Leider soeben verstorben - Der Nekrologthread

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    • Ich dachte zunächst, daß mir Dina Ugorskaja noch komplett unbekannt sei, stelle aber gerade fest, daß ich vor über 5 Jahren eine CD erworben habe, eben die oben erwähnte mit den Händel-Suiten. Auslöser war diese Anmerkung.

      Traurig, so früh, mit nur 46 Jahren, sterben zu müssen...

      R.I.P.
      Es grüßt Gurnemanz
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      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Der Jazz-Pianist Harold Mabern ist im Alter von 83 Jahren am 17.09.19 verstorben.

      jazztimes.com/features/tribute…Afy_YDSf5l6MgbYwjcaepjXIE

      Mabern hatte bereits in der Schulzeit interessante Klassenkameraden, etwa George Coleman, Frank Strozier, Boooker Little und Charles Lloyd. Er selbst spielte mit Harry Edison, Lionel Hampton, Miles Davis, J.J.Johnson, Lee Morgan, Wes Montgomery, Sarah Vaughan, Jackie McLean, Betty Carter, Art Farmer/Benny Golson. Später leitete er sein eigenes Trio mit dem Bassisten Namil Jasser und Drummer Walter Bolden. Später dann mit Ron Carter und Jack DeJohnette (späte 1980-er Jahre) und anschließend mit dem Bassisten Erik Applegate und Drummer Ed Thickpen. In den 2000-er Jahren kamen dann der Bassist Nat Reeves und Drummer Joe Farnworth dazu.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Maurice schrieb:

      Harold Mabern
      Oh wie schade. Ich habe ihn zuletzt u.a. mit Eric Alexander im Hamburger "Birdland" live erlebt. Ein großer Verlust für die Jazzszene!
      Das überwältigendste Phänomen des Lebens ist das Licht. Es schenkt uns das Leben selbst, den Atem, die Liebe. Wie kann man Menschen, die nie den Kuss der Sonne gespürt haben, das Licht erklären? Ich würde ihnen Musik von Rameau vorspielen. Rameaus Musik strahlt ein überreiches apollinisches Licht aus. Seine Musik trifft unsere Herzen so direkt wie ein Sonnenstrahl.
      (Teodor Currentzis)
    • Der amerikanische Komponist Christopher Rouse ist im Alter von 70 Jahren verstorben.

      Ich habe mal irgendwann ein schönes Flötenkonzert von ihm gehört. Und 1-2 Filmmusiken.
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Wie ich jetzt erst erfahren habe, ist schon im Februar dieses Jahres der Bassist Ivan Sardi, langjähriges Mitglied der Deutschen Oper Berlin, 88jährig verstorben. Sardi war geborener Ungar (eigentlich hieß er Szepes) und kam schon sehr früh über Italien nach Deutschland. In Österreich wurde er unter anderem durch seine Mitwirkung bei den Salzburger Festspielen bekannt.
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      Homo sum, ergo inscius.
    • Jessye Norman

      Als Teenager habe ich natürlich gerne das erste Live Aid Konzert gesehen. Nach dem Konzert der Dire Straits in London wurde angekündigt, dass noch etwas folgen würde. Aber was sollte da noch kommen? Irgendwann ging eine Sängerin auf die Bühne und blieb 1 Meter vor dem Mikrophon stehen, dass Stunden vorher Bono fast verschluckt hätte. Und dann... indeed, amazing grace! Welche wunderbare Stimme habe ich da zum ersten Mal gehört. Ich liebe ihren Gesang auch sehr in dem Lied von der Erde. Also jetzt: Abschied... und Dank. Gruß, Frank
    • Beryllo schrieb:

      Irgendwann ging eine Sängerin auf die Bühne und blieb 1 Meter vor dem Mikrophon stehen, dass Stunden vorher Bono fast verschluckt hätte. Und dann... indeed, amazing grace!
      Das war das Konzert für Nelson Mandelas 70. Geburtstag gewesen (Wembley-Stadion, 11. Juni 1988).
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin schrieb:

      Sehr traurige Nachricht: mit 74 Jahren verstarb gestern Jessye Norman.
      RIP !! Auch wenn ich mit Oper und Liedgesang nichts am Hut habe, sagte mir ihr Name viel. Sie war eine der ganz Großen gewesen.


      Giovanni di Tolon schrieb:

      Myron Bloom, einer der wichtigsten Hornisten im Cleveland Orchestra unter Szell, ist mit 93 Jahren gestorben:
      RIP !! Einer der besten Hornisten der Klassik.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)