Eben gehört und geguckt

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    • Nochmals die Brucknersche 8. in dieser Version:



      Mit unerbittlicher Wucht. Ich beginne, Karajan, der bei mir eigentlich immer eher ein Schattendasein geführt hatte (wenn ich ihn mal hörte war es mit Strauss und den höre ich selten), also ich beginne, den alten Herbert von K. sehr sehr zu schätzen... Auch in Hinblick auf seine alte düstere Bruckner 8, und Schostakowitsch 10, und Sibelius, nichts davon war "stromlinienförmig" oder "glatt" oder "oberflächlicher Schönklang" oder so. Aber diese hier: ist ein Hammer in meinem Ohren.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      ich beginne, den alten Herbert von K. sehr sehr zu schätzen...
      Ja, ja, der konnte schon was ... und die Opern erst ...

      ... falls es die Achte live Stiftskirche St. Florian zu Linz, Juni 1979, sein sollte: Die fand ich ziemlich hastig - als ob er den Nachtzug nach Salzburg noch erreichen wollte ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Nein, lieber MB, es handelt sich um eine Aufnahme vom November 1988 aus dem Großen Musikvereinssaal zu Wien mit den Wiener Philharmonikern. So eine Pranke kurz vor dem Tode... Da kann ich Celibidache noch so sehr lieben, dies hat auch etwas Endgültiges. Was ja nur zeigt daß Bruckner Vieles aushält...


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Nach einer Diskussion in einem anderen Thread (wo es u. a. um Furtwängler ging), wollte ich nachschauen, ob der Film "Das Reichsorchester" noch kostenlos zu streamen ist, was leider nicht der Fall war. Da ich in wenigen Tagen eh Urlaub habe und heute Ablenkung brauche, habe ich mir nun ein 30-Tages-Ticket gekauft und mir soeben den Film aus der Reihe

      "Philharmoniker: Unsere Geschichte" angeschaut: "Teil I - Die frühen Jahre" (2020).

      Fand ich wahnsinnig interessant. :thumbup: Ich hätte nun allerdings einige Fragen, die ich evtl. u. a. demnächst mal im Intrumentenkunde-Thread stellen werde. Hoffe nur, dass dies kein "Augenrollen" unter den Experten verursacht. ^^ :versteck1: Zudem empfand ich die Meinung der Zeitzeugen über Dirigenten wie Furtwängler u. Karajan als sehr erhellend.
      Teil II werde ich mir heute sicherlich noch anschauen ... mindestens.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Newbie69 schrieb:

      Nach einer Diskussion in einem anderen Thread (wo es u. a. um Furtwängler ging), wollte ich nachschauen, ob der Film "Das Reichsorchester" noch kostenlos zu streamen ist, was leider nicht der Fall war.
      Es gibt dazu ein hochinteressantes Buch, das sicher noch detaillierter ist als der Film:

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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • @leverkuehn:
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich finde gerade die Interviews mit den Zeitzeugen unheimlich interessant. Ist stellenweise sehr emotional. Man sieht ihnen an, dass sie sehr ergriffen sind und von gewissen musikal. Erlebnissen heute noch zehren.

      Habe nun auch den II. Teil gesehen ("Die Westberliner Jahre"). Auch sehr sehenswert! :thumbup:

      Bei der Gelegenheit fragte ich mich, ob Thomas Brandis, ehemaliger 1. Konzertmeister (u. Violinist), etwas mit Andreas Brandis (MD des Jazzlabels "Act") zu tun hat und recherchierte: Es war sein Onkel. 8) Aber gut, das war nun etwas offtopic. Den III. Teil werde ich mir ganz sicher auch noch anschauen ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Newbie69 schrieb:

      @leverkuehn:
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich finde gerade die Interviews mit den Zeitzeugen unheimlich interessant. Ist stellenweise sehr emotional. Man sieht ihnen an, dass sie sehr ergriffen sind und von gewissen musikal. Erlebnissen heute noch zehren.
      Diese Rückmeldung bezog sich jetzt nicht auf den Film "Das Reichsorchester", sondern auf den 1. Teil der Reihe "Philharmoniker: Unsere Geschichte".
      Den Reichsorchester-Film hatte ich ja vor einiger Zeit schon gesehen. Das Buch ist aber sicherlich sehr interessant ...

      So, eben noch Teil III gesehen: "Zeitenwende". Auch wieder unheimlich interessant. Und all die Anekdoten ...

      Was den "Menschen" Karajan anbelangt, bin ich nun allerdings zeimlich hin- und hergerissen. Es scheint ja sehr viele Facetten gehabt zu haben.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Heute ging es mit der "Digital Concert Hall" weiter:

      Musikal. Leitung: Herbert von Karajan
      Berliner Philharmonie
      Januar 1975

      Die Ouvertüren folgender Werke:

      Beethoven: Egmont op.43 u. Coriolan, op. 62
      Carl Maria v. Weber: Der Freischütz op. 77
      Gioacchino Rossini: Guillaume Tell
      Wagner: Tannhäuser (und der Sängerkrieg auf Wartburg).

      Bei "Coriolan" musste ich unweigerlich an Loriots Sketch "Die Biene" denken. :D Tja, und ansonsten ... muss ich leider zugeben, dass ich mit Karajan nicht so richtig warm werde. Bei Wagners Tannhäuser-Ouvertüre, die ich sehr liebe, fehlte mir dieses Mal der "Rausch". Irgendwie ist mir das alles zu viel Effekthascherei. :versteck1: Den "Menschen" Karajan finde/ fand ich aber sehr interessant. Den Dirigenten (bislang) weniger. Aber ich bin ja auch nur ein Newbie und habe keine Ahnung. ^^
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Hier:



      Edward Elgar: The Dream of Gerontius, op. 38

      Peter Pears - Gerontius
      Janet Baker - The Angel
      John Shirley-Quirk - Priest, Angel of the Agony

      London Philharmonic Choir
      London Philharmonic Orchestra
      Sir Adrian Boult

      (Aufnahme: 29.03.1968, Canterbury Cathedral)

      :wink: Agravain
    • Hier Ernstes.

      Wolfgang Amadé Mozart: Idomeneo KV 366

      Idomeneo - John Mark Ainsley
      Idamante - Pavol Breslik
      Ilia - Juliane Banse
      Elettra - Annette Dasch
      Arbace - Rainer Trost
      Gran Sacerdote - Guy de Mey
      La voce - Steven Humes

      Bewegungsschor der Bayerischen Staatsoper
      Chor und Extrachor der Bayerischen Staatsoper
      Bayerisches Staatsorchester

      Kent Nagano

      Inszenierung: Dieter Dorn



      Inszeniert zur Wiedereinweihung des Cuvilliés-Theaters in München

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Wagner Parsifal
      ML. Philippe Jordan
      Regie: Kirill Serebrennikov
      Wien 2021

      Angefangen mir String etappen-like einzuschmeissen bis ca. Mitte vom 1. Akt ("vom Bade kehrt..")..

      leider ohne Subtitles :(
      doch bisher von szenischer Umsetzung höchst fetzig angeregt und cool unterhalten :thumbup: .. .... Brägen-Strom, Erinnerung, die den alternden Parsifal im Proszenium übermannt; aus der Distanz:: Gralsburg als Knast .. kommt möglicherweise auch als quasi Immanenz-Parabel rüber... Kundry als Aggregat aus abgebrühten Journalist/Paparazzo/Sonja 2.0/Spitzel ...wow ! scheint sich zu lohnen, Parsifal-Line bis zum Ende durchzuziehen..

      (.. vielleicht gerät diese Chose zum lustigen Kampfplatz :top: RT-Phober contra RT-Philer )
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann