„Béla Bartók“-Ranking

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    • „Béla Bartók“-Ranking

      Liebe Forenmitglieder,

      Bartóks Werke üben auf mich eine gewisse Faszination aus; die einen mehr :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: , die anderen weniger :verbeugung1: . ^^
      Mich würde interessieren, welche ihr so bevorzugt!? Bitte nur max. 20 Werke aufführen.

      Ich freue mich auf eure Rückmeldungen! :jaja1: Auf einen friedfertigen und konstruktiven Austausch … :wink:

      EDIT:
      Habe Anzahl nun von 10 auf 20 Werke erhöht ...
      "Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen." (Hagen Rether)
    • Bartók? Au weia, das ist schwierig ... da müsste man ja wenigstens vier der sechs Streichquartette nominieren ... die sechs Konzerte mit Soloinstrument nicht zu vergessen ...

      1. Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta
      2. Klavierkonzert Nr. 2
      3. Streichquartett Nr. 5
      4. Konzert für Orchester
      5. Violinkonzert Nr. 2
      6. Klavierkonzert Nr. 3
      7. Herzog Blaubarts Burg
      8. Der wunderbare Mandarin
      9. Streichquartett Nr. 6
      10. Violakonzert

      Mikrokosmos ... Allegro barbaro ... Divertimento für Streichorchester ... Kossuth ... Der holzgeschnitzte Prinz ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Musik für Saiteninstrumente...
      Klavierkonzert Nr. 2
      Klavierkonzert Nr. 1
      Streichquartett Nr. 4
      Streichquartett Nr. 5
      Divertimento f. Streicher
      Konzert für Orchester
      Klavierkonzert Nr. 3
      Herzog Blaubarts Burg
      Klaviersuite "Im Freien"
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Ja, 10 sind natürlich bei einem Komponisten wie Bartók zu wenig. Eine Gewichtung innerhalb der 10er Gruppe geht für mich nicht, daher ohne Gewichtung aber mit (tendenziell) sinkender Besetzungsstärke:

      1. Violinkonzert 2
      2. Klavierkonzert 1
      3. Klavierkonzert 2
      4. Musik für Saiteninstrumente...
      5. Wunderbarer Mandarin
      6. Streichquartett 4
      7. Streichquartett 5
      8. Violinsonate 1
      9. Violinsonate 2
      10. "Im Freien"
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Habe die Anzahl nun von 10 auf 20 erhöht ... 10 sind wirklich zu wenig. Ihr könnt eure bisherigen Beiträge also gern noch um weitere 10 Werke ergänzen.
      "Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen." (Hagen Rether)
    • Das ist schon viel besser! Bei 11-20 kann ich schon eine gewisse Gewichtung setzen.

      11. Etüden op. 18
      12. Konzert für Orchester
      13. Suite op. 14
      14. Herzog Blaubarts Burg
      15. Streichquartett 3
      16. Klavierkonzert 3
      17. Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug
      18. Violakonzert
      19. Bagatellen op. 6
      20. Cantata profana
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Hier meine derzeitigen (20) Favoriten:

      1. Klavierkonzert Nr. 2
      2. Klavierkonzert Nr. 3
      3. Klavierkonzert Nr. 1
      4. Klaviersonate
      5. 14 Bagatellen op. 6
      6. Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta
      7. Konzert für Orchester
      8. Herzog Blaubarts Burg
      9. Streichquartett Nr. 6
      10. Violinkonzert Nr.2
      11. Allegro Barbaro
      12. Suite op. 14
      13. Bratschenkonzert
      14. Der holzgeschnitzte Prinz
      15. Violinkonzert Nr. 1
      16. Streichquartett Nr. 4
      17. Streichquartett Nr .1
      18. Streichquartett Nr. 5
      19. Streichquartett Nr. 2
      20. Divertimento für Streichorchester.

      :schwitz1:
      "Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen." (Hagen Rether)
    • Schließe mich den Stimmen an, die Schwierigkeiten bei der Gewichtung vermelden. Hier meine 20 in nicht betonierter Reihenfolge:

      1. Streichquartett Nr. 4
      2. Herzog Blaubarts Burg
      3. Der wunderbare Mandarin
      4. Streichquartett Nr. 3
      5. Violinsonate Nr. 1
      6. Klavierkonzert Nr. 2
      7. Violinkonzert Nr. 2
      8. Streichquartett Nr. 6
      9. Musik für Saiteninstrumente ...
      10. Streichquartett Nr. 5
      11. Klavierkonzert Nr. 1
      12. Violinsonate Nr. 2
      13. Konzert für Orchester
      14. Klavierkonzert Nr. 3
      15. Violinkonzert Nr. 1
      16. Solosonate für Violine
      17. Sonate für zwei Klaviere und Schlagwerk
      18. Violakonzert
      19. Contrasts
      20. Divertimento für Streichorchester
    • Newbie69 schrieb:

      Hier meine derzeitigen (20) Favoriten:

      1. Klavierkonzert Nr. 2
      2. Klavierkonzert Nr. 3
      3. Klavierkonzert Nr. 1
      4. Klaviersonate
      5. 14 Bagatellen op. 6
      6. Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta
      7. Konzert für Orchester
      8. Herzog Blaubarts Burg
      9. Streichquartett Nr. 6
      10. Violinkonzert Nr.2
      11. Allegro Barbaro
      12. Suite op. 14
      13. Bratschenkonzert
      14. Der holzgeschnitzte Prinz
      15. Violinkonzert Nr. 1
      16. Streichquartett Nr. 4
      17. Streichquartett Nr .1
      18. Streichquartett Nr. 5
      19. Streichquartett Nr. 2
      20. Divertimento für Streichorchester.

      :schwitz1:
      Der Mandarin hat's nicht geschafft?? =O
    • Braccio schrieb:

      Der Mandarin hat's nicht geschafft??
      Nein - und zwar aus einem ganz einfachen Grund heraus: Ich empfinde dieses Werk als sehr aufwühlend und kann es mir daher nicht regelmäßig anhören; alle anderen (20) von mir genannten Werke schon. Da fällt mir ein, dass eine Frage, die ich in diesem Zusammenhang mal im Mandarin-Thread stellte, leider bis heute noch nicht beantwortet wurde ...

      capriccio-kulturforum.de/index…2%80%9Ethe-miraculous-ma/

      Ist nun aber offtopic ...

      EDIT:
      Es waren sogar zwei Fragen ...
      "Wer Werte verteidigen will, hat sie schon aufgegeben. Man kann Werte nur leben, sodass sie manifest werden und Strahlkraft erlangen." (Hagen Rether)
    • für mich ist Nr. 1 ganz unangefochten:

      1) Klavierkonzert Nr. 3

      ein relativ eingängiges Werk mit Schärfe und Zierlichkeit der Zeichnung, dabei eine eigentümliche Dissonanzbehandlung ... und was hätte man gedacht, kann herauskommen, wenn jemand ein remake von Beethovens Heiligem Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit ankündigen würde?

      die nächsten Werke in mehr oder weniger pauschaler Reihenfolge:

      2) Klavierkonzert Nr. 1
      3) Klavierkonzert Nr. 2

      4) Streichquartett Nr. 3
      5) Streichquartett Nr. 4
      6) Streichquartett Nr. 5
      7) Streichquartett Nr. 6

      8) Violinsonate nr. 2
      9) Solosonate für Violine

      10) Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug

      11) Sonatine für Klavier
      eine attraktive auch für Amateure spielbare Musik mit folkloristischem Einschlag

      12) 44 Duos für 2 Violinen
      hervorragende Musik für Anfänger und Amateure

      mit einem bekannten und beliebten Werk Bartoks kann ich nichts anfangen, ist mir irgendwie unsymphatisch, dem Konzert für Orchester.
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • nun gut, dann veröffentliche ich meine Liste auch mal:

      Konzert für Orchester
      Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug
      3. Klavierkonzert
      2. Violinkonzert
      Streichquartett 5
      Streichquartett 6
      Streichquartett 3
      Streichquartett 4
      Violakonzert
      Kontraste
      Divertimento für Streichorchester
      Konzert für 2 Klaviere und Schlagzeug
      Rumänische Volkstänze (Violine+Klavier)
      6 Tänze in bulgarischen Rhythmen (aus Mikrokosmos)

      die letzten beiden stehen stellvertretend für Klaviermusik bzw. Kammermusik mit Klavier, sind anders als die mit Recht oft genannte Klaviersonate (u.a.) einigermaßen auch für Nichtprofis spielbar und machen einen Heidenspaß, also aus rein persönlichen Gründen in meiner Liste.

      Vielleicht weil ich Bartok von den späteren Werken aus kennen und schätzen gelernt habe (KfO, 3. Klavierkonzert), kann ich mit einigen Frühwerken wenig anfangen (Mandarin, 1.+2. Klavierkonzert), und auch Bartoks Superhit, die Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta reizt mich nur kompositionstechnisch, nicht klanglich.

      Merkwürdige Übereinstimmungen und Gegensätze im Vergleich mit Zabkis Liste...
    • Khampan schrieb:

      Vielleicht weil ich Bartok von den späteren Werken aus kennen und schätzen gelernt habe (KfO, 3. Klavierkonzert), kann ich mit einigen Frühwerken wenig anfangen (Mandarin, 1.+2. Klavierkonzert)
      Das mit den Frühwerken klingt vielleicht ein wenig missverständlich. Die von Dir genannten Stücke komponierte er ja mit deutlich über 40 (wobei ich natürlich gern akzeptiere, dass das ein jugendliches Alter ist :D ), zudem unterscheiden sie sich doch sehr von seinen i. e. S. frühen - spätromantisch orientierten - Kompositionen wie Kossuth oder Klavierquintett.

      Ich persönlich mag die Sachen aus seiner wilden Zeit ab den 1920ern so etwa mit den Violinsonaten beginnend und bis vor der Emigration am meisten.
    • Ein Ranking mach ich nicht, aber nenne mal die drei Werke, die mich am meisten begeistern - aus jeder Schaffensperiode eines:

      Herzog Blaubarts Burg - diese expressionistisch geschärfte Spätromantik, diese umwerfenden Klänge treffen mich voll. Dann (auch hier schon eine Art Bogenform), der Umgang mit der Zeit, wie die Musik aus dem Nichts kommt und wieder dahingeht, mit der fünften Tür in der Mitte - dieser dissonant geschärfte Choral erinnnet mich immer an die entsprechende Stelle im Adagio von Mahlers Zehnter. Und für mich als schlichtes, richardstraussgeschultes Gemüt: die klangillustrativen Effekte, das Seufzen, der Tränensee usw. Natürlich auch die konzentrierte Dramaturgie.

      Das vierte Streichquartett - das ist alles zugleich: wild, konzentriert, kompakt, ungeheuer fantasievoll in der Eroberung neuer Klanglichkeiten.

      Das dritte Klavierkonzert - "Schärfe und Zierlichkeit", wie zabki sagt, wobei ich zweiteres besonders hervorhen möchte. Und das Revival von Beethovens Dankgesang! Dieses Loslassenkönnen muss man erstmal hinkriegen. Im Mittelteil des zweiten Satzes sehe ich immer Bartók vor mir, wie er in North Carolina Vögel hört, die er von zuhause nicht kennt. Eine Musik des Exils.

      Auch sonst schätze ich eine größere Anzahl an Bartók-Werken sehr hoch: Im Freien, die beiden anderen Klavierkonzerte, die anderen Streichquartette (insb. Nr. 2 und 6), die Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug. Manches bewundere ich, ohne dass ich ganz einen Zugang finden würde: den Mandarin, die Musik für Saiteninstrumente usw., das zweite Violinkonzert, die Sonate für Violine solo...

      Ein Werk, das mir fremd bleibt: Der holzgeschnitzte Prinz. Hab ich ein paarmal versucht, auch mit Partitur und im Konzert (nicht mit Partitur im Konzert! ;) ), aber das ist alles so gedrechselt und so laaaang...

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Ein Werk, das mir fremd bleibt: Der holzgeschnitzte Prinz. Hab ich ein paarmal versucht, auch mit Partitur und im Konzert (nicht mit Partitur im Konzert! ), aber das ist alles so gedrechselt und so laaaang...
      Das Werk scheint generell weniger beliebt zu sein, obwohl mir nichts auffällt, das stören würde. Klar, die Handlung nervt gewaltig, aber der Klang müsste Wagnerliebhabern ja sehr entgegenkommen.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      müsste Wagnerliebhabern ja sehr entgegenkommen
      Sollte ich mich da angesprochen fühlen? =O :D Besonders wagnerisch finde ich den Klang eigentlich nicht, mehr so rimsky-impressionismusmäßig. Aber da bleibt bei mir nix hängen. Und dann diese Detailfülle, diese handlungsbezogenen Mikrostrukturen, die über einen sehr langen Zeitraum auf einen einrieseln... Ist halt auch eine Ballettmusik. Beim Mandarin stört mich das weniger, obwohl das Hin und Her zwischen der Frau und den Freiern auch sehr gestisch ausgemalt wird.

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Ein Werk, eines der ganz wenigen Werke von Bartók, das mir einfach nicht gefällt, ist die Soloviolinsonate. So leid es mir tut, und objektiv gesehen haben sicher auch Reger, Kodály, Ysae und eben Bartók bedeutende Beiträge in dieser Kategorie geliefert: der einzige, der für mich Solostreicher kann, ist J.S. Bach. Die anderen beziehen sich auch permanent auf Bachs einschlägige Werke, was ich sehr unattraktiv finde.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.