der Sonate op. 78, erarbeitet vom Komponisten Paul Klengel (Bruder von Julius). Die funktioniert sogar sehr gut, selbst wenn ihr das Behände etwas abgeht, hat diese Version im Schwelgerischen und auch in der Neudefinition des Zusammenspiels mit dem Klavier Ihre Qualitäten. Kann man machen. :)
    Kaufen - tut's für euch, ist doch bald Weihnachten!

    :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1:

    Kritik:
    arkivmusic.com/classical/album.jsp?album_id=489247
    klassik-heute.com/4daction/www_medien_einzeln?id=19734

    Viele Grüße
    Frank
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  • Hueb' schrieb:

    ist doch bald Weihnachten!
    Yo:



    Johann Sebastian Bach
    Weihnachtsoratorium
    Friesenhausen, Laurich, Wetzler, Abel
    Schwäbischer Singkreis
    Stuttgarter Bachorchester
    [Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim]
    D: Hans Grischkat

    Ich beginne mal den Reigen, um endlich in Weihnachtsstimmung zu kommen - bisher habe ich dieses Jahr nicht wirklich die Ruhe dafür gehabt.
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    Hudebux
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    Jean Paul
  • Gestern noch:



    Wolfgang Amadeus Mozart:
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 16 D-Dur KV 451
    András Schiff, Klavier
    Camerata Academica des Mozarteums Salzburg
    Sándor Végh
    11/1990 Großer Konzerthaussaal Wien
    Decca

    Festlich, lyrisch und ein pfiffiges Rondo - ein Pianist als Teamplayer und was für eine farbige, lebendige Orchestergestaltung, an der man sich nicht satthören kann!

    Danach:



    Dmitri Schostakowitsch:
    Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 10
    Dresdner Philharmonie
    Michael Sanderling
    23. und 24.3.2017 Lukaskirche Dresden
    Sony

    Ernsthafter Humor in den Sätzen 1 und 2, umso schicksalhaft intensiver das Lento des 3. Satzes und das Finale.
    Herzliche Grüße
    AlexanderK
  • Es gab ja durchaus Dirigenten, die so Haydn dirigieren konnten, dass man auch ohne Fanscheuklappen sagen kann: wow!



    Joseph Haydn: Symphonie Nr. 103 Es-Dur „mit dem Paukenwirbel“ Hob. I:103

    Royal Concertgebouw Orchestra
    Nikolaus Harnoncourt

    Herrlich. Spielfreudig, einfallsreich, gewitzt, mit Augenzwinkern, dem nötigen Tiefgang und jenseits jeglicher öder Mechanik.

    :wink: Agravain
  • Braccio schrieb:

    Anregung aus dem Symphonien-Ranking:
    [Bild]

    Charles Tournemire: Symphonie Nr. 6 für Orchester, Orgel, Tenor und Chor

    Spannendes Stück!
    gern geschehen.
    Ja ich finde, dagegen kann Mahler mit seiner 8. einpacken.
    Und es gibt noch immer keine andere Einspielung als Bartholomée. Die ist zwar sehr gut, aber ich hätte gern noch eine zur Auswahl, bei der vielleicht Chor und Solist nicht fast immer leicht zu tief intonieren (häufig bei französischem Gesang zu finden).
  • Khampan schrieb:

    Die ist zwar sehr gut, aber ich hätte gern noch eine zur Auswahl, bei der vielleicht Chor und Solist nicht fast immer leicht zu tief intonieren (häufig bei französischem Gesang zu finden).
    Siehste, ist mir wieder nicht aufgefallen ape3

    Aber das ist jedenfalls ein Brocken, gebe Dir völlig recht. Weiß leider nichts über die Entstehungsgeschichte, ist ja anscheinend am Ende von WK I komponiert. Hat das triumphale Ende da einen Bezug?

    Gegen eine weitere Aufnahme hätte ich auch keine Einwände.
  • Braccio schrieb:

    Aber das ist jedenfalls ein Brocken, gebe Dir völlig recht. Weiß leider nichts über die Entstehungsgeschichte, ist ja anscheinend am Ende von WK I komponiert. Hat das triumphale Ende da einen Bezug?
    ich würde so sagen: weil der Krieg zu Ende war, konnte er die Sinfonie schreiben.
    Ansonsten ist sie wohl hauptsächlich seiner spirituellen Haltung verpflichtet.

    Wir haben einen recht informativen Tournemire-Thread mit einem guten Überblick über die Sinfonien.
    Der als Integrale angekündigten Aufnahme mit Antonio de Almeida ist anscheinend genau bei der 6. die Luft ausgegangen, schade.
  • Endlich mal mit der Box angefangen:



    Johann Sebastian Bach
    Neun geistliche Kantaten (BWV 1, 4, 19, 21, 39, 79, 105, 170 & 189)
    D: Fritz Lehmann

    Alle neun für die Archiv produzierte Kantaten-Einspielungen, die zwischen 1950 und 1952 entstanden - vereint in einem Set. Einige Kantaten waren bereits auf CD erhältlich, doch hier sind sie zum ersten Mal in einer Edition zusammengefaßt. Dank an Australian Eloquence... :love:
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul
  • Tournemires Sinfonie muss also auch her. Dank an Khampan! Wenige Orgelwerke würde ich im Regal bereits finden.

    :wink: Wolfgang

    PS: Vorhin gehört habe ich zwei Sinfonien aus der folgenden Zweier-Box. Es sind die, welche die CDs jeweils eröffnen, die am spätesten entstandenen und meines Erachtens auch die interessantesten.



    Der mitsummende Dirigent ist mir eigentlich wurscht. Beim Partner gibt es einen Kommentator, der deswegen die Minimalpunktzahl vergeben hat, obwohl ihm die Musik gefällt. Nun denn ...
    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
  • @Danzi auf CPO:

    Ja, mir hat diese Produktion auch gut gefallen, Griffiths hört man allerdings tatsächlich, gerade über Kopfhörer (mich hat es nicht gestört). :versteck1:

    Bei mir:



    Obwohl Brahms Kammermusik bei mir eigentlich immer sehr hoch im Kurs steht und ich das Takacs-Quartett zudem schätze, hat mich diese Aufnahme nicht so recht erreicht ?( . Muss an meiner Disposition gelegen haben...

    Kritiken:
    http://www.musicweb-...uintets_CDA67900.htm
    https://www.theguard...awrence-power-review

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
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    - H. W. M.