Musikalische Vorhaben 2020

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Informationen zum Capriccio-Verein als Betreiber des Forums finden sich hier.
    • Musikalische Vorhaben 2020

      Ich höre zu wenig Oper.
      Heute hatte ich die Idee, mir eine Liste zu machen, die jedes Jahr durchzuhören wäre.
      Na, schaun wir mal, zumindet 2020 ...
      Ich beschränke mich auf eine Oper pro Komponist und habe mal Folgendes zusammengestellt (was fast vollständig bei mir vorrätig ist):

      1607 Monteverdi: Orfeo
      1651 Cavalli: La Calisto
      1683 Lully: Phaéton
      1684 Charpentier: Actéon
      1689 Purcell: Dido and Aeneas
      1721 Scarlatti: Griselda
      1724 Händel: Tamerlano
      1731 Hasse: Cleofide
      1733 Pergolesi: La serva padrona
      1735 Rameau: Les Indes galantes
      1762 Gluck: Orfeo ed Euridice
      1787 Mozart: Don Giovanni
      1805 Beethoven: Fidelio
      1813 Rossini: L’italiana in Algeri
      1821 Weber: Der Freischütz
      1831 Bellini: Norma
      1835 Donizetti: Lucia di Lammermoor
      1837 Lortzing: Zar und Zimmermann
      1851 Verdi: Rigoletto
      1859 Gounod: Faust
      1867 Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg
      1874 Mussorgski: Boris Godunow
      1875 Bizet: Carmen
      1878 Tschaikowski: Eugen Onegin
      1892 Massenet: Werther
      1900 Dvorak: Rusalka
      1900 Puccini: Tosca
      1902 Debussy: Pelléas et Mélisande
      1904 Janáček: Jenůfa
      1911 Strauss: Der Rosenkavalier
      1911 Bartók: Herzog Blaubarts Burg
      1924 Ravel: L’enfant et les sortilèges
      1925 Berg: Wozzeck
      1926 Hindemith: Cardillac
      1932 Schönberg: Moses und Aron
      1932 Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk
      1941 Prokofieff: Krieg und Frieden
      1945 Britten: Peter Grimes
      1951 Strawinsky: The Rake’s Progress
      1975 Nono: Al gran sole carico d‘amore
      1984 Berio: Un Re in ascolto
      1986 Rihm: Die Hamletmaschine
      1996 Lachenmann: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
      2004 Ferneyhough: Shadowtime

      (Ich weiß, Berlioz, Messiaen und Ligeti fehlen, aber bei denen komme ich momentan ohne Oper aus.)
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • In 2020 möchte ich mir - vor allem - weitere Werke folgender Komponisten vornehmen: Haydn, Schostakowitsch ... und ein wenig Beethoven (wobei Letzterer sicherlich nicht so schnell zu meinen Lieblingskomponisten zählen wird und ich ganz sicher nicht vor habe, mir sein Gesamtwerk zuzulegen).

      Ach, und ... mein ... wichtigster Vorsatz ... für 2020: nicht mehr so viel Geld für Musik ausgeben ... :pfeif:
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Ich möchte mich ausgiebig mit Beethovens Klaviersonaten befassen.

      Nicht wegen seines Jubiläums, eher, weil ich bezüglich Soloklavier eine beschämende Unterbelichtung bei mir feststelle... Und wo sonst beginnen? Immer wenn ich bei Beethoven begonnen habe war das eine gute Basis für alles.


      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      Ich möchte mich ausgiebig mit Beethovens Klaviersonaten befassen.
      Auch. Bei mir bedeutet das: alle Sonaten(sätze) wiederholen, die ich mal gespielt habe. Zumindest soweit dass ich sie wieder auswendig im Kopf habe, da haben sich erschreckende Lücken gezeigt.

      Zusätzlich neu: Le courlis cendré von Messiaen.

      [musste ich irgendwo schwarz auf weiß festhalten, damit ich keine Ausrede mehr hab, von wegen keine Zeit und so]
    • Khampan schrieb:

      garcia schrieb:

      Ich möchte mich ausgiebig mit Beethovens Klaviersonaten befassen.
      Auch. Bei mir bedeutet das: alle Sonaten(sätze) wiederholen, die ich mal gespielt habe. Zumindest soweit dass ich sie wieder auswendig im Kopf habe, da haben sich erschreckende Lücken gezeigt.

      Zusätzlich neu: Le courlis cendré von Messiaen.

      [musste ich irgendwo schwarz auf weiß festhalten, damit ich keine Ausrede mehr hab, von wegen keine Zeit und so]
      hallo Khampan, wär das nicht was, deine diversen Überlegungen zur Expositionswiederholung hier im Forum zusammen zu nehmen, veröffentlichungsreif zu machen und zu versuchen, das zu veröffentlichen?

      (ich möchte nicht versäumt haben, das vorgeschlagen zu haben...)
      ;)
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • zabki schrieb:

      hallo Khampan, wär das nicht was, deine diversen Überlegungen zur Expositionswiederholung hier im Forum zusammen zu nehmen, veröffentlichungsreif zu machen und zu versuchen, das zu veröffentlichen?

      och, du würdest nicht glauben wie oft ich das schon überlegt habe. In meinem Kopf ist im Prinzip alles fertig, aber die ganze Ausarbeitung mit Notenbeispielen...

      Lieber übe ich ein Jahr lang wieder intensiver Klavier.
      Vielleicht nächstes Jahr dann...
    • Ich merke, dass ich die Kammermusik viel zu sehr vernachlässigt habe. Also Beethoven, klar, Geburtstag und so, ausgehend von den Streichquartetten, die ich mir gerade mit dem Gewandhaus-Quartett zugelegt habe. Aber auch Schönberg, die gerade im Gurr-Lieder-Thread angesprochen wurden und mich sofort neugierig gemacht haben. (Letzten Satz aus dem II. mit Price/LaSalle gerade gehört und total geflasht)

      Überhaupt Schönberg. Ich kenne ein paar Sachen und trotzdem viel zu wenig. Und in dem Gefolge mal wieder Berg 'rausholen und vielleicht endlich einmal einen Zugang zu Webern finden. ^^ Also Wiener Schule, natürlich auch Zemlinsky, v.a. 'Der Zwerg' und 'Der Geburtstag der Infantin' mal wieder.

      Und dazwischen gerne französische Oper, Massenet im Besonderen.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      und mich sofort neugierig gemacht haben. (Letzten Satz aus dem II. mit Price/LaSalle gerade gehört und total geflasht)
      Lieber Wolfram, was heist das ???

      LG palestrina

      PS: Eben kam mir die Erleuchtung......du meinst das 2. Streichquartett, ich war irritiert weil du von den Gurreliedern sprachst! ;)
      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Wolfram schrieb:

      Aber auch Schönberg, die gerade im Gurr-Lieder-Thread angesprochen wurden und mich sofort neugierig gemacht haben. (Letzten Satz aus dem II. mit Price/LaSalle gerade gehört und total geflasht)
      Ja, Schönberg ist auch bei mir unbedingt mal wieder dran ... hatte vor zehn oder fünfzehn Jahren schon mal so ein Schönberg-Hören gemacht, fand ich ganz wunderbar. Und, ja, vor allem auch die Streichquartette - und das Streichtrio nicht zu vergessen.

      Wolfram schrieb:

      Überhaupt Schönberg. Ich kenne ein paar Sachen und trotzdem viel zu wenig. Und in dem Gefolge mal wieder Berg 'rausholen und vielleicht endlich einmal einen Zugang zu Webern finden.
      Zu "Webern hören" gab es hier mal ein Projekt: Webern durchgehört

      Wir können gerne mit "Im Sommerwind" und der Passacaglia beginnen ...

      Wolfram schrieb:

      natürlich auch Zemlinsky
      ... auch hier sehr interessante Quartette, vor allem vielleicht das Zweite.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)