Eben gehört 2019/2020

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  • Nun neuer Brahms aus Bamberg:



    Johannes Brahms - Symphonie Nr. 3 in F-Dur, Op. 90
    Jakub Hrusa
    Bamberger Symphoniker

    Klasse, hier scheint doch alles zu stimmen?! Dazu dieser phänomenale Klang (Kontrafagott!! :D ). Allzu neue Ansichten darf man vielleicht nicht erwarten, dafür ist die Spielkultur hervorragend - besonders im zweiten Satz.
    Freue mich doch sehr auf die 1. Brahms aus dem Zyklus, hoffentlich dann auch mit der 7. Dvorak.
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • In Sachen Oper wohl endlich der Durchbruch bei mir, also: Ungewohntes im Hause Garcia :D


    Verdi, "Il Trovatore"
    Leontyne Price, P. Domino, Sherrill Millnes, Fiorenza Cossotto, New Philharmonia Orchestra, Zubin Metha.

    Ich bin total fasziniert... Welch eine schwelgerische, bunte, mitreißende, betörende Angelegenheit ist das denn?

    Darauf daß Verdi bei mir so einen Nerv trifft bin ich garnicht vorbereitet, aber es freut sehr :D


    LG :)
    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)
  • garcia schrieb:

    Ich bin total fasziniert... Welch eine schwelgerische, bunte, mitreißende, betörende Angelegenheit ist das denn?

    Darauf daß Verdi bei mir so einen Nerv trifft bin ich garnicht vorbereitet, aber es freut sehr
    Lieber Garcia, das freut mich doch sehr. Lass die Flamme nur nicht wieder verlöschen. ^^
    Rigoletto, Luisa Miller, Ballo oder auch Nabucco wären übrigens wunderbare nächste Schritte. ;)

    :wink: Wolfram


  • Johannes Brahms - Symphonie Nr. 4 in e-Moll, Op. 98
    Jakub Hrusa
    Bamberger Symphoniker

    Es gilt im Prinzip das oben gesagte bzgl. der 3. Symphonie. Während die ersten beiden Sätze sehr zahm und beinahe schon gelassen rüber kommen (dabei aber stellenweise sehr sehr schön musiziert, der Schluss des Andante ist einfach zum Schmelzen), hat mich das Finale dann echt mitgenommen. Da ist irgendwie ein Ernst beim musizieren spürbar, eine wirklich durchdachte Phrasierung. Das betrifft auch die Herausarbeitung von Details. Empfehlenswert!
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • garcia schrieb:

    Ich bin total fasziniert... Welch eine schwelgerische, bunte, mitreißende, betörende Angelegenheit ist das denn?
    Na ... prima! Passend zum Trovatore könnte eine ähnlich unglaubliche Mantel- und Degengeschichte sein: La Forza del Destino.

    Hier Mahler aus Birmingham.

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

    City of Birmingham Symphony Orchestra
    Sir Simon Rattle



    Die Nachtmusiken und vor allem das Scherzo fand ich sehr atmosphärisch, schön gelungen, auch das Finale fand ich überzeugend. Aber der Kopfsatz, der fällt total auseinander ... in meinen Ohren. Schade.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Geschafft - erstmal durch mit dem Ringmarathon, erster Teil (will heißen, daß mit ein wenig Pause dann wohl noch Furtwängler, Boulez, Haiting, Sawallisch, oder Thielemann folgen) ....

    heute morgen klang die Götterdämmerung aus der folgenden Aufnahme aus:



    Ich bin mir noch nicht im Klaren darüber, was nun entscheidend für den neuen Eindruck war. Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich diese Aufnahme als LPs (auf einer zugegebenermaßen eher bescheidenen Anlage gehört und war alles andere als begeistert. Langweilige Interpretation, flacher Orchesterklang, schrille Sopranstimmen ... für die jährliche Depression würde ich eher die Winterreise wählen. Das war mein Eindruck.
    Nun (Dekaden später) digital, guter Kopfhörer und mehr Ringerfahrung (Karajan, Solti, Böhm und Barenboim habe ich vorher gehört) habe ich das Ganze anders wahrgenommen. Die Interpretation durch den Dirigenten immer noch quasi dauerkontrolliert bis gebremst, aber nicht flach, aber exquisites Orchesterspiel. die Stimmen durchweg gut anhörbar bis grandios, in den lyrischen und leise-düsteren Strecken sehr schön und auch emotional ansprechend. Insgesamt durchaus etwas, was ich nochmal hören werde, auch wenn ich Karajan, Solti und Barenboim klar vorziehe, zumal dort trotz ihrer Schwerpunkte die Höhepunkte in allen Bereichen durchkommen. Wie auch immer, ich bin angenehm überrascht von der Änderung meines Eindrucks ...
  • Hier Vorfreude auf den morgigen Gedenktag der Reformation. Soli Deo Gloria, Solus Christus, Sola Scriptura, Sola Fide, Sola Gratia. Oder: Bachs Choralkantate zum Reformationsfest.

    Johann Sebastian Bach: "Ein feste Burg ist unser Gott" BWV 80

    Susanne Ryden, Pascal Bertin, Gerd Türk, Peter Kooij
    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Knulp schrieb:

    Aktuell höre ich die Sinfonie 1, die immer noch meine liebste Sinfonie von Mahler ist. Allerdings ist die Neunte das auch. Die Dritte übrigens auch.

    Auf diese Liste gehört bei mir mindestens noch die Sechste.

    Und weiter mit Bach - BWV 79 zum heutigen Reformationstag, BWV 137, weil sie gerade so schön passte.

    J. S. Bach

    Kantate 79 "Gott der Herr ist Sonn und Schild"
    Kantate 137 "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren"

    Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Makoto Sakurada, Peter Kooij
    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Habe heute bis 12:00 geschlafen, hatte mal wieder starke Schmerzen,durch die Tabletten schlafe ich sehr gut! :pfeif:
    Jetzt kommt natürlich etwas von Johann Sebastian Bach, zur Reformation.

    BWV 80-Ein feste Burg ist unser Gott
    Karl Münchinger
    Stuttgarter Kammerorchester
    Hymnus Chor

    LG Dirigent :wink:
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)
  • Reformatorisches Sujet zum Ersten:



    Georg Phillip Telemann: Reformationsoratorium 1755

    Regula Mühlemann, Sopran - Der Friede
    Daniel Johannsen, Tenor - Die Andacht
    Benjamin Appl, Bariton - Die Religion
    Stephan MacLeod, Bassbariton - Die Geschichte

    Chor des Bayerischen Rundfunks
    Bayerische Kammerphilharmonie
    Reinhard Goebel

    Herrlich kantabel und festlich!

    :wink: Agravain
  • Zur Reformation darf man mal den Heiligen Geist anrufen.

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

    Christine Brewer, Soile Isokoski, Juliane Banse, Birgit Remmert, Jane Henschel,
    John Villars, David Wilson-Johnson, John Relyea
    City of Birmingham Symphony Chorus
    London Symphony Chorus
    City of Birmingham Symphony Youth Chorus
    City of Birmingham Symphony Orchestra
    Sir Simon Rattle



    Das Dirigat finde ich traumhaft ... die zeitlichen Abläufe, die Balancen, ... aber es gab bessere Solistenoktette.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Und noch etwas zum Tage.

    Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 ("Reformations-Sinfonie")

    Berliner Philharmoniker
    Lorin Maazel



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Reformatorisches zum Zweiten.



    Johann Sebastian Bach: „Gott, der Herr, ist Sonn und Schild“ BWV 79

    Dorothee Mields - Sopran
    Benno Schachtner - Countertenor
    Benedikt Kristiánsson - Tenor
    Tobias Berndt - Bass

    Gaechinger Cantorey
    Hans-Christoph Rademann



    Johann Sebastian Bach: „Ein feste Burg ist unser Gott“ BWV 80

    Elly Ameling - Sopran
    Linda Finnie - Alt
    Aldo Baldin - Tenor
    Samuel Ramey - Bass

    London Voices
    English Chamber Orchestra
    Raymond Leppard

    :wink: Agravain