Kunstfreiheit vor Genderproblematik?

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    • bustopher schrieb:

      Du siehst, man kann auf jeden Schmarrn noch irgend einen Schmarrn draufsetzen...
      Das ist ja nicht wirklich neu ... es gibt allerdings Schmarrnerhöhungen verschiedener Originalitätsstufen ... :wink:

      bustopher schrieb:

      Haja: "ich will's aber so!" klingt halt so ... äh... unbescheiden...
      ...und der Künstler möchte doch auch, daß seine Entscheidungen als "durchdacht" oder wenigstens als beabsichtigt erscheinen...
      So isses.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Mauerblümchen schrieb:

      bustopher schrieb:

      Du siehst, man kann auf jeden Schmarrn noch irgend einen Schmarrn draufsetzen...
      Das ist ja nicht wirklich neu ... es gibt allerdings Schmarrnerhöhungen verschiedener Originalitätsstufen ... :wink:
      Aber sicher doch! Sogar noch viel allgemeiner: Es gibt Schmarrn verschiedener Originalitätsstufen! Was auch nicht neu ist.
      :wink:
      (OK: Es wird OT...)
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • Ist zwar schon zwei Wochen alt, aber die Sueddeutsche bringt hier ein Interview mit dem neuen musikalischen Leiter der Domspatzen, worin er auch was zum Thema sagt:

      sueddeutsche.de/kultur/regensb…ister-interview-1.4585844

      Sie arbeiten an der Mädchenkantorei.
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • Hallo zusammen,

      gleiche Mutter, anderer Chor:

      faz.net/aktuell/feuilleton/deb…omaner-teil-16411742.html

      Sicher muss die Mutter wieder klagen, ist schließlich eine Juristin, die viel Ahnung von Chormusik zu haben meint ....
      Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)
    • Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, ich und ein Freund von damals,

      hatten bis zum 19. bzw. 20.Lebensjahr eine sehr hohe Gesangsstimme - er bis zum Zerbinetta E und ich bin zum Gis der Königin, nur meine Mutter hat mir nie verboten so hoch zu singen [auch Erna Berger oder Emmy Loose nicht], auch Benjamin Britten oder Peter Pears waren ganz bezaubert von meiner Stimmlage,
      nur kam dann etwas, sie ging mir auf die Nerven und in der Sprechstimme hat bei mir schon lange mehr nach Bariton geklungen, nur in den Rollen nicht. Obwohl ich mich heute noch ganz gerne höre, es gibt mich als 1.Knaben auf CDs.

      Die Natur regelt alles und ich kam halt sehr spät in den wahren Stimmbruch und war dann halt Bariton und wollte auch nicht mehr zur Oper zurück. Denn das Wort Mobbing gab es schon damals, nur sagt man heute so.

      Ja als Zuhörer schon aber nicht mehr als Ausführender. Es gab zu viele gute Baritöner damals, obwohl mir Emmy Loose und Erna Berger rieten, meine Stimme da ausbilden zu lassen und eine Zeitlang zu pausieren.

      Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink:
    • Peter gab mir schon vor mehreren Jahren Gelegenheit, seine Knabensopran-Stimme zu hören, und ich kann nur sagen: Eindrucksvoll!

      Tja, außerdem: Kann man an guten Baritonen wirklich zu viele haben? Andererseits hat sich Peter durch seinen Karriereverzicht sicher viel Streß und Zwang und Intrigen erspart. Unsere Oper ist ja nicht unbedingt ein Tugendtempel (außer es wird gerade die "Zauberflöte" gespielt...).
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      Homo sum, ergo inscius.