Eben gehört

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    • Nun wieder Schumann aus Dresden.

      Robert Schumann. Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 ("Rheinische")

      Staatskapelle Dresden
      Christian Thielemann



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Braccio schrieb:

      die Symphonie Nr. 4
      Die habe ich noch vor mir. Nr. 2 fand ich ausgezeichnet, Nr. 1 und 3 eher "nur ok".

      Hier ein doppelter Haydn mit doppeltem Rohrblatt.

      Joseph Haydn: Oboenkonzert C-Dur

      Lajos Lencsés, Oboe
      RSO Stuttgart
      Sir Neville Marriner

      Paul Goodwin, Oboe
      The English Concert
      Trevor Pinnock




      Gruß

      MB


      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Das Violinkonzert von Brahms mit Adolf Busch , William Steinberg und dem New York PSO .Strahlt für mich Authentizität aus - und biographisch war Busch ganz nah dran .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Anlässlich des Todes von Ib Nørholm am 10. Juni zum ersten Mal per stream seine 1. Symphonie gehört. Das Werk entstand noch in den 1950er Jahren vor der "Bekehrung" zur Avantgarde und ist in einem spätromantischen Post-Nielsen-Idiom komponiert. Gefällt mir sehr gut. Die wesentlich später entstandene impressionistische 9. Symphonie hat mich vor einiger Zeit auch angesprochen. Was dazwischen liegt, kenne ich bis auf die 7. nicht, die ist mir z.B. zu dröge. Werde mir bei Gelegenheit mal weitere Werke zuführen.

    • Wieland schrieb:

      Anlässlich des Todes von Ib Nørholm am 10. Juni zum ersten Mal per stream seine 1. Symphonie gehört. Das Werk entstand noch in den 1950er Jahren vor der "Bekehrung" zur Avantgarde und ist in einem spätromantischen Post-Nielsen-Idiom komponiert. Gefällt mir sehr gut. Die wesentlich später entstandene impressionistische 9. Symphonie hat mich vor einiger Zeit auch angesprochen. Was dazwischen liegt, kenne ich bis auf die 7. nicht, die ist mir z.B. zu dröge. Werde mir bei Gelegenheit mal weitere Werke zuführen.


      Ich habe eben selbst seine Neunte gehört:



      Sie trägt den Titel "The Sun Garden in Three Shades of Light" mit den Sätzen "Warm, bright", "Dark, icy" und "Joking, Singing", ein Portrait von Nørholms eigenem Garten eben in verschiedenes Licht getaucht. Dies ist sicherlich eine der leichter zugänglichen Sinfonien Nørholms, hier wieder mit deutlich stärker ausgeprägter tonaler Grundierung. Gerade der strahlende, freuderfüllte Schluss ist sehr wirkungsvoll.


      Manche der vorherigen Sinfonien sind in der Tat eine harte Nuss, obwohl mir selbst keine nicht gefallen würde. Meine persönliche Empfehlung zum "Weitermachen" für dich (Wieland) wäre wohl die Zweite Sinfonie, die "Isola Bella". Das ist schon ein Bruch im Vergleich zur Ersten, aber die Musik hat mich spontan ungemein angesprochen. Am Anfang entsteht alles aus dem Ton C heraus, es entstehen Reibungen, Rhythmen, schließlich kommt sogar ein Sprecher zum Einsatz, der den ersten Teil eines Gedichts vom Paul Borum vorträgt. Die Mittelsätze sind als Terrassen bezeichnet und teilweise komplex ineinander verschränkt und voller innerer Symmetrien. Im Schlusssatz wird dann nach mehreren Steigerungen die Musik des Anfangs geradezu rückentwickelt: der Sprecher trägt den zweiten Teil des Gedichts vor, und langsam fällt danach auch die Musik in jenen "traumlosen Schlaf", von dem in den Versen die Rede ist. Am Ende bleibt nur das C übrig, mit dem alles begann, und die Insel ist sozusagen wieder am Horizont entschwunden.

      Eine weitere Sinfonie, die ich schon häufiger hörte, ist die Sechste, aber die ist nicht ganz einfach. Ich höre diese Musik (trotzdem?) sehr gern und finde Nørholm für mich persönlich interessanter als seinen Generationskollegen Nørgård, aber das werden andere sicherlich anders sehen.
    • Holger Sambale schrieb:

      Meine persönliche Empfehlung zum "Weitermachen" für dich (Wieland) wäre wohl die Zweite Sinfonie, die "Isola Bella". Das ist schon ein Bruch im Vergleich zur Ersten, aber die Musik hat mich spontan ungemein angesprochen. Am Anfang entsteht alles aus dem Ton C heraus, es entstehen Reibungen, Rhythmen, schließlich kommt sogar ein Sprecher zum Einsatz, der den ersten Teil eines Gedichts vom Paul Borum vorträgt. Die Mittelsätze sind als Terrassen bezeichnet und teilweise komplex ineinander verschränkt und voller innerer Symmetrien. Im Schlusssatz wird dann nach mehreren Steigerungen die Musik des Anfangs geradezu rückentwickelt: der Sprecher trägt den zweiten Teil des Gedichts vor, und langsam fällt danach auch die Musik in jenen "traumlosen Schlaf", von dem in den Versen die Rede ist. Am Ende bleibt nur das C übrig, mit dem alles begann, und die Insel ist sozusagen wieder am Horizont entschwunden.

      Eine weitere Sinfonie, die ich schon häufiger hörte, ist die Sechste, aber die ist nicht ganz einfach. Ich höre diese Musik (trotzdem?) sehr gern und finde Nørholm für mich persönlich interessanter als seinen Generationskollegen Nørgård, aber das werden andere sicherlich anders sehen.

      Lieber Holger
      vielen Dank für Deine Tipps, dann weiß ich, wo ich jetzt weitermache bei der Erkundung.
      Beste Grüsse
      Lutz
    • Friese schrieb:

      Tichy1988 schrieb:



      Ja Guten Morgen! Eben auf Spotify begeistert gehört. Meiner Meinung nach kann sich diese Aufnahme mit der großen DG-Platte von Mravinsky durchaus messen, die ich gleich im Anschluss gehört habe. Interessant ist auch das etwas dicke, fast schon altmodische Mastering. Hier wird eher auf Druck und nicht auf räumliche Tiefe im Klang gesetzt, der dynamische Umfang ist dafür aber herausragend gut.
      Ich höre sie auch gerade. Und ja, ich fand die Aufnahme von Anfang an toll! Ich hatte es nicht so gut beschreiben können wie Tichy, aber die Aufnahme macht einfach Spaß. Und das obwohl ich Tchaikovsky schon Ad acta gelegt hatte. 8o

      Peter I. Tschaikowsky:
      Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
      Krill Petrenko
      Berliner Philharmoniker

      Gestern auch erstmals gehört. Schließe mich den Postings gerne an. Es war nicht das Werk das ich in dieser Besetzung auf CD erhofft hatte (im Gegensatz etwa zu Franz Schmidts 4. Symphonie), aber so hört sich für mich eine ungemein bereichernde musikalische Dreiviertelstunde auch mit einem (scheinbar) wohlvertrauten Werk an. Man kann es ganz neu und frisch mitleben und gebannt dabeibleiben (wenn man dafür offen ist). Ich bin nun sehr froh, mich für diesen Kauf entschieden zu haben.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Moin.

      Joseph Haydn: Cellokonzert Nr. 1 C-Dur

      Steven Isserlis, Violoncello
      Chamber Orchestra of Europe
      Roger Norrington



      Gruß
      MB

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    • Haydn zum zweiten.

      Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur

      Concertgebouw Orchestra
      Nikolaus Harnoncourt



      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Angeregt durch die Diskussion an anderem virtuellen Ort:

      Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

      Clifford Curzon
      London Symphony Orchestra
      George Szell



      Gruß
      MB

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    • Noch'n Brahms.

      Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

      Staatskapelle Berlin
      Daniel Barenboim



      Gruß
      MB

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    • Und Beethoven - zu dritt.

      Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 97 ("Erzherzogtrio")

      Isabelle Faust, Violine
      Jean-Guihen Queyras, Violoncello
      Alexander Melnikov, Fortepiano



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Hier mal wieder Dvořak.

      Antonín Dvořak: Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

      Česká filharmonie
      Václav Talich
      Abbey Road, November 1938



      Wow - die gesamte Talich-Edition scheint bei Qobuz verfügbar zu sein. Dvoraks Sechste ist vielleicht nicht das allergrößte Ruhmesblatt in der Diskographie Talichs, aber hörenswert fand ich die Aufnahme doch.

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Yeah.

      Jean Sibelius

      Tapiola op. 112
      Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82


      Gothenburg Symphony Orchestra
      Neeme Järvi




      Diese Aufnahme der herrlichen Sinfonie finde ich nach wie vor sehr überzeugend.

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Anton Bruckner
      Sinfonie No.6


      Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig
      Herbert Kegel


      Konzert vom 12/12/1972 Stereo

      Kegel hat den Zugriff auf die Sechste und gibt eine "klassische " Interpretation . Gefällt mir besser als viele andere Bemühungen .
      Erschienen auf Ode Classics und Weitblick . Meine Kopie von Ode Classics klingt wesentlich besser als die you tube Wiedergabe .
      youtube.com/watch?v=vENs34EOJxU
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )