Eben gehört

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    • Mauerblümchen schrieb:

      Der Welt abhanden gekommen.
      Hier in gewisser Weise auch:



      Olivier Messiaen
      Réveil des oiseaux*
      Oiseaux exotiques*
      Chronochromie
      Et exspecto resurrectionem mortuorum
      *Roger Muraro (Klavier)
      SWR Sinfonieorchester Baden-Baden & Freiburg
      D: Sylvain Cambreling

      Damit stimme ich mich ja bestens zur neuen BL-Saison ein... :cursing:

      Schwalben und ähnliches Geflatter werden ja öfters auf dem Platz gesichtet... :D
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • garcia schrieb:

      PS: lieber Mauerblümchen, wie kannst du eigentlich soviel Musik hören?

      LIeber Garcia, eigentlich ist es doch viel zu wenig, nicht wahr?

      In einer Woche mit einem eher 50-plus- als 40-Stunden-Beruf mit häufigen auswärtigen Kundenterminen bleibt da nur das Wochenende, um sich das Dope vom Dealer (genannt Streamer) reinzupfeifen ... Geld, Sex, Macht, Status, werden die denn nicht alle als bestenfalls sekundär wichtige Aspekte des Lebens entlarvt, wenn Du große, existenzielle Musik hörst? Darum:

      Noch'n Bruckner.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll

      Concertgebouw Orchestra
      Bernard Haitink



      Bruckner mit Turbolader. EIne schnelle Nummer. Vielleicht kann man diese Musik in diesem Wahnsinnstempo kaum besser aufführen, aber meins ist das nicht ... ein Bruckner-8-Contest steht aus, aber ich trau mich nicht ... habe Angst, dass sich das Ausnahmewerk abnutzt ... (nein, das ist kein fishing-for-compliments .. auch bei Schuberts Streichquintett und 15. StrQu würde mich kaum etwas so sehr reizen, wie einen Interpretationsvergleich durchzuführen, hey, aber das kann man doch nicht machen ... das Allerheiligste mit dem Allerheiligsten zu vergleichen ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Heute ist der 9. Sonntag nach Trinitatis.

      Johann Sebastian Bach: "Herr, geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht" BWV 105

      Miah Persson, Robin Blaze, Makoto Sakurada, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Auch eine Perle unter den knapp 200 Kirchenkantaten Bachs. - UA Leipzig, 25. Juli 1723.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Und nochmals Bach zum Tage. - UA Leipzig, 6. August 1724.

      Johann Sebastian Bach: "Was frag ich nach der Welt" BWV 94

      Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Jan Kobow, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Old fashioned und gut.

      Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"

      Wiener Philharmoniker
      Bruno Walter
      5. Dezember 1936



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Noch 'ne Pastorale, nochmal Walter, noch'n Klassiker der Aufnahmegeschichte.

      Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

      New York Philharmonic
      Bruno Walter
      28. Dez 1953



      Der Schluss der Coda des Finales ist in dieser Aufnahme grandios ... überhaupt eine tolle Aufnahme.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)


    • Sergei Rachmaninow: Sinfonien
      Nr. 1 d-Moll Op. 13
      Nr. 2 e-Moll Op. 27
      Wladimir Ashkenazy, Philharmonia Orchestra
      (rec. live, Royal Festival Hall, London, 17.11.2016 (Op. 13), 5.11.2015 (Op. 27))

      Sehr schöne Aufnahmen. Die Erste ist hier sehr lyrisch-romantisch und sehr unprätentiös präsentiert, gefällt mir sehr gut. Auch das B-Klarinettensolo im dritten Satz (Larghetto) und die zugehörige Streicherbegleitung klingen zauberhaft. Die Zweite überzeugt mich ebenso. Die A-Klarinette im Adagio klingt sehr cremig-brilliant, gefällt mir.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • garcia schrieb:

      Zu Günter Wand noch ein Wort. Es kann natürlich keine Wertung sein, dazu kenne ich mich zuwenig aus. Aber ich habe hier recht viel Bruckner, vor allem von der 9., aber wenig Wand.
      Und immer wenn ich ihn mal hör mit Bruckner finde ich das immer ordentlich aber nie außerordentlich... Er packt mich da nicht.

      Es ist eben so. Vielleicht bin ich zu dumm für ihn, vielleicht ist es ein spezieller Hamburgkult um ihn. Aber unübertrefflich finde ich seine Lesart von Schuberts Unvollendeter mit den Berlinern. Sein Bruckner aber ist mir zu trocken.
      Der "Kult" fing auf niedrigerem Level wohl schon in Köln an (das habe ich persönlich aber auch noch nicht mitbekommen). Ich glaube, das Nüchterne war gerade der Witz, da vorher eher Dirigenten wie Jochum für die meisten Hörer das Brucknerbild prägten und die Bruckner-Interpretationen von Modernskys wie Rosbaud waren nur sehr vereinzelt erhältlich.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Heute nachmittag gab's:

      Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento für Violine, Viola, Violoncello Es-Dur KV 563
      Trio Zimmermann (Frank Peter Zimmermann, Antoine Tamestit, Christian Poltéra)


      Gidon Kremer, Kim Kashkashian, Yo-Yo Ma


      Beides hervorragende Aufnahmen, wobei mich Kremer&Co. vielleicht noch etwas mehr berühren. Das Werk selbst habe ich heute zum ersten Mal gehört, kannte es bislang gar nicht.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Auch hier ein "B".

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
      (Fassung 1877)

      Berliner Philharmoniker
      Daniel Barenboim



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Neu

      Eben verklungen:

      Ludwig van Beethoven: Streichtrio Es-Dur op. 3; Serenade D-Dur op. 8
      Trio Zimmermann (Frank Peter Zimmermann, Vl., Antoine Tamestit, Vla., Christian Poltéra, Vc.)



      Wunderbares Ensemblespiel!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73

      Neu



      Andreas Ottensamer, Klarinette
      Berliner Philharmoniker
      Mariss Jansons
      I remember when I was 13 or 14 I wanted to become a conductor. But I thought: How can this be? I don't look like a conductor. Conductors look very old, come from Germany and have white hair. But I come from Mexico, am a kid and I'm a woman.
      (Alondra de la Parra)
    • Neu

      Gurnemanz schrieb:

      Heute nachmittag gab's:

      Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento für Violine, Viola, Violoncello Es-Dur KV 563
      Trio Zimmermann (Frank Peter Zimmermann, Antoine Tamestit, Christian Poltéra)


      Gidon Kremer, Kim Kashkashian, Yo-Yo Ma


      Beides hervorragende Aufnahmen, wobei mich Kremer&Co. vielleicht noch etwas mehr berühren. Das Werk selbst habe ich heute zum ersten Mal gehört, kannte es bislang gar nicht.

      :wink:

      Gurnemanz schrieb:

      Eben verklungen:

      Ludwig van Beethoven: Streichtrio Es-Dur op. 3; Serenade D-Dur op. 8
      Trio Zimmermann (Frank Peter Zimmermann, Vl., Antoine Tamestit, Vla., Christian Poltéra, Vc.)



      Wunderbares Ensemblespiel!

      :wink:
      Es gibt einen Sammelthread zu Streichtrios. Aber Mozarts Divertimento und Beethovens Gattungsbeiträge wären ja allemal eigene Fäden wert. Bahnt sich da etwas bei Dir an?
    • Neu

      Braccio schrieb:

      Aber Mozarts Divertimento und Beethovens Gattungsbeiträge wären ja allemal eigene Fäden wert.
      In der Tat!

      Braccio schrieb:

      Bahnt sich da etwas bei Dir an?
      Bin ernsthaft am Überlegen - wobei ich erwäge, Mozarts KV 563 und Beethovens opp. 3, 8 und 9 zusammenzulegen. Aber noch höre ich mich da durch.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Neu

      Braccio schrieb:

      Im Sinne der Gruppierung in der alten MGG vielleicht:

      zabki schrieb:

      "Wiener Divertimento"
      Mozart
      Beethoven
      J. Hoffmann
      Eybler
      Krommer
      Kauer

      Wäre zu überlegen. Allerdings kenne ich die 4 Letztgenannten gar nicht und Beethovens op. 9 gehört m. E. nicht mehr in den Bereich Divertimento.

      Bei dieser Gelegenheit:
      Ich höre gleich

      Ludwig van Beethoven: Streichtrios: G-Dur op. 9/1; D-Dur op. 9/2; c-Moll op. 9/3
      Trio Zimmermann (Frank Peter Zimmermann, Vl., Antoine Tamestit, Vla., Christian Poltéra, Vc.)


      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann