Eben gehört

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    • Die Nr. 9 von Mahler mit den Moskauer Philharmonikern unter Kirill Kondraschin. Klar und transparent. Klanglich in den tiefen Registern nicht so überzeugend, ansonsten gut anhörbar.

      Nicht unerwartet lässt Kondraschin kaum Gelegenheiten ungenutzt, das Tempo zu forcieren. Innig ist da allzu wenig, allenfalls ganz, ganz am Ende kommt so etwas es wie transzendentale Atmosphäre auf. Im Ansatz sehr konsequent, für mich war's heute nicht das Wahre.
    • Kurz offtopic, sorry ...

      Agravain schrieb:

      Heute Abend gibt es den ganzen Schinken im Theater meiner Heimatstadt. Ich kann‘s mir zwar nicht so recht vorstellen, aber das steigert ja nur die Spannung. Als Amuse-Gueule nun:
      Und? Wie hat dir die Inszenierung v. "Tristan und Isolde" gefallen? Gibt' s im nächsten Jahr auch in meiner Heimatstadt. ^^
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Am 30.Juni 1943 spielten die Münchner Philharmoniker die 4.Sinfonie von Bruckner unter der Leitung von Oswald Kabasta . Eine fesselnde Deutung , die mir sehr zusagt . Wenn ich mir die Gottbegnadeten - bzw. genauer die 'Führerliste' ansehe , so sind dort neben Kabasta einige andere Dirigenten verzeichnet , die auch Bruckner im Repertoire hatten und von denen Aufnahmen der 4.Sinfonie nachhörbar sind . Aber weder Abendroth , Böhm , Furtwängler , Heger , E.Jochum , Karajan , Keilberth , Knappertsbusch noch Schmidt-Isserstedt oder Schuricht übertreffen für mich Kabastas Aufnahme . Einige sind in ihrer Art auch interessant - Jochum , Karajan , Keilberth und Schmidt-Isserstedt ausgenommen , deren 4. nicht meinen Geschmack treffen - aber ich ziehe keine der Kabasta-Aufnahme vor .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Agravain schrieb:

      Hier eine Neubegegnung:



      Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9

      Seoul Philharmonic Orchestra
      Myung-Whun Chung
      Jetzt auch hier. Und es hat sich gelohnt!

      Agravain schrieb:

      Mal davon abgesehen, dass mich die gesamte Aufnahme überzeugt, so sind insbesondere die ersten Minuten des ersten Satzes der Hammer.
      Das stimmt, bis rauf zum accelerando. Wirklich wirkungsvoll! Für mich liegt die Aufnahme insgesamt sehr schön zwischen Stringenz und Loslassen, zwischen weichem Spiel und harten Detailmomenten.
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams


    • Ein Mainstream-Komponist mit zwei nicht gar so mainstreamingen Werken...René Jacobs und das belgische B'Rock-Orchester spielen das Frühwerk des jugendlichen Franz Schubert sowie dessen "Kleine C-Dur" sehr kraftvoll und lebendig, mit den (zu erwartenden) Ecken- und Kanten. Das macht unbedingt Freude und ist IMHO den altbackenen, romantisierenden Aufnahmen der ganz Großen (Böhm, Karajan, Muti etc. pp.) deutlich vorzuziehen.
      Der Klang ist gut, jedoch nicht das allerletzte Wort in Sachen Durchhörbarkeit und räumlicher Staffelung.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Hueb' schrieb:



      Ein Mainstream-Komponist mit zwei nicht gar so mainstreamingen Werken...René Jacobs und das belgische B'Rock-Orchester spielen das Frühwerk des jugendlichen Franz Schubert sowie dessen "Kleine C-Dur" sehr kraftvoll und lebendig, mit den (zu erwartenden) Ecken- und Kanten. Das macht unbedingt Freude und ist IMHO den altbackenen, romantisierenden Aufnahmen der ganz Großen (Böhm, Karajan, Muti etc. pp.) deutlich vorzuziehen.
      Der Klang ist gut, jedoch nicht das allerletzte Wort in Sachen Durchhörbarkeit und räumlicher Staffelung.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      Gute Idee, die Aufnahme gefällt mir auch gut, einfach weil es so frisch und lebendig rüberkommt. Werde ich mir jetzt gleich mal wieder anhören.
      Viele Grüße, Michael
    • Habe gerade die zweite von Mahler gehört. Wobei ich heute, wie meistens in den letzten Tagen, nur die ersten zwei Sätze gehört habe. Die haben mir gefallen. Ich taste mich gerade an Mahler ran. Ob das jetzt die Hammeraufnahme ist, kann ich nicht sagen. Ich habe bis jetzt nur die eine. Und die gefällt mir.

      Viele Grüße, Michael
    • Gestern noch



      Ludwig van Beethoven:
      Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
      Wiener Philharmoniker
      Andris Nelsons

      Persönlicher Höreindruck: Was die Wiener Aufnahmen betrifft am nächsten bei Karl Böhm - Wiener Klangkultur (wunderschön klangprächtig ausgespielt) ungleich "wichtiger" als Dramatik, Revolutionäres, Aufwühlendes.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • b-major schrieb:

      Am 30.Juni 1943 spielten die Münchner Philharmoniker die 4.Sinfonie von Bruckner unter der Leitung von Oswald Kabasta . Eine fesselnde Deutung , die mir sehr zusagt . Wenn ich mir die Gottbegnadeten - bzw. genauer die 'Führerliste' ansehe , so sind dort neben Kabasta einige andere Dirigenten verzeichnet , die auch Bruckner im Repertoire hatten und von denen Aufnahmen der 4.Sinfonie nachhörbar sind . Aber weder Abendroth , Böhm , Furtwängler , Heger , E.Jochum , Karajan , Keilberth , Knappertsbusch noch Schmidt-Isserstedt oder Schuricht übertreffen für mich Kabastas Aufnahme . Einige sind in ihrer Art auch interessant - Jochum , Karajan , Keilberth und Schmidt-Isserstedt ausgenommen , deren 4. nicht meinen Geschmack treffen - aber ich ziehe keine der Kabasta-Aufnahme vor .


      Und dazu gibt es bei dieser Ausgabe noch diese tolle 9. Dvorak. :clap:

      :wink: Wolfram


    • Richard Strauss: Also sprach Zarathustra, Op. 30

      London Philharmonic Orchestra
      Klaus Tennstedt


      Was für ein Blech! Große große Bögen, interessante Temporückungen. Die Dynamik ist stellenweise extrem, die Fuge "von der Wissenschaft" ist ja kaum noch wahrnehmbar. Dagegen der Ausbruch des "Genesenden"...huihui.
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams