Eben gehört

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    • Gestern noch:



      Peter I. Tschaikowsky:
      Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
      MusicAeterna
      Teodor Currentzis
      Aufnahme: 9. bis 15.2.2015, Funkhaus Nalepastraße, Berlin

      Persönlicher Höreindruck: Extrem kontrolliert. Bewundernswert detailintensive Orchesterleistung.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hebrida, hebrido. NIcht von Wagner.

      Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre "Die Hebriden" op. 26

      London Symphony Orchestra
      Claudio Abbado



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)


    • Paul Graener : Orchesterwerke, Vol.2 NDR-Radiophilharmonie Hannover , Werner Andreas Albert

      Paul Hermann Franz Gräner, so sein voller Name, wurde 1872 in Berlin geboren. studierte Komposition bei Albert Becker in Berlin. Zunächst Kapellmeister in Stendal, Bremerhaven, Königsberg und Berlin, ging 1898 bis 1906 als Musikdirektor nach London am Theatre Royal Haymarket. Hier kam seine Schreibweise "Graener" zustande, die er beibehielt. Nach einer kurzen Zeit am Neuen Wiener Konservatorium als Kompositionslehrer, ging er von 1911 bis 1913 nach Salzburg ans Mozarteum.

      1914 - 1920 war er freischaffend in München ansässig. 1920 -1927 wurde er als Professor Nachfolger von Max Reger in Leipzig am dortigen Konservatorium. 1930 wurde er Nachfolger von Alexander von Fielitz Direktor am Stern'schen Konservatorium in Berlin, 1934 übernahm er die Meisterklasse der Akademie der Künste.

      Seine Rolle vor und in der Zeit des Nazionalsozialismus wäre für ihn nach dem 2.Weltkrieg mit Sicherheit zum Verhängnis geworden wie anderen Künstlern ebenso. Bereits vor 1933 war er Mitglied im "Kampfbund Deutscher Kultur", am 01.04.1933 trat er in die NSDAP ein. 1933 übernahm er die Führung der Fachschaft Komposition der Reichsmusikkammer. 1934 war er deren Vize-Präsident, nachdem Wilhelm Furtwängler zurück getreten war. 1941 legte er diesen Posten nieder, Werner Egk wurde sein Nachfolger. Er wurde mehrfach ausgezeichnet von den Nazis.

      1944 wurde seine Berliner Wohnung durch Bomben zerstört, es gingen dabei alle Manuskripte verloren. Er floh quasi in einer abenteuerlichen Reise nach Salzburg, wo er im dortigen Landeskrankenhaus verstarb.

      Sein Stil ist mMn keinesfalls mehr als "rein Spätromantisch" einzustufen. Dazu hört man doch den Impressionismus etwa eines Debussy doch zu deutlich heraus.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Nachdem ich neulich die Sinfonien 2 & 3 von Rutland Boughton mit Edward Downes gehört habe , war heute die 1.Sinfonie "Oliver Cromwell" an der Reihe . Es spielten das BBC Concert Orchestra unter der Leitung von Vernon Handley . Ich finde ja , die Beschäftigung mit Boughton lohnt . Aber im Forum scheint es wenig Interessenten zu geben .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Hier mal wieder Berg.

      Alban Berg

      Lulu-Suite
      Drei Orchesterstücke op. 6
      (Fassung 1929)

      Margaret Price, Sopran
      London Symphony Orchestra
      Claudio Abbado



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • b-major schrieb:

      Nachdem ich neulich die Sinfonien 2 & 3 von Rutland Boughton mit Edward Downes gehört habe , war heute die 1.Sinfonie "Oliver Cromwell" an der Reihe . Es spielten das BBC Concert Orchestra unter der Leitung von Vernon Handley . Ich finde ja , die Beschäftigung mit Boughton lohnt . Aber im Forum scheint es wenig Interessenten zu geben .
      Nun, Deine CD ist gerade nicht zum Schnäppchenpreis zu kriegen, das macht natürlich auch nicht gerade List auf mehr.



      Ich habe diese Aufnahme irgendwo herumliegen. Doch ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht mehr das gute Stück eingelegt habe. Auch seine 3.Sinfonie sollte ich da haben, so weit ich es noch in Erinnerung habe.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Schosti mit Roschi.

      Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

      Staatliches Sinfonie-Orchester des Kultusministeriums der UdSSR
      Gennadij Roshdestwenskij

      [Blockierte Grafik: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61vu0I7b0pL._SX466_.jpg]
      ASIN B000026DRG

      Da suchste Dir nen Wolf ... Roschdestwenskij, Roshdestvensky, Rozhdestvenskij, ...

      Gruß
      MB

      :wink:
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    • Maurice schrieb:

      Nun, Deine CD ist gerade nicht zum Schnäppchenpreis zu kriegen, das macht natürlich auch nicht gerade List auf mehr.
      Das habe ich nicht bemerkt . Aber bei amazon.co.uk gibt es sie gebraucht für 12 Pfund . Wahrscheinlich kleine Auflage und größere Nachfrage . Die CD mit Downes und den Sinfonien 2&3 scheint allerdings noch teurer zu sein . Schade , denn zum Kennenlernen sollten die Interpretationen schon gut sein . Aber wenn das Interesse groß ist , kann ich vielleicht irgendwie aushelfen .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • b-major schrieb:

      Das habe ich nicht bemerkt .
      Das sollte auch kein Vorwurf an Dich sein.


      b-major schrieb:

      Aber wenn das Interesse groß ist , kann ich vielleicht irgendwie aushelfen .
      ich müsste mal die CD-Kiste mit den ganzen britischen Komponisten ausgraben, das wäre schon mal ein Anfang. Doch zur Zeit habe ich andere Hörschwerpunkte.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Gestern gehört und gehullert. DA konnte und wollte ich nix dazu schreiben
      br-so.de/gedenkkonzert-fuer-mariss-jansons-p24529/

      Es ist ja nun einmal so: Mahler 2 ist ja "durchgenudelt" wie kaum eine andere Sinfonie Mahlers. Und in den letzten Jahren wurden Aufnahmen über den "grünen Klee" gelobt, die immer was besonderes darstellen sollten.
      Und dann dirigiert der 83-jährige Zubin Mehta dieses Werk im Gedenken an Jansons und jeder Hörer kann sich davon überzeugen, dass eine lebenslange Erfahrung mit diesem Werk (Mehtas erste Aufnahme muss aus den frühen 70igern sein) eine Abgeklärtheit erzeugt, die in eine völlig neue Qualität umschlägt, wie übrigens auch beim alten Haitink.
      So sinnvoll habe ich diese Sinfonie seit Klemps Zeiten nicht mehr gehört.
      Es war einfach nur wunderbar. Ein prima Ensemble, ein tolles Orchester und eine schöne Gedenkfeier.
      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
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      Ausgezeichnet ...

      Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 38

      Orchestre de Paris
      Paavo Järvi


      [
      Järvi und sein Pariser Orchester vermitteln die archaische Wucht des Werkes, ohne der Versuchung zum "bigger than life"-Ansatz (Ashkenazy, Bernstein/Wien) zu erliegen. Sehr spannend.

      Ja, nicht bei meinen Top 3, Rouvali/Göteborg, Bernstein/Wien, Berglund/COE, vielleicht noch Sir Colin Davis/LSO live, aber verdammt gut. Was will man mehr?

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
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      Carl Czerny : Die Sinfonien Nr.1 & 5 : Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Niklos Athinäos
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Louis Spohr : Sinfonie Nr.5, c-moll NDR-Radiophilharmonie Hannover , Howard Griffiths
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Gestern noch:



      Dmitri Schostakowitsch:
      Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43 (1936, UA 1961)
      Boston Symphony Orchestra
      Andris Nelsons
      Symphony Hall, Boston, live 3/4/2018

      Toller Raumklang, vollblütiges Orchesterspiel. So wie ich es höre fast alles ungleich mehr kraft-, wirkungs- und effektvoll als beklemmend. Aber dann, die letzten paar Minuten, zumal in diesem tollen Sound...
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
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      Dazu haben mich Bustophers Worte vom Cäcilianismus angeregt, auch wenn dieses Werk nicht unbedingt ein Beispiel dafür ist.

      Franz Liszt: Missa solemnis (Graner Festmesse)

      Veronika Kincses, Klára Takács, György Korondy, József Gregor
      Hungarian Radio and Television Chorus
      Budapest Symphony Orchestra
      János Ferencsik



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
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      Nun Bruckner mit dem Vieldiskutierten.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

      Gewandhausorchester Leipzig
      Andris Nelsons



      Im Sept 2018 schrob ich: "Bin ganz hingerissen von dieser Aufnahme. - Nelsons findet im Feld der über hundert Aufnahmen des Werkes, darunter gefühlt mindestens ein Dutzend Referenzaufnahmen, tatsächlich so etwas wie einen eigenen Weg, der zudem noch mMn überzeugt. - Bei insgesamt doch eher breiten Tempi bleibt die Musik nie stehen, wirkt im Verhältnis zur Gesamtspielzeit von über 67 Minuten m. E. sogar erstaunlich flüssig. Dazu kommt ein leuchtender Klang vom Gewandhausorchester (manchmal fast zu viel davon) und vor allem eine mir Respekt einflößende Kunst des Übergangs zwischen zwei "Quadern" der brucknerschen sinfonischen Architektur."

      Also, Beschreibungen wie "Kaugummimusik" (Kopfsatz) kann ich nicht nachvollziehen. - Aber ein Forum bietet Platz für viele Arten der Musikwahrnehmung, und alle sind erst einmal ok!

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
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      Alberic Magnard :Die Sinfonien Nr.1 & 3 : Malmö SO, Thomas Sanderling

      Die ursprünglich bei BIS erschienenen Sinfonien Magnards wurden später von Brilliant Classics in Lizenz wieder neu aufgelegt. Sie sind mMn sehr gut gelungen und auch eingespielt worden. Das Orchester aus Malmö ist mir inzwischen immer wieder als exzellenter Klangkörper aufgefallen, etwa bei Werken von Grieg, Berwald, Brahms und Franz Schmidt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Nun nochmal die Zehnte.

      Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-moll op. 93

      Moskauer Philharmonisches Orchester
      Kirill Kondraschin



      Alle Schreibweisen nach Wikipedia - danke an Eifelplatz für den Tipp!

      Ancerl und andere kommen noch dran. Jetzt ist erst einmal ein Stück Fleisch (sorry ...) kunstgerecht zu braten. Der angedachte Malbec aus dem Languedoc (Greuzard) kam schon mal vielversprechend aus der Flasche.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
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      Mauerblümchen schrieb:

      Also, Beschreibungen wie "Kaugummimusik" (Kopfsatz) kann ich nicht nachvollziehen.
      das Video auf yt, in das ich reingehört hatte, ist sicher nicht identisch mit deiner CD - Gesamtspielzeit 9 min länger:

      youtube.com/watch?v=_6sX6aIlgJk

      edit:
      ok, man muß beim Video Vor- und Nachzeit berücksichtigen - dann also bloß ca. 3 1/2 min. länger.
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).