Eben gehört

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    • andréjo schrieb:

      Inwiefern, werter Gurnemanz?
      Gute Frage, lieber andréjo! Habe falsch kombiniert, wie ich eben erst bemerke: Beethoven 2020, Schubert 2021, da bekanntlich 1 Jahr nach Beethoven verstorben. Aber bei diesem wird ja Geburtstag gefeiert, nicht des Todesjahrs gedacht.

      Aber ich bereue meine Schubert-Hörsitzungen keineswegs.

      ;)
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Hier Epiphanias-Bach. Leipzig, 6. Januar 1724.

      Bach, J. S.: Kantate Nr. 65 „Sie werden aus Saba alle kommen“

      James Gilchrist, Peter Harvey
      The Monteverdi Choir (6/4/4/4)
      The English Baroque Soloists (Streicher 5/4/3/2/1)
      John Eliot Gardiner
      live 2. Januar 2000



      Ich bin sonst kein völlig überzeugter Fan der Kantaten-Aufnahmen Gardiners aus der Pilgrimage-Serie, aber diese Kantate hat er großartig eingespielt.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Noch ein Drei-Königs-Bach:

      J. S. Bach: Kantate Nr. 123 "Liebster Immanuel, Herzog der Frommen"

      Sally Bruce-Payne, James Gilchrist, Peter Harvey
      Monteverdi Choir
      English Baroque Soloists
      John Eliot Gardiner



      Ebenfalls ein Kleinod, trotz oder meinetwegen gerade wegen der intimen Besetzung. Eingangschor und Arien sind kleine Wunderwerke. Peter Harvey in Topform. :juhu:

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Epiphanias at its best.

      J. S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248
      Kantate VI "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben"

      Anthony Rolfe Johnson, Nancy Argenta, Anne Sofie von Otter, Hans Peter Blochwitz, Olaf Bär
      Monteverdi Choir
      English Baroque Soloists
      John Eliot Gardiner



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Man kann nicht alles haben ...

      Carl Michael Ziehrer: Meerleuchten Walzer op. 462

      Münchner Rundfunkorchester
      Herbert Mogg



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Was ich momentan höre, hast du auch nicht:



      Zwei amüsante Aspekte:

      Das erste Stück ist von Moeran und heißt Prelude for Cello and Piano. Man scheint sich über den Wert des Werkes nicht einig zu sein. Auf einer Moeran-Webseite ist folgendes zu erfahren: Geoffrey Self hat über das Stück geäußert: "It is a retrogressive piece, doomed to a humble place in grade examination lists." Dem wird entgegengehalten: "The Prelude for Cello and Piano suffers an unfairly bad reputation. Very british, indeed. Sieh unter (https://web.archive.org/web/20190611075339if_/http://www.moeran.net/Chamber/Prelude.html)

      Der 1968 geborene Komponist Joe Cutler - nie von ihm gehört - wird sich gefragt haben, aus welchem Grund Werke für Violoncello und Klavier immer Cellosonate oder Elegie usw. genannt werden. Er entschied sich für den Titel: "2016 Was a Sad Year for Pop Music" Hört sich übrigens an wie eine Elegie. Für David Bowie? Ich schaue im Booklet nach und erfahre, auch der von mir ebenfalls nur äußerst selten gehörte und daher aus meiner ganz persönlichen Sicht weit überschätze Prince starb 2016. Im Booklet ist zu erfahren: "It’s a short piece, less than five minutes, and draws upon material from three great artists who very sadly passed away in 2016." Drei? Juhu, ein Quiz! Wer ist der dritte große, 2016 verstorbene Pop-Musiker? Die Auflösung gibt es Morgen.

      P.S.: Da ich die Musik aller drei Pop-Musiker kaum kenne, erkenne ich nichts. Was ich höre, ist trist und schlicht. Man könnte sagen: It is a retrogressive piece, doomed to a humble place in ... (nein, der Rest passt nicht).
    • Leipzig, 6. Januar 1735.

      J. S. Bach: "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben" BWV 248 Nr. 54-64
      Kantate VI aus dem Weihnachtsoratorium

      Monika Frimmer, Yoshikazu Mera, Gerd Türk, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Kiel goes ELPHI

      Der Förderverein des "Konzertsaals im Schloss" Kiel versucht seit Jahren Geld aufzutreiben, um den Konzertsaal zu modernisieren. Kein einfaches Unterfangen in Zeiten knappen Geldes und unter dem Diktat des Denkmalschutzes.
      Am 10.10.2018 gab man daher ein Benefizkonzert in der ELPHI und die Erlöse kamen dem Restaurierungsfond zugute.
      Gegeben wurde von Richard Strauss die Alpensinfonie, ein Werk, welches sich besonders für Kiel eignet.
      Informationen kn-online.de/kiel-goes-elphi
      Gespielt haben das Philharmonische Orchester Kiel, Leitung Georg Fritzsch
      Daraus ist ne CD entstanden.
      Allerdings wurde diese am 2. und 3.9 2018 im Konzertsaal Kiel mitgeschnitten.
      Die Aufnahme ist dennoch prima, Fritzsch hat ein besonderes Faible für Strauss und das merkt man.
      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • Doc Stänker schrieb:

      Gegeben wurde von Richard Strauss die Alpensinfonie, ein Werk, welches sich besonders für Kiel eignet.
      Nu joh, man hat auch schon auf dem Festival in Luzern "La mer" von Debussy gegeben. Oder "Die Kluge" in Wien. Da wäre ich nicht so zimperlich.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Hier nochmals Russisches.

      Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141

      Berliner Sinfonie-Orchester
      Kurt Sanderling



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Hilih schrieb:

      Hier Trittbrett-Fahren:

      Josquin schrieb:

      Eine Sinfonie, die durch eingängige Melodien und ein fulminantes Finale besticht - ein Ohrwurm.


      Joly Braga Santos (1924-1988)
      Symphonie Nr.4



      National Symphony Orchestra of Irland Álvaro Cassuto

      Gruß
      Josquin


      Mir gefällt sie jetzt auch. Dank an Euch, die Ihr mich letztlich zum Kauf motiviert habt!!

      Südländisch durch und durch. Die behaupteten Assoziationen bezüglich Respighi liegen auf der Hand, die Melodik ist blendend. Sibelius oder Vaughan Williams könnten ihn sogar beeinflusst haben, passen aber meines Erachtens nicht zum Esprit und Optimismus dieser Musik. (Dass der Finne und der Brite tiefgründiger und bedeutender sind, zweifle ich nicht an und muss man wohl nicht diskutieren.)

      Wenn er, Braga Santos, wie ebenfalls gelesen, in seinem Spätwerk moderner geworden ist, so wäre dies für mich nur ein Grund, mehr auch aus dieser Phase kennenzulernen. Mal schauen! :)

      :cincinbier: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.