Eben gehört

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    • Brüder, zur Sonne, ...

      Carl Nielsen: Helios-Ouvertüre op. 17

      Chicago Symphony Orchestra
      Jean Martinon



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Und weiter mit Musik aus dem Norden.

      Wilhelm Stenhammar: Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 23

      Janos Solyom, Klavier
      Münchner Philharmoniker
      Stig Westerberg



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Ozawa - Sacre - CSO:


      Nach all dem Lob über diese Aufnahme bin ich eher enttäuscht. Farbig, theatralisch und auch durchaus intensiv ist sie zwar, aber Temporückungen und Balance der Instrumentengruppen funktionieren für mich gar nicht. Als wirklichen Ohrenputzer daher nun:



      Hier bin ich mir zwar auch (noch) nicht ganz sicher, was Currentzis' teilweise abrupte Tempo- und Dynamikwechsel betrifft...Aber diese erzählerische, suggestive Kraft, der Wechsel zwischen Aufschrei und Angstzustand: Das ist schon packend :|
      „Jeder Mensch hat einen Instinkt dafür, ob etwas echt ist oder vorgetäuscht. Aber ich glaube, Musiker sind durch ihr Training besonders empfindlich in dieser Hinsicht. Das macht sie nicht zu besseren Menschen, aber sie registrieren mehr.“ - Herbert Blomstedt
    • Hier nun Finnisches.

      Erkki Melartin: Sinfonie Nr. 4 op. 80 ("Sommer-Sinfonie")

      Pia Freund, Lilli Passikivi, Sopran
      Laura Nykänen, Alt
      Tampere Philharmonic Orchestra
      Leonid Grin



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Hier nochmals Bruckner.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

      Staatskapelle Dresden
      Eugen Jochum



      Groß. In den ersten Sätzen bisweilen (mir etwas zu) drängend. Im letzten vollendeten Satz dann oft innehaltend, hineinlauschend ... ich wurde beim Hören nicht so richtig warm mit der Aufnahme.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Nordisches aus einer anderen Gegend ...

      Vagn Holmboe

      Sinfonie Nr. 1 für Kammerorchester op. 4 (1935)
      Sinfonie Nr. 2 op. 15 (1938/39)


      Aarhus Symphony Orchestra
      Owain Arwel Hughes



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Hier mit weniger Genuss, dafür mit ziemlich strapazierten Trommelfellen:

      Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

      Philharmonia Orchestra
      Vladimir Ashkenazy



      Hmmm ... ich hatte diese Aufnahme als eine der besten dieses Werkes in Erinnerung, finde mich aber ziemlich unterwältigt. Der größte Vorzug der Aufnahme scheint mir die fantastische digitale Decca-Klangtechnik mit ihren durchdringenden Pauken zu sein. Ansonsten kam sie mir eher eckig vor, der evolutionäre sinfonische Ansatz Sibelius' mit seinem Fließen, Werden und Vergehen kam für meine Ohren nicht so recht zur Geltung. - Kein Vergleich zu Rouvali ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Erste Begegnung mit der Sinfonie No.7 von Shostakovich in der Interpretation von Herbert Kegel und dem Rundfunk - Sinfonieorchester Leipzig . Konzertmitschnitt vom 16/5/1972 . Bin beeindruckt . Spontan würde ich es für seine beste Shostakovich - Aufnahme halten .
      Kegel nahm 1962 die 1.Sinfonie für Eterna auf , noch in Mono . Aber an 1. herrscht kein Mangel , und da gibt es bessere . 1967 spielte er mit Siegfried Vogel und den Leipzigern Stepan Razin ein , und - gekoppelt mit der ebenso guten 12.Sinfonie mit Ogan Durjan und dem Gewandhaus Orchester - wurde es zu einer starken Shostakovich CD auf Philips .
      Das war es dann schon an Studio-Aufnahmen . Weitblick brachte später eine 5 CD Box mit Radiomitschnitten der 4,5,6,9,11,14 & 15. Sinfonie heraus . Alle nicht schlecht , aber auch nichts herausragendes dabei . ( Von der 9. gibt es noch einen weiteren Mitschnitt , den ich aber nicht kenne ).
      Und nun also diese Siebente . Die werde ich bald wiederhören .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
    • Ommm ...

      Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

      London Philharmonic Orchestra
      Paavo Berglund
      live Royal Festival Hall 16. Februar 2005



      Hmmm ... zu Berglunds ersten und zweiten Sibelius-Zyklus schrob ich in früheren Zeiten:

      (Zyklus I)

      Mauerblümchen schrieb:

      Berglund lässt sich Zeit, um in die Musik hineinzuhören. Mitunter erweckt er den Eindruck, eigentlich „nichts zu machen“, außer alles zu vermeiden, was die Entfaltung der Musik stören könnte. Das klingt organisch, oft recht gelassen, bisweilen geradezu statisch, nachsinnend, kontemplativ, zurückhaltend und sanft. Wer an Sibelius vor allem das Zarte und Atmosphärische schätzt, wird gerade diesen Zyklus eventuell sehr mögen. Für meinen Teil bin ich nicht völlig überzeugt. Die Logik der Abläufe fehlt mir mitunter, der Impetus der Musik sowie das Dramatische. Darf man bei Sibelius, der Alkoholiker war, Zigarren in Mengen rauchte und während seiner Auslandsaufenthalte wiederholt wegen Tripper und Syphilis behandelt wurde, nicht etwas mehr spürbare Unterleibsenergien erwarten?

      (Zyklus II)

      Mauerblümchen schrieb:

      Zunächst die (oft) gemessenen Tempi, dann der Eindruck, dass Berglund nichts „macht“, vieles wirkt wie „aus einem Guss“. Aber bisweilen auch statisch und kontemplativ, und dann wird mMn noch dichter an der Grenze zum Langweiligen entlang musiziert als seinerzeit in Bournemouth,

      Nach dem ersten Hören habe ich den Eindruck, dass der "Der macht nix, der will nur spielen (lassen)"-Ansatz bei Berglunds Sibelius-Wiedergaben hier zumindest in den ersten beiden Sätzen klar auf der sedierten Seite liegt. So sehr ich seine Bemühungen schätze, Atmosphäre entstehen zu lassen, so sehr fehlt mir doch das Zwingende des Ablaufs und die Dramatik der Werke. Zu viel "laissez faire".

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • So ganz ohne Weihrauch.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

      Kölner RSO
      Günter Wand
      Aufnahme Juni 1979



      Unglaublich stringent und strukturbetont. Ich finde die Aufnahme nahe an der Perfektion. Kann das bei Günter Wand mit dem NDR SO oder den Berliner Philharmonikern überhaupt noch besser sein? Keine Ahnung, aber ich werde in den nächsten Tagen versuchen, dies herauszufinden.

      Vorläufig ist diese Aufnahme zusammen mit Celis Stuttgarter Aufnahme bei mir im Olymp für dieses Werk. Wobei Furtwängler ein gesondertes Plätzchen wegen besonderer existenzieller Notwendigkeit hat.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Nach dem ersten Hören habe ich den Eindruck, dass der "Der macht nix, der will nur spielen (lassen)"-Ansatz bei Berglunds Sibelius-Wiedergaben hier zumindest in den ersten beiden Sätzen klar auf der sedierten Seite liegt. So sehr ich seine Bemühungen schätze, Atmosphäre entstehen zu lassen, so sehr fehlt mir doch das Zwingende des Ablaufs und die Dramatik der Werke. Zu viel "laissez faire".
      Also doch "warm und körperfern" :)
    • Braccio schrieb:

      Also doch "warm und körperfern"
      Das gälte für verschiedenste Entäußerungen, nicht nur geistig-künstlerische ... wobei wir in den letzten Tagen ja lernen durften, dass es genüge, dass der Künstler sage, dass es Kunst sei ... ich muss mich mal an der defäkatorischen Kunst versuchen ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mauerblümchen schrieb:

      Kann das bei Günter Wand mit dem NDR SO oder den Berliner Philharmonikern überhaupt noch besser sein?
      Es gibt die Neunte auch noch mit den Münchner Philharmonikern, dem RSO Stuttgart und dem NOK Tokyo unter Wand. Das mal als Info
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Nun Kleinwüchsiges.

      Alexander von Zemlinsky: Der Zwerg

      Donna Clara - Soile Isokoski
      Ghita - Iride Martinez
      Don Esteban - Andrew Collis
      Der Zwerg - Daniel Kübler
      Frankfurter Kantorei
      Gürzenich-Orchester Köln
      James Conlon



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)