Eben gehört und geguckt

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    • Josquin schrieb:

      Durch die Geschichte mit dem Spinnfaden entstand aber für mich die Ansicht, dass die Komponisten die Liebe eher der auf Ebene der Physik sieht
      Das rührt an die tiefsten Fragen der Menschheit ... was ist Bewusstsein? Hat es ein biophysikalisches Pendant?

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
    • Das Bewusstsein ist eine untrennbare Eigenschaft der Seele. Alles andere ist Erscheinlichkeit, im Falle des Körpers sogar vergänglich. Aber um nun einem (sicher nicht zielführendem) philosophischen Disput aus dem Weg zu gehen, muss ich doch erinnern, dass es in dieser Abteilung des Forums um Audiovisuelles in Sachen Musik geht.


      Gruß
      Josquin
    • Josquin schrieb:

      Das Bewusstsein ist eine untrennbare Eigenschaft der Seele. Alles andere ist Erscheinlichkeit, im Falle des Körpers sogar vergänglich.
      Heißt das, Bewußtsein und Seele wären nicht vergänglich? Aber einverstanden: Das ist eine Frage, die hier nicht so recht paßt.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Ja. Ich sage es mal so - mit einem anderen Gedanken. Wie kann es Vergängliches ohne Unendliches geben? Nur weil wir z. Z. und hier in einer begrenzten Welt mit dem Tod vor Augen leben, können wir das Unendliche nicht begreifen. Da wir unser Leben mit der Zeit bemessen, versuchen wir das auch mit der Unendlichkeit und scheitern, denn Unendlichkeit ist ein Zustand. Messiaen hat das hübsch beschrieben in dem Titel seine Quartettes auf das Ende der Zeit. Das Ende der Zeit ist für uns der Tod und demnach der Eintritt unserer Seele in die Unsterblichkeit. Und hier beginnt der Glaube und so bin ich raus aus dem Gespräch...
    • Einojuhani Rautavaara (1928-2016)
      Rasputin



      Matti Salminen, Jorma Hynninen, Jyrki Anttila, Gabriel Suovanen, Jyrki Korhonen, Lilli Paasikivi, Ritva-Lisa Korhonen, Riikka Rantanen, Gabriel Suovanen, Jyrki Korhonen, Lassi Virtanen, Sauli Tiilikainen, Kai Valtonen, Aki Alamikkotervo, Jaako Hietikko, Sari Aittokosi, Tunja Knihtilä, Helena Juntunen, Anna-Kristina Kaapola, Anton Saares, Nina Ahola, Kristina Haartti, Katerina Kerppola, Erja Wimeri, Hannele Aulasvuo, Leena Limatainen, Minna Kesäläinen
      Anne Hierkaranta, Sami Hiltunen, Maiija Kiviluoto, Teemu Kyytinen, Vera Nevanlinna, Valtteri Raekallio, Anne Raudskoski, Sami Vartianinen
      Finnish National Opera Chorus
      Finnish National Opera Orchestra
      Mikko Franck


      Vilppu Kilijunen (Regie)
      AD: Oktober 2003 / Finnish National Opera, Helsinki


      Auch nach wiederholtem Hören gibt es keine Verschleißerscheinungen. Ich bin immer noch baff, welch außerordentlicher Opernkomponist (und auch Librettist) Rautavaara war.


      Gruß
      Josquin
    • Josquin schrieb:

      Wie kann es Vergängliches ohne Unendliches geben?

      Mauerblümchen schrieb:

      Und wer sagt eigentlich, dass es "Zeit" immer gegeben habe und immer geben würde?
      Fragen, die ich durchaus wichtig finde. Mehr dazu an dieser Stelle nicht. ;)

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Neu

      Nicht eben, aber gestern noch die Aufzeichnung des Konzerts mit Herbert Blomstedt am Pult der Berliner Philharmoniker vom 12.06.2021 in der Digital Concert Hall. Bei mir nur die Vierte von Sibelius und das Interview mit Blomstedt aus diesem Programm. Fand ich höchst beeindruckend. Natürlich auch wegen der schier unfassbaren Vitalität des mittlerweile 94-jährigen Dirigenten. :verbeugung2: