Tatarstan National Symphony Orchestra

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    • Tatarstan National Symphony Orchestra

      Durch die Neuaufnahme der Schostakowitsch-Sinfonien mit Alexander Sladkovsky bin ich auf diesen Klnagkörper aufmersam geworden.
      Aber auch durch Hinweise bei Tamino, die mir zeigen, dass ich wohl um diese neue und klangstarke und interpretatorisch an Kondraschin angelehnte GA zum Kauf nicht herum kommen werde.


      Melodiya, 2017, DDD

      Das Tatarstan SO ist in der Hauptstadt Kasan beheimatet und der Chefdirigent ist Alexander Sladkovsky. Tararstan ist eine autonome Republik im östlichen Teil des europäischen Russlands.



      Ich habe nach dem Genuss von zahlreichen YT-Videos in den letzten Tagen festgestellt, dass dieses Orchester und sein Dirigent Sladkowsky auf meiner Wellenlänge liegen. Da wird kein Serenädchen zum einpennen gespielt, sondern es wird durchweg packendes Reperoire in Interpretationen mit Biss und Energie geliefert. Da findet man tatsächlich den alten Klang und die Aura der Sowjetorchester noch einmal wieder.



      *** Als Kostprobe liefere ich für dieses Orchester und Sladkowsky: Ein mir bis dato noch vollkommen unbekanntes folkloristisch angehauchtes Hammerstück von 4- 5 Minuten von Alexander Tschaikovsky - Stan Tamerlana, das in einem anderen YT-Video mit einem Ukrainischen Orchester auch den Titel The Camp of Tamerlane hatte.

      :wink: Nehmt Euch die 5 Minuten Zeit dieses positive Paradestück mit reichlich Schlagwerk mal anzuhören ... ein Hörgenuss mit Hörspassfaktor :spock1: ich finds megaklasse:

      youtube.com/watch?v=C1Z2abP_A5s

      Dieses spätere Konzert von 2013 mit dem Tatarastan SO ist klangtechnisch etwas besser in Stereo, aber vom Bild verzerrt (nicht 4:3 oder 10:9) - ebenfalls rhythmische Extraklasse:

      youtube.com/watch?v=yVtL_sUsuyo



      Info zum russischen Komponisten Alexander Tschaikovsky (1925 - 1996):
      Alexander Tschaikowsky, einer der bekanntesten und produktivsten Komponisten unserer Zeit, machte sich in den 1970er Jahren einen Namen. Alexander Tchaikovsky, der aus einer brillanten Schule von Größen der nationalen Musikkunst wie Tikhon Khrennikov, Heinrich Neuhaus und Lev Naumov stammt, erlangte sowohl in Russland als auch im Ausland Anerkennung. Er hat zahlreiche russische und internationale Preise gewonnen und seine Musik wurde in großen Konzertsälen in Russland, Europa, Amerika und Japan aufgeführt.
      Alexander Tchaikovsky beschränkt sich nicht nur auf den akademischen Stil, sondern arbeitet praktisch in allen wichtigen Musikgenres. Er hat neun Opern geschrieben (in den Jahren 2011-2012 wurde nur seine Legende von der antiken Stadt Yelets, Tamerlane und der Jungfrau Maria sowie der Bratschist Davydov erfolgreich uraufgeführt), drei Ballette und drei Oratorien (Juni 2013) ), Russisches Requiem , fünf Symphonien, ein Tondicht Northern Palmyra Nocturnes , ein Konzert für Orchester CSKA - Spartak , eine Reihe von Instrumentalkonzerten (für Klavier, Viola, Cello, Fagott, vier Saxophone und andere Instrumente mit Symphonieorchester), Chor , Gesangs- und Kammermusikwerke. Alexander Tchaikovsky arbeitet auch viel in den Genres Musiktheater und Operette und schreibt Musik für Cartoons, Filme und Fernsehen.
      Alexander Tschaikowskys Werke sind laut Kritiker „zeitgenössische Musik im besten Sinne des Wortes. Es zeichnet sich durch breite Melodie, Leidenschaft, Intelligenz und Geselligkeit aus; es ermutigt das Publikum, sich in das Geschehen hineinzuversetzen und auf natürliche Weise zu reagieren. “Der Komponist spricht fließend modernes Vokabular. Er ist offen für verschiedene künstlerische Stile und Bewegungen. Viele seiner Werke sind zu wegweisenden Ereignissen in der russischen Kunst geworden.
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      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • interessantes Orchester, in der Tat. Jung, motiviert, mit sichtbarer und hörbarer Spielfreude.
      Capriccio Italien
      auch nicht schlecht, auch wenn ich denke, dass Ton- und Videoaufnahme unabhängig voneinander entstanden sind (Open Air, klingt aber nach einem guten Saal. Wenn das nur künstlicher Nachhall wäre, wäre er erstens sehr gut und zweitens wäre der Applaus sinnvollerweise mit verhallt worden).

      teleton schrieb:

      Da findet man tatsächlich den alten Klang und die Aura der Sowjetorchester noch einmal wieder.
      das glaube ich indes nicht. Das Draufgängertum, die Unbedingtheit vielleicht, das würde mir auch schon reichen.
    • Ich hatte, wahrscheinlich Sommer 2018, im Autoradio (vermutlich wdr3) eine Besprechung dieser Schost-GA gehört, ich glaube, als Aufhänger wurde die Fußball-WM (?) genannt. Soweit ich mich erinnere, war die Besprechung recht positiv, und es wurde auch noch ein Satz aus einer Sinfonie gespielt. Prinzipiell war ich damals auch interessiert, empfand die GA dann aber doch etwas teuer, zumal ich schon so einige gute habe.

      Die obigen Videos überzeugen mich nicht. Das erste ist klangmäßiger Brei. Aber auch beim zweiten finde ich das Werk nur sehr bedingt ansprechend, und aus dem Schnipsel ist über die Qualität des Orchesters oder des Dirigenten nicht viel abzuleiten. Allerdings will ich die Qualität auch nicht grundsätzlich anzweifeln.

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    • maticus schrieb:

      Prinzipiell war ich damals auch interessiert, empfand die GA dann aber doch etwas teuer, zumal ich schon so einige gute habe.
      Hallo Maticus,

      ich warte auch erste einmal ab, bis sich der Preis in moderate Regionen gesenkt hat, denn ich habe alle Schostakowitsch - Sinfonien_GA mit Rang und Namen vorliegen:
      Kondraschin, Roshdestwensky, Swetlanow (alle verfügbaren Sinfonien), Ashkenazy, Barshai, M.Schostakowitsch, V.Petrenko und zahlreiche Einzelaufnahmen von Haitink bis Bernstein.

      Aber wenn Du mal bei YT nachschaust, wirst Du schon erkennen, welch ausgezeichneter Klangkörper das Tatarstan SO tatsächlich ist.
      Siehe auch das Prokofieff KK 3 mit Masutev --- hammerstark !
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      Gruß aus Bonn

      Wolfgang