Eben gehört

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    • Agravain schrieb:

      Sowohl MTT auch Nott gibt es bei Spotify. Komplett. Durch die Nott-Aufnahmen, die ich noch nicht kenne, werde ich mich sicher auch einmal durchhören.
      Ich bin da jetzt seit einiger Zeit Kunde und kann sagen, dass ich insbesondere auswahltechnisch sehr zufrieden bin.
      Das stimmt, die Auswahl bei Spotify dürfte wohl zu den umfassendsten gehören. Die Such- und Sortierfunktionen für Downloads sind allerdings immer noch grauenhaft und null für Klassik optimiert. Da bringt auch das immerhin kostenlose Spotify Update Grammofy (über Webbrowser oder eine app, grammofy.com ) nicht viel.

      Agravain schrieb:

      Aus dem Strom nun:



      Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 43

      Berliner Philharmoniker
      Sir Simon Rattle

      Die Erste fand ich schon mal recht erfreulich. Zwischenzeitlich habe ich mich ein wenig durch die Rezensionen gelesen und fand die Bewertungen schon interessant. Das Urteil insgesamt: insgesamt durchwachsen. Da war man sich einig. Die Begründungen (stark verkürzt): die Ersten drei nicht gut, die späteren gut; oder: die ersten drei gut, die späteren mäßig; oder: die Mitte gut, die frühen und späten nicht gut; oder: alle nicht gut, Birmingham viel besser. Das schafft Orientierung.
      Vor diesem Hintergrund freue ich mich noch einmal besonders auf meine persönliche Hörreise durch diesen Zyklus.

      :wink: Agravain
      Die dritte aus diesem Zyklus gehört für mich zu den allererfreulichsten! Man muss bei den Kritiken ein wenig vorsichtig sein. Vielen gefällt hier nicht, dass Rattle sich eher an der kammermusikalischen Herangehensweise von Berglund orientiert und damit zusammenhängend, wie sehr er in die Spiel- und Klangkultur der Berliner eingreift. Vor allem vom Tagesspiegel kamen zynische Bemerkungen...
      Ich besitze die Audio BluRay daheim und kann sagen, dass die Aufnahmen in Surround ein absoluter Genuss sind :thumbup:
      3-7 find ich allesamt super. 1-2 gut, aber nicht Okku Kamu gut ;)

      (Ich gestehe aber Befangenheit: Ich hab alle Konzerte aus diesem Zyklus live in der Philharmonie verfolgen dürfen...an nur drei Tagen hintereinander ^^ )
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Now for the real stuff ...

      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

      New Philharmonia Orchestra
      Sir John Barbirolli



      Zu Beginn möchte man anschieben, so langsam ist das ... aber welch unglaubliche Intensität erwächst dieser Ausnahmesinfonie unter Barbirollis Händen! Das Finale ist unglaublich.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Hier ein dreifacher Beethoven.

      L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

      Alfred Brendel
      London Philharmonic Orchestra
      Bernard Haitink

      The Academy of St.-Martin-in-the-Fileds
      Jan Lisiecki, Klavier und Leitung

      Mari Kodama
      Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
      Kent Nagano



      Brendel/Haitink bleibt mein Favorit. hat sich aber wohl schon so weit in meine Ohren eingebrannt, dass ich parteiisch bin. Zupackend, pointiert, dennoch klassisch ausgewogen, alles im Lot und miteinander in Balance.

      Lisiecki war vor allem knallig und in den ruhigeren Passagen wesentlich grobkörniger. Dass er Klavier spielen kann, zeigte er in der Kadenz des Kopfsatzes, das war schon spektakulär.

      Kodama und Nagano sind in meinem internen Ranking nur ganz knapp hinter Brendel/Haitink. Ebenfalls poinitiert, nichts zum genussvollen Lauschen im Hintergrund, dennoch bleibt das "Ganze" gewahrt.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Tichy1988 schrieb:

      Man muss bei den Kritiken ein wenig vorsichtig sein.
      Das ist mir schon klar. Ich fand nur, dass die Rezensionen (überwiegend aus D und GB) so ausgesprochen augenfällig aufzeigen, wie vollkommen disparat Urteile der Musikkritik ausfallen können.

      Tichy1988 schrieb:

      Vielen gefällt hier nicht, dass Rattle sich eher an der kammermusikalischen Herangehensweise von Berglund orientiert und damit zusammenhängend, wie sehr er in die Spiel- und Klangkultur der Berliner eingreift.
      Stimmt, das wurde bisweilen bekrittelt. In der Ersten finde ich das übrigens nicht so auffällig. Die kommt schon noch mit einem grundlegenden späteromantischen Duktus daher. Deutlicher lässt sich das schon in der Zweiten hören, die Rattle meines Erachtens stellenweise noch kammermusikalischer als Berglund mit dem Chamber Orchestra of Europe angeht. Frappierend finde ich, wie vergrübelt Rattle den langsamen Satz, aber auch Passagen im ersten und letzten Satz spielen lässt.

      Tichy1988 schrieb:

      aber nicht Okku Kamu gut ;)
      Ich gestehe, dass mir dieses Qualitätssiegel nicht als erstes eingefallen wäre. ;)

      Hier lief unterdessen:



      Georg Friedrich Händel: Israel in Egypt HWV 54 (Fassung 1756)

      Jolle Greenleaf, Melanie Scafide Russell, Molly Quinn, Sherezade Panthaki - Sopran
      Melissa Attebury, Luthien Brackett, John Bohl - Alt
      Stephen Sands, Matthew Hensrud, Daniel Mutlu - Tenor
      Charles Wesley Evans, Jonathan Woody - Bass

      Trinity Wall Street Choir
      Trinity Baroque Orchestra
      Julian Wachner

      Eine der besten Aufnahmen des Werkes, die ich in den letzten Jahren gehört habe.

      :wink: Agravain
    • La Suisse.

      Arthur Honegger: Symphonie No. 3

      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Charles Dutoit



      Ohne es im Entferntesten begründen zu können: Da fand ich die Aufnahme mit Baudo wesentlich eindrucksvoller. Sowohl in den ruppigen Abschnitten als auch im verklärten Schluss.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • FInale.

      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 D-Dur

      Berliner Philharmoniker
      John Barbirolli



      Hmmmm ... im Bewusstsein des historischen Ranges der Aufnahme fällt es mir schwer, zu schreiben, dass diese mich nicht so ganz überzeugte ... vor allem im Kopfsatz schien mit der vollsaftige Ton stellenweise nicht so recht zu passen ... und was haben Abbado, Haitink, Walter und andere doch am Schluss gezaubert, von Bernstein ganz zu schweigen ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Maurice schrieb:

      Dirigent schrieb:

      Ludwig van Beethoven
      Symphonie Nr.3-Eroica
      Berliner Philharmoniker
      Herbert von Karajan-1962
      Dirigent
      Hallo !! Herzlich willkommen zurück im Forum !! Ich hatte schon eine Vermisstenanfrage gestellt.

      Dirigent schrieb:

      aber ein sehr, sehr schwerer Fahrradunfall hat mich eines anderen belehrt

      garcia schrieb:

      Oha, lieber Dirigent, da bleibt mir nur dir gute Genesung zu wünschen!
      Dirigent: erstmal willkommen... :wink:

      Dann wünsche auch ich: gute Besserung... :)

      Möge Karajan dir die Schmerzen lindern... ;)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Neu

      Heute vor 116 Jahren uraufgeführt:



      Edward Elgar: The Apostles, op. 49

      Rebecca Evans - The Angel, The Blessed Virgin Mary
      Alice Coote - Maria Magdalene, Narrator 2
      Paul Groves - St John, Narrator 1
      Jacques Imbrailo - Jesus
      David Kempster - St Peter
      Brindley Sherratt - Judas

      Hallé Youth Choir
      Hallé Choir
      Hallé
      Sir Mark Elder

      :wink: Agravain
    • Neu

      Duo - Trio - Quartet
      Joseph Haydn: Piano Trio No. 20
      Gioachino Rossini: Duo for cello and double bass
      Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen (2012: Live-Aufzeichnung aus dem Jahre 2011)



      Antje Weithaas: Violine
      Martin Helmchen: Piano
      Marie-Elisabeth Hecker: Cello
      Veronika Eberle: Violine
      Rachel Roberts: Viola
      Alois Posch: Kontrabass
      Tanja Tetzlaff: Cello
      Christian Tetzlaff: Violine
      "Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen." (Hagen Rether)
    • Neu

      Hä?!

      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

      New Philharmonia Orchestra
      Jascha Horenstein



      ... und wer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dies sei eine herausragende Aufnahme des Werkes?!

      Ok, ich habe unterdurchschnittlich laut gehört ... aber das alleine kann es doch nicht sein?

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Neu

      Hier doppelter Scotch:



      Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 56 „Schottische“

      The Netherlands Symphony Orchestra
      Jan Willem de Vriend

      Max Bruch: Schottische Fantasie Es-Dur, op. 46

      David Oistrach - Violine
      London Symphony Orchestra
      Jascha Horenstein

      :wink: Agravain
    • Neu

      bzw.
      (AD: November 1976, Salle Wagram, Paris)

      Ernest Bloch: Schelomo - Hebräische Rhapsodie

      Mstislav Rostropovich, Violoncello
      Orchestre National de France
      Leonard Bernstein

      &


      (AD: 23./24. April 1993 & 30./31. Mai 1994, Malmö Concert Hall, Malmö)

      Poems of the Sea

      Malmö Symphony Orchestra
      Sakari Oramo
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Neu

      Mauerblümchen schrieb:

      wer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dies sei eine herausragende Aufnahme des Werkes?!
      DocStänker schrieb mal in einer anderen Forenwelt, dass Horensteins Orchester bei dieser Aufführung komplett baden geht. Ich habe mich damals in dieser Forenwelt, wenn ich mich recht entsinne, auch nicht gerade lobend über diese Aufnahme geäußert. Habe sie aber zu lange nicht gehört, um aktuell noch etwas Näheres darüber sagen zu können.
      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Neu

      Newbie69 schrieb:

      Duo - Trio - Quartet
      Joseph Haydn: Piano Trio No. 20
      Gioachino Rossini: Duo for cello and double bass
      Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen (2012: Live-Aufzeichnung aus dem Jahre 2011)



      Antje Weithaas: Violine
      Martin Helmchen: Piano
      Marie-Elisabeth Hecker: Cello
      Veronika Eberle: Violine
      Rachel Roberts: Viola
      Alois Posch: Kontrabass
      Tanja Tetzlaff: Cello
      Christian Tetzlaff: Violine
      Und, wie war die?