Eben gehört

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    • HIer wieder Bach.

      Johann Sebastian Bach: "Nach dir, Herr, verlanget mich" BWV 150

      Yumiko Kurisu, Akira Tachikawa, Koki Katano, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Ein Kandidat für die älteste überlieferte Bach-Kantate (neben BWV 4).

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Heute morgen Mendelssohns Konzert für Violine und Streichorchester in D-Moll. Mit Henry Raudales und dem Müncher Rundfunkorchester. Hat mir sehr gut gefallen. Wobei mir das Album eh sehr gut gefällt, auch die Streichersymphonien höre ich häufig. Deutlich mehr als Mendelssohns Sinfonien. Aber eben das onzert für Violine und Streichorchester ist wirklich top!

      Und jetzt hoffe ich, dass Raudales bald den zweiten Teil der Streichersinfonien heraus bringt. :)

      Viele Grüße, Michael
    • Hier eine späte Choralkantate ohne bekannte Bestimmung.

      Johann Sebastian Bach: "In allen meinen Taten" BWV 97

      Hana Blažíková, Robin Blaze, Gerd Türk, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Und noch eine Bachkantate ohne bekannte Bestimmung.

      Johann Sebastian Bach: "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut" BWV 117

      Robin Blaze, Satoshi Mizukoshi, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Heute Abend gibt es den ganzen Schinken im Theater meiner Heimatstadt. Ich kann‘s mir zwar nicht so recht vorstellen, aber das steigert ja nur die Spannung. Als Amuse-Gueule nun:



      Richard Wagner: Tristan und Isolde - Vorspiel & Liebestod

      Jessye Norman - Sopran

      Wiener Philharmoniker
      Herbert von Karajan

      :wink: Agravain
    • Leider kein Bildchen...Bruckners 7 mit Szell und den New- Yorkern, live...irgendwann 1964.
      Seit zwei Wochen sitz ich am Remastering und so langsam klingts hörbar.

      Musikalisch doch sehr anders als der Mitschnitt mit den Wienern ein paar Jahre später....strenger, noch mehr auf Logik aufgebaut.
      Hörte zum Vergleich immer wieder die sattsam bekannte Böhm- Aufnahme mit den Wienern- was Böhm da rumrückt an Tempi und Architektur!
      Szell lässt laufen- meint man. Er rückt einfach nicht an Binnenbewegungen, sondern hat das Ganze im Blick.
      Die Jochumschen 'Manieren' des Stauchens und Dehnens gehen Szell völlig ab, Mr Spock hätte seine Freude an dieser Logik und am stringenten Aufbau von Höhepunkten und diese wieder verlassend ohne dabei am Tempo zu ruckeln.

      Sehr nüchtern, kühl keineswegs, der Klang- so zu hören- darf blühen.
      Faszinierend!
      "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
    • Agravain schrieb:

      Heute Abend gibt es den ganzen Schinken im Theater meiner Heimatstadt. Ich kann‘s mir zwar nicht so recht vorstellen, aber das steigert ja nur die Spannung. :
      Versuche Chose einfach positiver zu sehen. Denn vor 10 Jahren hatte Hildesheim doch Wagners Meistersinger unter Seitzer/Lehmann gestemmt. In irgend einer Auffürung fiel plötzlich der Beckmesser aus und betagter Lehmann sprang ein + übernahm Rolle in Sprechversion. Sein Brägen hatte anscheinend den Text super gespeichert.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Knulp schrieb:

      Zuchtmeister
      Echt? Naja, das hatten wir hier und andernorts ja erschöpfend diskutiert.
      Ich seh das anders, Szell ist kein Reiner.....ich höre da viel eher Logik und Struktur statt irgendwelcher Seligkeiten, die einkomponiert sein mögen, aber nicht extra betont werden müssen.

      Und so geht es mir, dass ich auf all das 'Machen' Böhms und Jochums ungerührt reagiere- aber auf eine Intensivierung, die Szell sich entwickeln lässt, mit Herzenge und Erschütterung zutiefst gerührt.
      Is wohl nix relativer als das Hören und Wahrnehmen ....und alles danach.

      Wie nah die Dritte an Schubert ist (und an Wagner und das einander nicht ausschließt), wie sorgfältig Tempi wieder aufgenommen werden bei Themenklammern....und dabei auch noch entspannt und gelassen klingen zu lassen....so höre ich diese Aufnahme.
      Allerdings von LP.

      Jetzt lass ich den Szell aber auch liegen und höre Mengelbergs Beethoven. Wieder von LP.
      Viele der 'Macken' der CD hat die LP nicht- oder sie gehen dort unter. Die so wunderbare Einleitung der Vierten ist von CD kaum zu erahnen im Scheppern, von LP klingt das zwar auch gebrechlich, aber nicht schütter.
      Konkret: der Zyklus von 1940, daneben die Telefunken- Aufnahme von 5 und 8 von einer japanischen Pressung- viel zu fett im Bass.
      Für mich noch immer einer der spannendsten Beethoven- Zyklen, stets wach und ohne jede Routine. Wie z.B. der, Tempi durchzuhalten statt sie flexibel zu gestalten.
      Die Art, wie Mengelberg die Siebte als stete Steigerung sieht und das Tempo eigentlich immer nur anzieht über die 40 Minuten, finde ich grandios. Er endet ja auch im Furor, der als solcher wirkt, da zuvor nicht alles schon verpulvert ist wie bei Paavo Järvi.
      Sorry, MB.....

      "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
    • Das ist eine schöne Sache: Du wählst aus, ich gehe mit. Jetzt also die Vierte Beethoven Mengelberg 1940. Der Anfang läuft gerade. Andromeda-CD. Ich glaube sofort, dass die LP besser klingt. Mal schauen, was noch kommt. Bei Mengelberg denke ich zuerst an Mahler und die Sechts von Tchaikovsky.

      Zuchtmeister ist viel zu knapp ausgedrückt, keine Frage. Speziell die amerikanischen Dirigenten arbeiteten zudem in einem Umfeld des Hire and Fire mit nur wenigen Arbeitnehmerrechten, so dass manche Unerbittlichkeit vielleicht einfach den Gepflogenheiten des amerikanischen Beschäftigungssystems entsprang.
    • Hempel schrieb:

      Leider kein Bildchen...Bruckners 7 mit Szell und den New- Yorkern, live...irgendwann 1964.
      Seit zwei Wochen sitz ich am Remastering und so langsam klingts hörbar.

      Musikalisch doch sehr anders als der Mitschnitt mit den Wienern ein paar Jahre später....strenger, noch mehr auf Logik aufgebaut.
      Hörte zum Vergleich immer wieder die sattsam bekannte Böhm- Aufnahme mit den Wienern- was Böhm da rumrückt an Tempi und Architektur!
      Szell lässt laufen- meint man. Er rückt einfach nicht an Binnenbewegungen, sondern hat das Ganze im Blick.
      Die Jochumschen 'Manieren' des Stauchens und Dehnens gehen Szell völlig ab, Mr Spock hätte seine Freude an dieser Logik und am stringenten Aufbau von Höhepunkten und diese wieder verlassend ohne dabei am Tempo zu ruckeln.

      Sehr nüchtern, kühl keineswegs, der Klang- so zu hören- darf blühen.
      Faszinierend!
      Könnte auf dieser Aufnahme drauf sein:

      (AD: März 1964, Philharmonic Hall - später Avery Fisher Hall und jetzt: David Geffen Hall - Lincoln Center, New York)

      Eine Rezension von damals aus der NYT kann man hier nachlesen.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Hempel schrieb:

      Sorry, MB.....
      Ach was. - Lass uns lieber das Leben feiern.

      Hier wieder Mahler 9.

      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur

      Chicago Symphony Orchestra
      Carlo Maria Giulini



      Na ja. -

      In meinem Mahler-9-Olymp sind bis auf Weiteres:

      - Bruno Walter/Columbia SO 1961
      - Karel Ancerl/Tschechische Philharmonie 1966
      - Jascha Horenstein/London SO 1966

      Nochmal hören möchte ich:

      - Nott/Bamberger Sinfoniker 2008
      - Haitink/SO der Bayerischen Rundfunks 2011

      Something else und m. E. unbedingt hörenswert ist:

      - Bernstein/Berliner Philharmoniker 1979

      Ansonsten ist dieses Werk m. E. bestens auf Tonträger vorhanden. Rattle/Berlin und Abbado/Berlin wären weitere m. E. hochkarätige Aufnahmen.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Bruno Walter/Columbia SO 1961
      Ich nehme an, die 38er Aufnahme kennst du?

      Bei mir jetzt Maderna. Eine meiner Lieblingsaufnahmen der Neunten (da finde ich übrigens auch Karajan gut, während ich mit der DG-Bernstein-Aufnahme nie warm wurde (ich zucke immer wieder zusammen, weil ich meine, dass das Zusammenspiel oft nicht auf dem gewohnten Niveau ist (auch ohne die Pauken)))
    • Knulp schrieb:

      Ich nehme an, die 38er Aufnahme kennst du?
      Ja. Der Schlusssatz ist mir zu schnell.

      Knulp schrieb:

      (da finde ich übrigens auch Karajan gut, während ich mit der DG-Bernstein-Aufnahme nie warm wurde
      So sind die Geschmäcker ... die Karajan-Aufnahmen mag ich nicht sonderlich, die Bernstein-Aufnahme aus Berlin ist bei mir so etwas wie "Top 5 der extrem sonderbaren und gleichzeitig extrem guten Aufnahmen". Sowas wie die Winterreise mit Anders oder Parsifal 1951 mit Kna.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Oft ist es ja nur eine Frage der eigenen Stimmung. Walter 38 z. B. ist nichts für jeden Tag. Anderes Beispiel: Furtwänglers Beethoven-Aufnahmen aus den Vierzigern. Manchmal großartig, manchmal too much.

      Eben gerade übrigens die Stelle, die bei Wikipedia wie folgt beschrieben wird: "Auf dem Höhepunkt intonieren die Blechbläser jenes Abschiedsmotiv aus dem Lied von der Erde, das den Satzbeginn markiert hatte. Hier stockt der Vorgang und wird von einem schmerzvollen absteigenden Motiv der Violine in Forte weitergeführt. Er mündet in einer erneuten Wiederkehr des Choralthemas, das jedoch langsam verhaltener wird. Die Musik wendet sich zunehmend ins Leise. Weitere Steigerungswellen erreichen nicht mehr die Intensität der ersten Höhepunkte und fallen mehr und mehr in sich zusammen."

      Immer wieder ergreifend und großartig. Ich habe tiefe Ehrfurcht vor Mahlers Vermögen, so etwas zu komponieren.
    • Knulp schrieb:

      Ich habe tiefe Ehrfurcht vor Mahlers Vermögen, so etwas zu komponieren.
      Ja. Ein Ausnahmewerk. Eine Liga mit Schuberts Streichquintett/Streichquartett Nr. 15. Vielleicht noch Beethovens op. 111.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)