Komponisten unserer Zeit - Ranking

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    • Ein wenig schade ist es mir um Henri Dutilleux oder Einojuhani Rautavaara, die ich wirklich sehr gerne genannt hätte. (Harald Genzmer ist ja auch fast hundert geworden - und ich mag ihn durchaus, falls jetzt jemand auf dumme Gedanken kommt). Auch Pierre Boulez wäre wohl unter die ersten zehn geraten. Was sind schon fünf, acht Jahre? ... ;(

      Ansonsten will ich mal die Neokonservativen respektive Postmodernen mit den Radikaleren oder ein wenig Radikaleren mischen, wobei Erstere wohl doch mittlerweile das Feld beherrschen. Und die Reihenfolge kann sich sowieso ständig ändern. Von manchen Kandidaten kenne ich eine ganze Reihe von Kompositionen, es sind aber auch Doppeleintagsfliegen dabei ...

      1. Per Nörgard
      2. Erki-Sven Tüür
      3. Markus Lindberg
      4. Avner Dorman
      5. John Adams
      6. Jörg Widmann
      7. Andrea Tarrodi
      8. Wolfgang Rihm
      9. Helmut Lachenmann
      10. Anders Hillborg

      Und dann kämen von den bereits Genannten wohl Furrer oder Gubaidulina - es freut mich, dass sie noch lebt. Von Kurtag kenne ich, streng genommen, immer noch nichts. Dreimal toi !!

      :cincinbier: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Geiler Thread :jaja1: :jaja1:
      :top: :top: :top:

      Folgende Lebend-Notenquäler fabrizieren mir fetzigste Mucke, also Plätze im meinem Stammkader:

      Alberto Posadas
      Brian Ferneyhough
      Charles Wuorinen
      Chaya Czernowin
      Claus-Steffen Mahnkopf
      Emilio Pomarico
      Friedrich Cerha
      Gottfried Michael Koenig
      György Kurtag
      Hans Zender
      Heinz Holliger
      Helmut Lachenmann
      Johannes Kalitzke
      Mark Andre
      Matthias Spahlinger
      Rebecca Saunders
      Stefan Litwin
      Vito Zuraj

      Ranking momentan schwierig => alphabetisch
      Upps ! mehr als 10 => Brägen muss nochmal überlegen…

      putto schrieb:

      Die FernostCultureCrosser: Tan Dun/Zender/Hosokawa

      Menno. Bloß weil Hans Zender so'n ein bischen Japan-Like-Zeugs verzapfte, das mir auch geil rüberkommt (aber nicht weil japan-like). funzt er noch lange nicht als Fernost-Cross-Over-Heini. Und Zender in einem Zug mit Tan Dun aufzuzählen ist wie Ferrari neben ollen Trabbi.(Tan Dun). Zenders 4 Streichquartette und Opern sind von Japan-Chose unbeleckt. Und Mahler ist doch - LvE wegen - ooch kein Fernost-Cross-Over-Heini. ..
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Amfortas09 schrieb:

      Upps ! mehr als 10 => Brägen muss nochmal überlegen…
      Da sind wir anscheinend eh schon drüber hinaus :D
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Heinz Holliger hab ich völlig vergessen ......

      Scherzfrage: Muss man Posadas hören? (1) Wie klingt der?

      (1) Muss man belasten?? (Joseph Roth, Das falsche Gewicht. Gespräch zweier Zeugen aus dem Shtetl vor der Gerichtsverhandlung)

      :) Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Kein Ranking, nur Namen von Leuten, deren Musik mich angeht:

      Harrison Birtwistle
      Beat Furrer
      Zeynep Gedizlioglu
      Adriana Hölszky
      Christian Jost
      Johannes Kalitzke
      Olga Neuwirth
      Krysztof Penderecki (bis in die frühen 1970er und vereinzelt auch späteres)
      Wolfgang Rihm
      Peter Ruzicka
      Kaija A. Saariaho
      Rebecca Saunders
      Salvatore Sciarrino
      Joanna Wozny

      Eigentlich hatte ich Friedhelm Döhl aufführen wollen – musste aber gerade feststellen, dass er vor knapp einem Jahr (am 25.09.2018) gestorben ist. Und Heinz Winbeck ist ja nun auch tot.

      Jörg Widmann – hm, da ist manches richtig klasse in meinen Ohren, vieles aber auch einfach auf belanglose Weise pompös oder auf pompöse Weise belanglos (wie dieses unselige „Arche“-Oratorium-Dingsbums oder die Messe für großes Orchester). Ich mag auch (die) Musik von Detlev Glanert und Manfred Trojahn (von beiden nicht alles, aber doch manches bis vieles), von Hans-Jürgen von Bose (komponiert der noch?), Detlev Müller-Siemens (komponiert der noch?), Reinhard Febel (komponiert der noch?) oder Lachenmann (nicht alles, aber doch auch alles nicht nicht), Furrer, Ferneyhough, Wuorinen undundund Konsorten.

      Die Musik von Birke J. Bertelsmeier habe ich vor ein oder zwei Jahren bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik mal für ziemlich interessant befunden, kenne aber einfach viel zu wenig von ihr (die CD mit ihrer Musik, die ich damals gekauft habe, hab ich immer noch nicht gehört), um das so richtig einschätzen/würdigen zu können.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • "Auswertung":
      Um die 4x wurden genannt (chronologisch):

      Nørgård
      Lachenmann
      Ferneyhough
      Adams
      Rihm
      Widmann

      Ist ja stilistisch ganz gut austariert.
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • Algabal schrieb:

      Jörg Widmann – hm, da ist manches richtig klasse in meinen Ohren, vieles aber auch einfach auf belanglose Weise pompös oder auf pompöse Weise belanglos [...]
      Schwer zu leugnen. Ich hab halt von den Zeitgenossen mit Abstand im Vergleich am meisten von ihm im Konzertsaal gehört. Das prägt, denn es war genügend spontan Wirkungsvolles dabei.

      Nicht leugnen würde ich auch, dass er - wie vielleicht Rihm ebenso - durch seine Überpräsenz weniger anpassungsfähigen Gegenwartskomponisten den Platz wegnimmt.

      Aber das ist halt eine Frage der Persönlichkeit und nicht per se schlecht.

      Da von ihm soeben die Rede war - und weil er wohl so gänzlich anders gepolt war: Gewiss hätte ich auch Heinz Winbeck nennen können, von dem ich erst seit wenigen Wochen mehr als zwei Werke auf einer einzigen CD kenne. Der Mann ist ein wirklich genialer Außenseiter gewesen. ;(

      (Und wer klärt mich jetzt über Posadas auf? :versteck1: )
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • motiaan schrieb:

      A.P. hat geile SQ geschrieben. Probiere es dochmal mit dem englischen Wikipedia, Youtube und Spotify und so. Ich habe gehört, dass manchmal auch google brauchbare Ergebnisse liefert. Angeblich gibt es sogar CDs zu kaufen. :humor1:
      Leider schwer zu verstehen: youtube.com/watch?v=K_9_LwS-EfM
      Vielen Dank an motiaan!

      Ich hab schon mal hineingehört und werde das genauer fortsetzen bei Gelegenheit. Die Musik klingt nicht nach rücksichtsloser Alleinstellung, aber sie dürfte interessant sein - einfacher als Ferneyhough, komplexer als Rihm, unspezifischer als Ben Johnston.

      Ist doch erhellend fürs Ego, so ein schnelles Urteil ... ;)

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Ein Versuch:

      1. Helmut Lachenmann
      2. Brian Ferneyhough
      3. Rebecca Saunders
      4. Steve Reich
      5. Mark Andre
      6. György Kurtág
      7. Beat Furrer

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • putto schrieb:

      "Auswertung":
      Um die 4x wurden genannt (chronologisch):
      Inzwischen gehört Geräusch-Heini Mark Andre auch zu diesem Club. :thumbup:
      Wundert eigentlich nicht. Denn in den Wittener Tagen für neue Kammermucke und vermulich auch Donaueschingen (war da bisher leider nicht live dabei) besitzt er unter den Notenquälern inzwischen sowas wie Superstar-Status. Er fabriziert ja auch geile Mucke, die nicht bloß Lachenmann 2.0 bildet. Und sein Layout kommt auch irgendwie recht sympathisch rüber.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Uh - Jennifer Walshe - damit verbinde ich eine sehr negative Konzerterinnerung. Manos Tsangaris und Ashley Fure kenne ich nicht. Die übrigen kann ich nachvollziehen.
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • putto schrieb:

      Uh - Jennifer Walshe - damit verbinde ich eine sehr negative Konzerterinnerung. Manos Tsangaris und Ashley Fure kenne ich nicht. Die übrigen kann ich nachvollziehen.
      Ich muss zugeben, dass ich den neunten und zehnten Komponisten genannt habe, um meine Liste zu vervollständigen. Aber ich möchte gern wissen, was für eine sehr negative Konzerterinnerung Sie gehabt haben.
    • Das ist schon sehr lange her. Der Titel des Ereignisses war irgendwas mit Sex. Was es zu hören gab, hat mich nicht in irgendeiner Weise angesprochen.
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