Eben gehört 2019/2020

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  • Und nochmals Bruckner 9.

    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

    Chicago Symphony Orchestra
    Georg Solti



    Ok. Gehört. Abgehakt. Soll keiner sagen, ich hätte es nicht versucht.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Braccio schrieb:



    Sibelius, Tapiola Op. 112. Finnisches RSO, Hannu Lintu
    Wie fandest Du die? Mich lässt Lintu eher kalt, wobei seine Lemminkäinen-Suite schon ganz gut ist:




    Bei mir läuft nochmal das "Offertorium" aus der Berlioz-Box...was er da aus dem 3 Noten-Motiv macht ist seiner Zeit wirklich weit voraus, ergreifend gespielt. Freu dich drauf ;)
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Tichy1988 schrieb:

    Mich lässt Lintu eher kalt,
    Tapiola kenne ich nicht gut. Kam hier auch eher kühl an, habe ich aber nicht unpassend gefunden. Was ich sonst so mit Lintu kenne (Enescus Symphonien, Turangalila, Mahler 1, eben Lemminkäinen), finde ich mindestens ziemlich stark.

    Tichy1988 schrieb:

    Bei mir läuft nochmal das "Offertorium" aus der Berlioz-Box...was er da aus dem 3 Noten-Motiv macht ist seiner Zeit wirklich weit voraus, ergreifend gespielt. Freu dich drauf
    Mach' ich :)
  • Tichy1988 schrieb:

    Mich lässt Lintu eher kalt
    Ich war zwar nicht angesprochen, aber: das beruhigt mich. Mich nämlich auch. Und ich fühlte mich schon allein auf weiter Flur...

    Bei mir lief:



    Jean Sibelius: En Saga, op. 9

    Hallé
    Sir Mark Elder

    Ich meine: ziemlich enttäuschend. Überhaupt haut mich Elders Sibelius nicht so recht um. Wahrscheinlich ist der Mann unmusikalisch.

    Weiter geht es mit:



    Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9

    Wiener Philharmoniker
    Claudio Abbado

    :wink: Agravain
  • Tichy1988 schrieb:

    Bei mir läuft nochmal das "Offertorium" aus der Berlioz-Box...was er da aus dem 3 Noten-Motiv macht ist seiner Zeit wirklich weit voraus, ergreifend gespielt. Freu dich drauf
    Halli Tichy1988,
    wenn du mal das Requiem unglaublich gut hören willst :verbeugung1: dann dies....


    .....mit bestem Wissen und Gewissen!

    LG palestrina
    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong
  • palestrina schrieb:

    Halli Tichy1988,
    wenn du mal das Requiem unglaublich gut hören willst :verbeugung1: dann dies....


    .....mit bestem Wissen und Gewissen!

    LG palestrina
    Danke, ist glücklicherweise auf Spotify und wird gespeichert für morgen :)
    Es ist schon unheimlich, was Berlioz sich 1837 getraut hat. Lässt mich grade schwer los.
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Tichy1988 schrieb:

    Mich lässt Lintu eher kalt, wobei seine Lemminkäinen-Suite schon ganz gut ist:
    Hallo Tichy,

    es freut mich, dass Du die Aufnahme der Lemminkäinen-Suite in besseren Licht siehst! ;) Auch seine Aufnahme der Turangalîla-Sinfonie fand ich ganz ausgezeichnet ... zu Tapiola mit ihm kann ich nichts sagen.

    Viele Grüße
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Mauerblümchen schrieb:

    es freut mich, dass Du die Aufnahme der Lemminkäinen-Suite in besseren Licht siehst! Auch seine Aufnahme der Turangalîla-Sinfonie fand ich ganz ausgezeichnet ...
    Guten Morgen,

    die gehört sogar zu meinen liebsten ;) . Und ich glaube, dass ich die meisten zumindest einmal gehört habe. Seine Sibelius Symphonien und Tapiola/En Saga sagen mir bislang tatsächlich wenig zu. Aber die Enescu-Aufnahmen von Lintu muss ich unbedingt mal kennenlernen.

    Übrigens kann ich von den "Vier Legenden" diesen Radiomitschnitt von Esa-Pekka Salonen beim Concertgebouw empfehlen. Das war meine Initialzündung mit dem Werk:

    youtube.com/watch?v=lfQwswRE398

    Die romantischste und intensivste Interpretation der Suite, die ich kenne (vielleicht neben Ormandy). Der Beginn vom Schwan ist einzigartig langsam und atmosphärisch. Leider einige "Huster" zu hören ||
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Von der Diskussion ließ ich mich gerne anregen:

    Jean Sibelius: Lemminkäinen-Legenden op. 22

    Philadelphia Orchestra
    Eugene Ormandy



    Gruß
    MB

    :wink:
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  • Tichy1988 schrieb:

    Die romantischste und intensivste Interpretation der Suite, die ich kenne (vielleicht neben Ormandy).
    Na, das war wohl Gedankenübertragung ... unsere Beiträge haben scih überschnitten ... aber vielen Dank für den Tipp!

    Viele Grüße
    MB

    :wink:
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  • Die Box hat ein neues Cover.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

    London Symphony Orchestra
    Sir Colin Davis



    Diese Aufnahme fnde ich nach wie vor ganz ausgezeichnet.

    Gruß
    MB

    :wink:
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  • Andrew Litton mit dem Bergen Symphonic Orchestra und Prokofievs 5. Sinfonie

    War mal meine Lieblingsaufnahme der Fünften und ist es wieder, Gefällt mir im Moment auch besser als Kitajenko, der halt für mich ein bisschen altbacken klingt und auch zu gehetzt. Im Moment auch besser als Kirill Karabits.

    Einfach weil bei Litton das scharfe Blech nicht so betont wird und sie ist sehr ausgewogen. Im ersten Satz, der recht lang ausgespielt wird, ist das bedrohliche deutlich zu spüren, aber es wird, ttotz der Länge nie langweilig, weil einfach genug passiert. Der zweite Satz wiederum ist einer der schnellsten die ich kenne, trotzdem wird es für mich nicht gehetzt, weil immer wieder abgebremst wird, um dann das Tempo wieder anzuziehen.

    Und auch die beiden anderen Sätze gefallen mir sehr gut, auch wenn ich es gerade nicht so erklären kann.
    Viele Grüße, Michael
  • Wie eine Kreuzung von Carmina burana und Psalmensinfonie ...

    Vagn Holmboe: Sinfonie Nr. 4 op. 29 ("Sinfonia sacra", rev. 1945)

    Jutland Opera Choir
    Aarhus Symphony Orchestra
    Owain Arwel Hughes



    Gruß
    MB

    :wink:
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  • palestrina schrieb:

    Halli Tichy1988,
    wenn du mal das Requiem unglaublich gut hören willst :verbeugung1: dann dies....


    .....mit bestem Wissen und Gewissen!

    LG palestrina
    Auf Empfehlung gehört und ich stimme dir absolut zu: So stringent, ernst und doch bei der Masse präzise musiziert hab ich das "Requiem" noch nicht gehört. Selbst die Klangbalance passt erstaunlich gut, selten wird es hier zu verhallt oder schleppend im Tempo. Wahnsinns Chor! Aber...das Offertorium/Agnus Dei in der Version von Colin Davis ist auch im Vergleich zu dieser insgesamt hervorragenden Aufnahme einfach außerweltlich gut und berührend ^^ .

    Ich bleibe bei der Besetzungsgröße und höre:


    Und ich hab's gewusst: Das a-b-a Motiv aus dem Offertorium von Berlioz ist identisch mit Mahlers Motiv zu Beginn des zweiten Teils. Zufall?
    „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
  • Braccio schrieb:

    Hätte damals doch warten sollen.

    Ach was. Einfach streamen - kam hier in 96 kHz und 24 Bit an.

    Hier wieder Bruckners Neunte.

    Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

    NDR Sinfonieorchester
    Günter Wand
    Mitschnitt aus dem Lübecker Dom vom 24.-26. Juni 1988 (Generalprobe und zwei Konzerte)



    Macht mich nicht so sehr an wie die Studioaufnahme. Leichtes Klappern im Orchester beim ersten Tutti, ferner kommen das Scherzo und die einschlägigen Abschnitte des Adagio nicht so "apokalyptisch" in meinen Ohren an wie in der älteren Studioaufnahme mit dem WDR SO.

    Interessant: Die bei ama*** zu sehende Rückseite des Covers kombiniert die Spielzeiten der Neunten (linke Spalte) mit dem Klappentext zur Achten von 1987. Wenn das keine CD, sondern eine Briefmarke wäre, könnte man über den Erwerb nachdenken ...

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Heute vor 67 Jahren ist er gestorben - Danke für die Erinnerung im "Historischen Kalender"!

    Rued Langgaard: Sfaerernes musik (Sphärenmusik)

    Gitta-Maria Sjöberg, Sopran
    Dänischer Rundfunkchor
    Dänisches Radiosinfonieorchester
    Gennadij Roshdestwenskij



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)