Eben gehört

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Mikalojus Konstantinas Čiurlionis (1875–1911)
      Miške - Im Wald
      Jūra - Die See




      Evelina Staniulytė - Orgel (Jūra)
      Lithuanian National Symphony Orchestra
      Modestas Pitrenas



      Schönste und ausladende Spätromantik. Gut zu erfassen: Augen zu und man sieht das musikalisch Programm förmlich bebildert vor Augen. Hübsch, wie der Einsatz der Orgel die See glättet.


      Gruß
      Josquin
    • Neu

      Jubiläen sind eigentlich Anlässe, die entsprechenden Jubilare tunlichst zu meiden.


      Ludwig van Beethoven (1770-1827)
      Symphonie Nr. 5



      Musica Aeterna
      Teodor Currentzis



      Erste Empfindung - etwas gackernd der 1. Satz, aber man gewöhnt sich dran. Am schönsten finde ich den letzten Satz, da sind ein paar Stellen etwas anders herausgehoben - gefällt. Anders, Technik und Spannung ist auch nicht alles, aber was will man aus so einem ausgelutschten Werk noch Neues herausloten - wie wäre es mal mit Seele... es ist wohl nicht mein Beethovenjahr.


      Gruß
      Josquin
    • Neu

      Hier nicht ganz so Schicksalsschweres vom irischen Rossini.



      Michael William Balfe: The Bohemian Girl

      Nova Thomas - Arline (Daughter of the Count)
      Patrick Power - Thaddeus (A proscribed Pole)
      Jonathan Summers - Count Arnheim (Governor of Presburg)
      Bernadette Cullen - Queen of the Gipsies
      John del Carlo - Devilshoof (Chief of the Gipsies)
      Timothy German - Florestein (Nephew of the Count)

      Radio Telefis Eireann Philharmonic Choir
      National Symphony Orchestra of Ireland
      Richard Bonynge

      :wink: Agravain
    • Neu

      Nach dem Schicksal jetzt auch noch Tragik ...

      Franz Schubert: Sinfonie Nr. 4 c-Moll D 417 ("Tragische")

      Berliner Philharmoniker
      Igor Markevich



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Neu



      Joseph Haydn : Sinfonien Nr. 26, 27 und 42 : Heidelberger Sinfoniker, Thomas Fey AD: 2010
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      Marin Marais (1656-1728)
      Orchesterwerke und Solostücke für Viola da Gamba
      "Le Secret De Monsieur Marais"



      Vittorio Ghielmi (Viola da Gamba)
      Luca Pianca (Laute & Theorbe)
      Il Suonar Parlante Orchestra


      Das ist erstaunlich und wunderschön ...

      Vittorio Ghielmi schrieb:

      ...
      Im Booklet zu einer früheren, Marais gewidmeten Einspielung schrieb ich einmal: „Da es sich um eine lang zurückliegende musikalische Rhetorik handelt, die mit der modernen vielleicht unvereinbar ist, können wir annehmen, dass eine von Marin Marais selbst à la Marais eingespielte CD heutzutage wohl kaum einen Kritikerpreis erhalten oder höchstens in einer Reihe musikalischer Völkerkunde Platz finden würde.“ [...]



      BITTE COPYRIGHT-REGELN BEACHTEN!!!


      ... eine der schönsten Barock-CDs.



      Gruß
      Josquin
    • Neu

      Naturmystisch in den Tag.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur ("Romantische")

      Berliner Philharmoniker
      Günter Wand



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Neu

      Hallo, hier spricht Edgar William Wallace:



      William Wallace: Lurline

      Keith Lewis - Rupert, a young Nobleman
      Paul Ferris - Guilhelm, his friend
      David Soar - Rhineberg, the River King
      Donald Maxwell - The Baron Truenfels
      Roderick Earle - Zelieck, a Gnome
      Sally Silver - Lurline, Nymph of the Rhine
      Fiona Janes - Ghiva, the Baron‘s daughter
      Bernadette Cullen - Liba, a Spirit of the Rhine

      Victorian Opera Chorus & Orchestra
      Richard Bonynge

      ...ein Märchen aus alten Zeiten,
      das kommt mir nicht aus dem Sinn.

      Dereinst ein fulminanter Erfolg. Auch heute noch eine gut zu hörende hochromantische Oper!

      :wink: Agravain
    • Neu

      Nach Ravels Fassung habe ich meist das Bedürfnis diese zu hören:

      Modest Mussorgsky (1839-1881)
      Henry Wood (1869-1944)
      Bilder einer Ausstellung



      London Philharmonic Orchestra
      Nicholas Braithwaite



      Das wirkt zunächst ungelenk und oft auch roh gegenüber der parfümierten Orchestrierung von Ravel; ich finde es aber wesentlich näher an Mussorgski. Der Ochsenkarren darf hier stinken. Wood bedient sich einfacher und natürlicher Kniffe, die aber sehr wirkungsvoll sind. Das Andächtige und Monumentale im letzten Satz kommt, dank Einsatz einer Orgel, auch nicht zu kurz.


      Gruß
      Josquin
    • Neu

      50 Jahre ist diese Großtat jetzt her.

      J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244

      Solist der Wiener Sängerknaben, Sopran I – Solist der Wiener Sängerknaben, Sopran II
      Paul Esswood, Altus I – James Bowman, Altus II (Testis)
      Kurt Equiluz, Tenor I (Evangelist) – Nigel Rogers, Tenor II (Testis)
      Max van Egmond, Bass I (Judas, Petrus, Pontifex, Pilatus) – Michael Schopper, Bass II
      Karl Ridderbusch, Jesusworte

      Knabenstimmen des Regensburger Domchores
      Männerstimmen des King’s College Choir, Cambrigde

      Concentus Musicus Wien

      Nikolaus Harnoncourt

      September 1970



      Harnoncourts erste Aufnahme des Werkes (von dreien). Mulieres taceant in ecclesia! - Die Skandalaufnahme von 1970 ("Hexentanz").

      :wink:
      "Die Menschen heute sind ziemlich arrogant in der Beurteilung dessen, was gut ist und was nicht. Die Beurteilung der Kunst einer anderen Zeit gehört zum Schwierigsten." - Nikolaus Harnoncourt, Interview vom 22. Juni 2007 (harnoncourt.info/ich-bin-eifoermig/)
    • Neu

      Justin Heinrich Knecht (1752-1817)
      Tongemälde der Natur oder Große Symphonie G-Dur (1785)
      Nr. 1. Allegretto - Andante pastorale - Allegretto - Villanella grazioso [un poco adagio] - Allegretto
      [Eine schöne Gegend, in der die Sonne scheint, die zarten Zephirwinde wehen, die Bächlein das Tal durcheilen, die Vögel zwitschern, ein Gebirgsbach herabplätschert, der Hirte flötet, die Schafe hüpfen und die Schäferin ihre liebliche Stimme ertönen lässt.
      Nr. 2. Allegretto [Tempo medemo]
      [Der Himmel verdunkelt sich schnell, die ganze Umgebung atmet mühsam und erschrickt, die dunklen Wolken türmen sich, die Winde fangen an zu heulen, der Donner grollt und das Gewitter nähert sich langsam.
      Nr. 3. Allegro molto
      [Das Gewitter, begleitet von sausenden Winden und mächtigen Regengüssen, die Wipfel der Bäume rauschen und der Bergstrom wälzt seine Wasser mit entsetzlichem Lärm.
      Nr. 4. Allegretto [Tempo medemo]
      [Das Gewitter verzieht sich langsam, die Wolken zerstreuen sich und der Himmel hellt sich auf.
      Nr. 5. L’inno con variazioni - Coro Allegro con brio - Andantino
      [Die Natur ist von Freude erfüllt, erhebt ihre Stimme gen Himmel und dankt dem Schöpfer mit lieblichen, angenehmen Gesängen.]


      Ludwig van Beethoven (1770-1827)
      Symphonie Nr. 6, op. 68 ‘Pastorale’ F-Dur (1807/1808)
      I. Allegro, ma non troppo
      [Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande.]
      II. Andante molto moto
      [Szene am Bach]
      III. Allegro
      [Lustiges Zusammensein der Landleute]
      IV. Allegro
      [Gewitter, Sturm]
      V. Allegretto
      [Hirtengesang. Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm
      .]



      Akademie für Alte Musik Berlin
      Bernhard Forck, Konzertmeister



      Nichts ist so ganz ohne Vorbild - und ein Knecht konnte auch schon pastoral entzücken. Bravo, 2 schöne und berührende Aufnahmen von 2 schönen Sinfonien! Ein gutes Beethoven-Jahr...


      Gruß
      Josquin
    • Neu

      Josquin schrieb:

      Justin Heinrich Knecht (1752-1817)
      Tongemälde der Natur oder Große Symphonie G-Dur (1785)


      Ich kenne noch diese recht gut gelungene Einspielung der Sinfonie von Knecht.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu



      Jean Sibelius : Sinfonien Nr. 6 & 4 : AD: 1995

      Chamber Orchestra of Europe , Paavo Berglund

      Ganz ohne Eitelkeiten von den "Mode-Dirigenten" der neueren Zeit hat Paavo Berglund in den 1990-er Jahren mit dem Europäischen Kammerorchester einen kompetten Sibelius-Zyklus eingespielt. Die Geschmäcker über diese EInspielungen sind sehr unterschiedlich, doch es hat genau so funktioniert wie man inzwischen Brahms und sogar Bruckner (ihn teilweise) mit Kammerorchestern aufgenommen hat. Ob das musik-historisch "richtig" ist, überlasse ich den Leuten, die sich darüber die Köpfe zermalmen wollen, ich halte mich da raus. Wichtig ist, was am Ende dabei heraus kommt, und das kann sich, meiner persönlichen Meinung nach, durchaus hören lassen.

      Es ist, wie so oft, EINE Möglichkeit, die Werke zu spielen, aber nicht die einzige eben. Und auch irgendwie nicht die immer so ganz passende für die einzelnen Sinfonien. Mir fehlt manchmal die Wucht eines großen Orchesters, dafür finde ich die leisen Stellen um so intensiver bei dem Kammerorchester. Nun gut, das soll jeder für sich selbst herausfinden. Darüber wurde ja auch hier oft genug diskutiert.

      Berglund hat mit dem Bournemouth SO (in den 1970-er Jahren) und dem Orchester aus Helsinki (1984-1987) zwei weitere GE der Sibelius-Sinfonien eingespielt, da mit den "normalen" Sinfonie-Orchestern. Alle drei GE haben ihre Meriten, für mich ist aber die in Bournemouth aufgenommene GE irgendwie etwas ganz Besonders gewesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      Hier auch Sibelius:
      bzw.
      (AD: 19. April 2013, Suntory Hall, Tokio, live)

      Sinfonie Nr. 4 a-moll, op. 63

      Japan Philharmonic Orchestra
      Pietari Inkinen

      Inkinen lässt sich bei op. 63 etwas mehr Zeit im Vergleich zu seiner ein paar Jahre vor dieser GA entstandenen GA mit dem New Zealand Symphony Orchestra (ebenfalls Naxos). Durch die langsamen Tempi wirkt das Werk noch düsterer und zerrissener. Gefällt mir.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)