Eben gehört

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    • Mal wieder ein ziemlich gemischtes Hörprogramm mit "seltenen Pflänzchen":



      Mir gefällt Regers Musik, auch seine "Sperrigkeit", die (mich) dazu ermuntert, immer wieder ein Ohr zu riskieren. Muss ich zwar nicht ständig haben, andererseits höre ich mich nicht so schnell satt an ihm. Das Fono Forum schüttete größtes Lob über diese Doppel-CD aus:

      "Fono Forum" schrieb:

      N. Hornig in Ausgabe 06 / 08: »Umso faszinierender ist es dann zu hören, wie sich diese beiden Interpreten den Stoff zu Eigen gemacht haben, wie souverän sie darüber stehen. Das Resultat ist eine musikalische Punktlandung, eine Referenzeinspielung und ein Meilenstein in der Reger-Rezeption.«

      Dann die 2. Sinfonie von Florent Schmitt.. Auch diese Einspielung kam bei der Kritik gut. Sehr treffend folgende Passage aus dem Wiki-Artikel, zur Charakerisierung seiner Musik:

      "Wikipedia" schrieb:

      Bemerkenswert am Œuvre Schmitts ist zum einen, dass er trotz aller Modernismen, die seine Werke in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auszeichneten, an den musikalischen Formen des 19. Jahrhunderts festhielt, und zum anderen die für einen französischen Komponisten dieser Epoche ungewöhnlich tief wurzelnde Verbindung zur deutschen Romantik (Brahms, Schumann) und Spätromantik (Wagner und Strauss). Letzteres kommt insbesondere in seinem nuancenreichen, polyphonen Instrumentalsatz zum Ausdruck.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Hueb' schrieb:



      Dann die 2. Sinfonie von Florent Schmitt.. Auch diese Einspielung kam bei der Kritik gut. Sehr treffend folgende Passage aus dem Wiki-Artikel, zur Charakerisierung seiner Musik:

      Wikipedia schrieb:

      Bemerkenswert am Œuvre Schmitts ist zum einen, dass er trotz aller Modernismen, die seine Werke in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auszeichneten, an den musikalischen Formen des 19. Jahrhunderts festhielt, und zum anderen die für einen französischen Komponisten dieser Epoche ungewöhnlich tief wurzelnde Verbindung zur deutschen Romantik (Brahms, Schumann) und Spätromantik (Wagner und Strauss). Letzteres kommt insbesondere in seinem nuancenreichen, polyphonen Instrumentalsatz zum Ausdruck.
      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      ah, die 2. Symphonie von Florent Schmitt kenne ich noch gar nicht, kommt auf die Liste.
      :cincinsekt:
      Lutz
    • Hueb schrieb:

      Mal wieder ein ziemlich gemischtes Hörprogramm mit "seltenen Pflänzchen":

      [...]

      Mir gefällt Regers Musik, auch seine "Sperrigkeit", die (mich) dazu ermuntert, immer wieder ein Ohr zu riskieren. Muss ich zwar nicht ständig haben, andererseits höre ich mich nicht so schnell satt an ihm. Das Fono Forum schüttete größtes Lob über diese Doppel-CD aus:

      Fono Forum schrieb:

      N. Hornig in Ausgabe 06 / 08: »Umso faszinierender ist es dann zu hören, wie sich diese beiden Interpreten den Stoff zu Eigen gemacht haben, wie souverän sie darüber stehen. Das Resultat ist eine musikalische Punktlandung, eine Referenzeinspielung und ein Meilenstein in der Reger-Rezeption.

      Diese Aufnahme finde auch ich sehr beeindruckend (mehr noch als die in der Gesamteinspielung Vl./Kl.+Vc./Kl. von CPO). Interessant, daß Alban Gerhardt und Markus Becker offen bekennen, daß sie mit diesen Reger-Werken große Probleme haben. Nicht technisch, sondern eher das musikalische Verständnis betreffend.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Schumann : Sinfonie No.3
      Concertgebouw Orkest
      Carlo Zecchi


      Aufgenommen am 11/5/1954 im Concertgebouw

      Offiziell gibt es noch keine Neuausgabe der ursprünglich bei Philips als 10" erschienenen Aufnahme . Da das Label Bearac , auf dem es einen hervorragenden Transfer gab , eingestellt wurde , bleibt nur download oder you tube . Das US-Cover ist absolut gelungen , denn im Gegensatz zum Original gibt es hier eine zeitgenössische Fotografie , die klar macht , wo sich das abspielt : Eine Gebäudemauer (das Concertgebouw ?) , ein Holland-Rad (!) , und ein Blumenstand (Tulpen aus Amsterdam ? ) - subliminal in Vollendung . Rheinisch war eher nicht so der Bezug .
      amazon.com/ZECCHI-Schumann-Sym…nish-record/dp/B00Q5KMBHE
      Eine insgesamt getragene Aufnahme , die vom Tempo weit hinter den Sprintern zurückbleibt , aber ein hörenswertes Statement .
      youtube.com/watch?v=wrrQYvZ3H-c
      youtube.com/watch?v=HUR2UEbZ9DQ
      youtube.com/watch?v=KgkTx3SDoqA
      youtube.com/watch?v=jgX7Ygvpxrs
      youtube.com/watch?v=2bcf49fa3tY
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Gurnemanz schrieb:

      Interessant, daß Alban Gerhardt und Markus Becker offen bekennen, daß sie mit diesen Reger-Werken große Probleme haben. Nicht technisch, sondern eher das musikalische Verständnis betreffend.
      Ja, es ist selten, dass so etwas offen eingestanden wird. Aber intuitiv scheinen sie ja richtig zu liegen, mit ihrer Sicht auf die Werke, so zumindest unser beider Eindruck.
      Ich finde diese Aufnahmen übrigens ebenfalls (ein wenig) besser, als diejenigen aus der dennoch sehr verdienstvollen CPO-Box. Letztere lohnt aber immer noch aufgrund der enthaltenen Referenzeinspielung der Werke f. Violine und Klavier - sowie nicht zuletzt des günstigen Preises.



      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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      - H. W. M.
    • Hueb' schrieb:

      Letztere lohnt aber immer noch aufgrund der enthaltenen Referenzeinspielung der Werke f. Violine und Klavier - sowie nicht zuletzt des günstigen Preises.
      Unbedingt! Was Ulf Wallin und Roland Pöntinen hier bieten, ist allererste Sahne! So ein feines Spiel, differenziert und engagiert!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Jetzt bei mir:



      CD 2 aus dieser Box mit der Sinfonie Nr. 2 und einigen kleineren Werken von Sergej Rachmaninoff gespielt vom LSO unter André Previn. Und wieder habe ich den Eindruck, dass die Dynamik stark komprimiert wurde, in einem unüblich hohen Maße, hörbar im Tutti. ?(
      Kann das jemand bestätigen?

      Einige der Melodien in der 2. finde ich übrigens geradezu unerhört schön. :)

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
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    • Hier Nordisches.

      Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

      Chamber Orchester of Europe
      Paavo Berglund



      Eine meiner liebsten Aufnahmen bei op. 39.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Der Doc weist Mantra-artig immer wieder darauf hin , und es stimmt ja auch : Kl'empereur Live zeigt oft , womit er seinen Ruhm erwarb . 1962 dirigierte er in einer Reihe von Konzerten das Philadelphia Orchestra , die glücklicherweise mitgeschnitten wurden ( in Stereo ) , und deren Sternstunde für mich die Sinfonie No.4 von Schumann war . Mitglieder des Orchesters schwärmten noch Jahre später davon . Unter Klemperers Stabführung schien ihnen die Vierte ein Klacks zu sein . Die Studioaufnahme hat diese Intensität nicht .

      Es gibt verschiedene CD-Ausgaben der 4.Sinfonie aus Philadelphia , allerdings ließ sich nur diese einstellen. Die preiswerteste momentan bei amazon ist ASIN B000025U93. Die klanglich überzeugendste kommt allerdings von Pristine Classics :pristineclassical.com/products…s=13&_sid=088719cc6&_ss=r




      .
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    • Ludwig van Beethoven
      Klavierkonzert Nr. 5
      Friedrich Wührer (Klavier)
      Pro Musica Orchestra Vienna
      D: Heinrich Hollreiser
      Tripelkonzert op. 56
      Friedrich Wührer (Klavier)
      Bronislaw Gimpel (Violine)
      Joseph Schuster (Violoncello)
      Württembergisches Staatsorchester Stuttgart
      D: Walter Davisson
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Hueb' schrieb:

      Und wieder habe ich den Eindruck, dass die Dynamik stark komprimiert wurde, in einem unüblich hohen Maße, hörbar im Tutti.
      Die CD ist von 1993, da würde mich sowas mehr als wundern. Oder hast du gar nicht die CD gehört?
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Wieland schrieb:

      Hueb' schrieb:

      Dann die 2. Sinfonie von Florent Schmitt.. Auch diese Einspielung kam bei der Kritik gut. Sehr treffend folgende Passage aus dem Wiki-Artikel, zur Charakerisierung seiner Musik:

      Wikipedia schrieb:

      Bemerkenswert am Œuvre Schmitts ist zum einen, dass er trotz aller Modernismen, die seine Werke in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auszeichneten, an den musikalischen Formen des 19. Jahrhunderts festhielt, und zum anderen die für einen französischen Komponisten dieser Epoche ungewöhnlich tief wurzelnde Verbindung zur deutschen Romantik (Brahms, Schumann) und Spätromantik (Wagner und Strauss). Letzteres kommt insbesondere in seinem nuancenreichen, polyphonen Instrumentalsatz zum Ausdruck.
      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      ah, die 2. Symphonie von Florent Schmitt kenne ich noch gar nicht, kommt auf die Liste.
      :cincinsekt:
      Lutz
      Und heute schon im Briefkasten. :)
    • Josquin Dufay schrieb:

      Hueb' schrieb:

      Und wieder habe ich den Eindruck, dass die Dynamik stark komprimiert wurde, in einem unüblich hohen Maße, hörbar im Tutti.
      Die CD ist von 1993, da würde mich sowas mehr als wundern. Oder hast du gar nicht die CD gehört?
      Die CD sicherlich. Die Aufnahme an sich stammt allerdings noch aus der Analog-Ära.
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Zur Fassenacht s'kecke Beserl.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 1 c-Moll
      Wiener Fassung 1891

      Lucerne Festival Orchestra
      Claudio Abbado



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
    • Aus dieser MTT-CD (bei welcher Yuja Wang nur bei diesem Stück mitwirkt)


      Henry Litolff: Scherzo, from Concerto symphonique No. 4

      Yuja Wang, Klavier
      San Francisco Symphony Orchestra
      Michael Tilson Thomas
      Wie kann man Menschen, die nie den Kuss der Sonne gespürt haben, das Licht erklären? Ich würde ihnen Musik von Rameau vorspielen.
      (Teodor Currentzis)