Eben gehört 2019/2020

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Informationen zum Capriccio-Verein als Betreiber des Forums finden sich hier.
  • Agravain schrieb:

    Sowohl MTT auch Nott gibt es bei Spotify. Komplett. Durch die Nott-Aufnahmen, die ich noch nicht kenne, werde ich mich sicher auch einmal durchhören.
    Ich bin da jetzt seit einiger Zeit Kunde und kann sagen, dass ich insbesondere auswahltechnisch sehr zufrieden bin.
    Das stimmt, die Auswahl bei Spotify dürfte wohl zu den umfassendsten gehören. Die Such- und Sortierfunktionen für Downloads sind allerdings immer noch grauenhaft und null für Klassik optimiert. Da bringt auch das immerhin kostenlose Spotify Update Grammofy (über Webbrowser oder eine app, grammofy.com ) nicht viel.

    Agravain schrieb:

    Aus dem Strom nun:



    Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 43

    Berliner Philharmoniker
    Sir Simon Rattle

    Die Erste fand ich schon mal recht erfreulich. Zwischenzeitlich habe ich mich ein wenig durch die Rezensionen gelesen und fand die Bewertungen schon interessant. Das Urteil insgesamt: insgesamt durchwachsen. Da war man sich einig. Die Begründungen (stark verkürzt): die Ersten drei nicht gut, die späteren gut; oder: die ersten drei gut, die späteren mäßig; oder: die Mitte gut, die frühen und späten nicht gut; oder: alle nicht gut, Birmingham viel besser. Das schafft Orientierung.
    Vor diesem Hintergrund freue ich mich noch einmal besonders auf meine persönliche Hörreise durch diesen Zyklus.

    :wink: Agravain
    Die dritte aus diesem Zyklus gehört für mich zu den allererfreulichsten! Man muss bei den Kritiken ein wenig vorsichtig sein. Vielen gefällt hier nicht, dass Rattle sich eher an der kammermusikalischen Herangehensweise von Berglund orientiert und damit zusammenhängend, wie sehr er in die Spiel- und Klangkultur der Berliner eingreift. Vor allem vom Tagesspiegel kamen zynische Bemerkungen...
    Ich besitze die Audio BluRay daheim und kann sagen, dass die Aufnahmen in Surround ein absoluter Genuss sind :thumbup:
    3-7 find ich allesamt super. 1-2 gut, aber nicht Okku Kamu gut ;)

    (Ich gestehe aber Befangenheit: Ich hab alle Konzerte aus diesem Zyklus live in der Philharmonie verfolgen dürfen...an nur drei Tagen hintereinander ^^ )
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Now for the real stuff ...

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

    New Philharmonia Orchestra
    Sir John Barbirolli



    Zu Beginn möchte man anschieben, so langsam ist das ... aber welch unglaubliche Intensität erwächst dieser Ausnahmesinfonie unter Barbirollis Händen! Das Finale ist unglaublich.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Hier ein dreifacher Beethoven.

    L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

    Alfred Brendel
    London Philharmonic Orchestra
    Bernard Haitink

    The Academy of St.-Martin-in-the-Fileds
    Jan Lisiecki, Klavier und Leitung

    Mari Kodama
    Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
    Kent Nagano



    Brendel/Haitink bleibt mein Favorit. hat sich aber wohl schon so weit in meine Ohren eingebrannt, dass ich parteiisch bin. Zupackend, pointiert, dennoch klassisch ausgewogen, alles im Lot und miteinander in Balance.

    Lisiecki war vor allem knallig und in den ruhigeren Passagen wesentlich grobkörniger. Dass er Klavier spielen kann, zeigte er in der Kadenz des Kopfsatzes, das war schon spektakulär.

    Kodama und Nagano sind in meinem internen Ranking nur ganz knapp hinter Brendel/Haitink. Ebenfalls poinitiert, nichts zum genussvollen Lauschen im Hintergrund, dennoch bleibt das "Ganze" gewahrt.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Tichy1988 schrieb:

    Man muss bei den Kritiken ein wenig vorsichtig sein.
    Das ist mir schon klar. Ich fand nur, dass die Rezensionen (überwiegend aus D und GB) so ausgesprochen augenfällig aufzeigen, wie vollkommen disparat Urteile der Musikkritik ausfallen können.

    Tichy1988 schrieb:

    Vielen gefällt hier nicht, dass Rattle sich eher an der kammermusikalischen Herangehensweise von Berglund orientiert und damit zusammenhängend, wie sehr er in die Spiel- und Klangkultur der Berliner eingreift.
    Stimmt, das wurde bisweilen bekrittelt. In der Ersten finde ich das übrigens nicht so auffällig. Die kommt schon noch mit einem grundlegenden späteromantischen Duktus daher. Deutlicher lässt sich das schon in der Zweiten hören, die Rattle meines Erachtens stellenweise noch kammermusikalischer als Berglund mit dem Chamber Orchestra of Europe angeht. Frappierend finde ich, wie vergrübelt Rattle den langsamen Satz, aber auch Passagen im ersten und letzten Satz spielen lässt.

    Tichy1988 schrieb:

    aber nicht Okku Kamu gut ;)
    Ich gestehe, dass mir dieses Qualitätssiegel nicht als erstes eingefallen wäre. ;)

    Hier lief unterdessen:



    Georg Friedrich Händel: Israel in Egypt HWV 54 (Fassung 1756)

    Jolle Greenleaf, Melanie Scafide Russell, Molly Quinn, Sherezade Panthaki - Sopran
    Melissa Attebury, Luthien Brackett, John Bohl - Alt
    Stephen Sands, Matthew Hensrud, Daniel Mutlu - Tenor
    Charles Wesley Evans, Jonathan Woody - Bass

    Trinity Wall Street Choir
    Trinity Baroque Orchestra
    Julian Wachner

    Eine der besten Aufnahmen des Werkes, die ich in den letzten Jahren gehört habe.

    :wink: Agravain
  • La Suisse.

    Arthur Honegger: Symphonie No. 3

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Charles Dutoit



    Ohne es im Entferntesten begründen zu können: Da fand ich die Aufnahme mit Baudo wesentlich eindrucksvoller. Sowohl in den ruppigen Abschnitten als auch im verklärten Schluss.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • FInale.

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur

    Berliner Philharmoniker
    John Barbirolli



    Hmmmm ... im Bewusstsein des historischen Ranges der Aufnahme fällt es mir schwer, zu schreiben, dass diese mich nicht so ganz überzeugte ... vor allem im Kopfsatz schien mit der vollsaftige Ton stellenweise nicht so recht zu passen ... und was haben Abbado, Haitink, Walter und andere doch am Schluss gezaubert, von Bernstein ganz zu schweigen ...

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Maurice schrieb:

    Dirigent schrieb:

    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr.3-Eroica
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan-1962
    Dirigent
    Hallo !! Herzlich willkommen zurück im Forum !! Ich hatte schon eine Vermisstenanfrage gestellt.

    Dirigent schrieb:

    aber ein sehr, sehr schwerer Fahrradunfall hat mich eines anderen belehrt

    garcia schrieb:

    Oha, lieber Dirigent, da bleibt mir nur dir gute Genesung zu wünschen!
    Dirigent: erstmal willkommen... :wink:

    Dann wünsche auch ich: gute Besserung... :)

    Möge Karajan dir die Schmerzen lindern... ;)
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul
  • Heute vor 116 Jahren uraufgeführt:



    Edward Elgar: The Apostles, op. 49

    Rebecca Evans - The Angel, The Blessed Virgin Mary
    Alice Coote - Maria Magdalene, Narrator 2
    Paul Groves - St John, Narrator 1
    Jacques Imbrailo - Jesus
    David Kempster - St Peter
    Brindley Sherratt - Judas

    Hallé Youth Choir
    Hallé Choir
    Hallé
    Sir Mark Elder

    :wink: Agravain
  • Duo - Trio - Quartet
    Joseph Haydn: Piano Trio No. 20
    Gioachino Rossini: Duo for cello and double bass
    Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen (2012: Live-Aufzeichnung aus dem Jahre 2011)



    Antje Weithaas: Violine
    Martin Helmchen: Piano
    Marie-Elisabeth Hecker: Cello
    Veronika Eberle: Violine
    Rachel Roberts: Viola
    Alois Posch: Kontrabass
    Tanja Tetzlaff: Cello
    Christian Tetzlaff: Violine
    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
  • Hä?!

    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

    New Philharmonia Orchestra
    Jascha Horenstein



    ... und wer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dies sei eine herausragende Aufnahme des Werkes?!

    Ok, ich habe unterdurchschnittlich laut gehört ... aber das alleine kann es doch nicht sein?

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Hier doppelter Scotch:



    Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56 „Schottische“

    The Netherlands Symphony Orchestra
    Jan Willem de Vriend

    Max Bruch: Schottische Fantasie Es-Dur, op. 46

    David Oistrach - Violine
    London Symphony Orchestra
    Jascha Horenstein

    :wink: Agravain
  • bzw.
    (AD: November 1976, Salle Wagram, Paris)

    Ernest Bloch: Schelomo - Hebräische Rhapsodie

    Mstislav Rostropovich, Violoncello
    Orchestre National de France
    Leonard Bernstein

    &


    (AD: 23./24. April 1993 & 30./31. Mai 1994, Malmö Concert Hall, Malmö)

    Poems of the Sea

    Malmö Symphony Orchestra
    Sakari Oramo
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Mauerblümchen schrieb:

    wer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dies sei eine herausragende Aufnahme des Werkes?!
    DocStänker schrieb mal in einer anderen Forenwelt, dass Horensteins Orchester bei dieser Aufführung komplett baden geht. Ich habe mich damals in dieser Forenwelt, wenn ich mich recht entsinne, auch nicht gerade lobend über diese Aufnahme geäußert. Habe sie aber zu lange nicht gehört, um aktuell noch etwas Näheres darüber sagen zu können.
  • Newbie69 schrieb:

    Duo - Trio - Quartet
    Joseph Haydn: Piano Trio No. 20
    Gioachino Rossini: Duo for cello and double bass
    Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen (2012: Live-Aufzeichnung aus dem Jahre 2011)



    Antje Weithaas: Violine
    Martin Helmchen: Piano
    Marie-Elisabeth Hecker: Cello
    Veronika Eberle: Violine
    Rachel Roberts: Viola
    Alois Posch: Kontrabass
    Tanja Tetzlaff: Cello
    Christian Tetzlaff: Violine
    Und, wie war die?