Eben gehört

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    • Die Choralkantate zum Tage.

      J. S. Bach: "Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort" BWV 126

      Robin Tyson, James Gilchrist, Stephan Loges
      Monteverdi Choir
      English Baroque Soloists
      Sir John Eliot Gardiner



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)


    • so richtig lesenswert Biondis Text, in welchem er sich Gedanken macht um Aufführungspraxis und sich äußert zu I Musici und I Solisti Veniti.
      Die Musik selbst, also die Aufnahme: gelungen, ja. Nur mal wieder: ich kenne Biondi- Mitschnitte des Programms, dort wirkt nichts so abgezirkelt wie im Studio. Improvisationen, manchmal auch "große Bögen" sind ihm live leichter, selbstverständlicher gelungen- mit auch mehr Schwierigkeiten in der Intonation.
      Was ich akzeptabel finde im Rahmen eines Konzerts.

      Schön zu hören, aber ein "großer Wurf" ist die CD nicht, finde ich.
      Vielleicht hätte man besser daran getan, die Mitschnitte zu veröffentlichen zum Anlass des Jubiläums.
      "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
    • Erst Rossini für die Hände , dann für die Kehle . Gefällt mir besser als Keilberth & Konsorten , was man vielleicht verwunderlich findet . Aber irgendwas haben Towarischtsch Samosud und seine Konsomolzen , daß mich fesselt . Und die Sprache verstehe ich bei Molajoli , auf den ich mich im Original zurückgezogen habe , auch nicht . Übrigens gut restauriert , diese Dante/Lys Ausgabe .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Hier mal wieder Bruckner. Und wenn er so kultiviert gespielt wird wie von den Wienern unter Abbado anno 1990, dann macht er doppelt Freude.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur ("Romantische")

      Wiener Philharmoniker
      Claudio Abbado



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Immer noch östlich unterwegs : Zara Dolukhanova ist auch eine Stimme , die ich gern höre . Danke nochmals an den Schenkenden !

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Finale:



      Rued Langgaard
      Symphonie Nr. 15 & 16
      5 Orchesterwerke
      Danish National Symphoy Orchestra
      D: Thomas Dausgaard
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Langgaard wird sich im Konzertleben wohl nicht mehr durchsetzen, genau wie diese Schätze von C.P.E. Bach:


      Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
      Konzerte für Tasteninstrument 7, 4 & 12



      Miklós Spányi
      Concerto Armonico
      Peter Szüts



      Im Laufe von 50 Jahren entstanden 52 Konzerte und 12 Sonatinen für Tasteninstrumente und Orchester mit staunenswertem Ideenreichtum.


      Gruß
      Josquin
    • Josquin schrieb:

      Langgaard wird sich im Konzertleben wohl nicht mehr durchsetzen, genau wie diese Schätze von C.P.E. Bach:
      Leider nein. Das könnte man auch über eine Vielzahl weiterer Komponisten so sagen. Dafür werden wir immer wieder mit neuen Einspielungen von Beethoven, Brahms oder Mozart "belästigt". :D
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Bei mir Beethovens Erstling op. 21 (fälschicherweise auf dem Sleeve als c minor deklariert):



      Beethoven in Liszts Transkriptionen auf Flügeln aus Liszts Zeit - interessanter Ansatz, in meinen Ohren auch gut gespielt. Eine willkommene Ergänzung zu Katsaris.
      Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...


    • Ludwig van Beethoven
      Symphonie Nr. 2
      London Symphony Orchestra
      D: Felix Weingartner
      Symphonie Nr. 3
      Philharmonia Orchestra
      D: Herbert von Karajan
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Das kommt sooooo guuuut ...

      J. S. Bach: "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben"
      Kantate VI aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248

      Johannette Zomer, Annette Markert, Gerd Türk, Peter Harvey
      The Netherlands Bach Society
      Jos van Veldhoven



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • 2 x Schumann - die 1.& 2. Sinfonie . Und ich höre Schumann - wie er auch klingen kann , mit der Handschrift der Dirigenten , aber ohne den Anspruch , etwas anders oder besondes zu machen . 1945/46 konnte man das . Eine milde Frühlings- (Cippola), und eine in jedem Satz ausgehorchte 2.Sinfonie (Enescu) sind ein wundervoller Start in den Tag .


      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Bei mir stehen ebenfalls Sinfonien auf dem Hörprogramm, wenn auch weithin unbekannte:



      Fritz Bruns 2. Sinfonie, gespielt vom MSO unter Adriano, sei allen Fans von großorchestraler Romantik in der Nachfolge von Brahms und Bruckner ans Herz gelegt. Sehr hörenswert, wie ich finde.
      (Erwartungsgemäß) ganz anders dann die 12. Sinfonie von Villa-Lobos aus der hervorragenden Neuaufnahme des Zyklus unter Isaac Karabtchevsky mit dem Sao Paulo Symphony Orchestra. Ein ebenso empfehlenswertes, eigenständiges Werk, dass der Entdeckung unbedingt lohnt. Modern, aber sicher keine Avantgarde, kann man dieser Sinfonie aus dem Jahre 1957 noch sehr gut zurechtkommen.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • "Nun, Alberich, das schlug fehl ..."

      Richard Wagner: Siegfried (2. Aufzug)
      (aus dem „Solti-Ring“, Mai/Oktober 1962)

      Siegfried – Wolfgang Windgassen
      Mime – Gerhard Stolze
      Wanderer – Hans Hotter
      Alberich – Gustav Neidlinger
      Fafner – Kurt Böhme
      Waldvogel – Joan Sutherland

      Wiener Philharmoniker
      Sir Georg Solti



      Der "Siegfried" ist einfach ein Höhepunkt im Solti-Ring ... und dieser luxuriöse Waldvogel ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)