Englisch horn

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    • Englisch horn

      hallo zusammen, ich bräuchte einen oder mehrere Tipps und Beratung.
      Ich habe vor 2 Wochen ein englisch horn von der Musikschule ausgeliehen.
      Es ist ein älteres Mönnig und ich musste es zuerst mal reinigen. Das bringt mich auf den
      Gedanken mir ein eigenes Instrument zu kaufen. Kann mir jemand eine Empfehlung geben ??
      Ich bin Hobbymusiker und möchte ein gutes, vernünftiges Hörnchen kaufen aber auch kein Vermögen ausgeben 8o
    • Was genau willst Du denn höchstens ausgeben ?
      Und wie zufrieden warst Du mit dem Mönnig-Instrument ? Und wie alt in etwa dürfte das denn gewesen sein ?

      Hast Du einen Händler mit Auswahl in erreichbarer Nähe ?

      Ordentliche Gebrauchtinstrumente bekommt man z.B. bei Frank & Meyer in Berlin; die schicken einem die Instrumente auch ein paar Tage zur Ansicht zu. Allerdings steht da aktuel nur ein Vorführmodell von Buffet mit entsprechendem Preis in der Liste ...
      Jedoch lohnt es sich, dort immer mal wieder nachzuschauen, ob was "neues" drinsteht ...

      frankundmeyer.de/meisterinstru…gebrauchtinstrumente.html
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • na ja,das ist ein Problem. Wenn ich so viel Geld ausgebe dann für eine neue Oboe.
      Ich habe jetzt Kontakt zu einer Privatperson die eine Fritz Schüller für 1400,00 € verkauft.
      Ich habe auch noch eine bei einem Händler gesehen für 3490,00 €.
      Die würde für den Preis noch generalüberholt, was auch dringend erforderlich wäre.
      Sie ist schon in einem desolaten Zustand. ape01
    • Ich gehe jetzt das Risiko für das Hörnchen ein.
      Die Bilder sind schon ganz gut. Mal schauen was passiert.
      :P .meine Einstellung ist positiv.
      So erging es mir mit meiner Oboe genau so.
      Was für ein Theater. Der Kauf hat zu einem handfesten Streit mit meinem Lehrer geführt.
      Mittlerweile sind wir bei einem “hat schönen Klang guter Intonantion“ angelangt. :D
    • :thumbup: Dann viel Glück :P Welches Instrument nimmst Du nun - die Schüller ? Dieser Instrumentenbauer ist mir zwar kein Begriff - aber ich bin gespannt auf Deinen Bericht ....
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Hast Du denn nun ein EH gefunden, Arkon ?

      Bei F&M gibt es gerade ein "Hüller" Instrument (die Marke kenne ich nicht) in VA für kleines Geld: 1.690,-- EUR ... :rolleyes:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • Allegro schrieb:


      Bei F&M gibt es gerade ein "Hüller" Instrument (die Marke kenne ich nicht)...
      Das dürfte höchstwahrscheinlich die Werkstatt Gottlob Hermann Hüller sein, ein Holzblasinstrumentenbauer aus Schöneck welcher 1889 seine Prüfung ablegte. 1920 kaufte er die Fa. Kruspe und verlegte auch deren Produktion nach Schöneck. Einer seiner Söhne, Max Hüller begann dann in Erfurt Blockflöten zu produzieren.

      Hier ein Bild der Leipziger Messe 1936, wo einer der Söhne G.H. Hüllers zu sehen ist, dahinter die verschiedenen Instrumente aus dieser Werkstatt.

      Franz Xaver Hüller gab es auch noch damals, aber da wurden nur Blechblasinstrumente gebaut.
    • Arkon schrieb:

      Es ist ein älteres Mönnig und ich musste es zuerst mal reinigen. Das bringt mich auf den
      Gedanken mir ein eigenes Instrument zu kaufen.
      ich will jetzt gar nicht zwischen den Zeilen lesen. Bilder im Kopf... Uuaaahh... ;(
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • Dudler schrieb:

      Das dürfte höchstwahrscheinlich die Werkstatt Gottlob Hermann Hüller sein, ein Holzblasinstrumentenbauer aus Schöneck welcher 1889 seine Prüfung ablegte. 1920 kaufte er die Fa. Kruspe und verlegte auch deren Produktion nach Schöneck. Einer seiner Söhne, Max Hüller begann dann in Erfurt Blockflöten zu produzieren.
      Interessant - danke für die Info. Dann muss das aber schon ein sehr altes Teil sein :huh:
      Andererseits: da es von F&M angeboten wird und zwar generalüberholt, muss es zumindest in nicht nur spielbarem, sondern auch in ordentlichem Zustand sein :rolleyes:
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • In einem ordentlichen Zustand wird das Instrument sicher sein, aber meinen Erfahrungen nach weisen ältere vogtländische Englischhörner, die nicht von Mönnig gebaut wurden, sehr oft erhebliche Intonationsmacken auf. Auch der Klang ist gemessen an heutigen Ansprüchen vielfach dünn - ich glaube eher nicht, dass es sich um ein Hörnchen handelt, welches richtig viel Freude macht.

      Aber ganz genau weiß man das natürlich erst, wenn man das Gerät gespielt hat....

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Allegro schrieb:

      Dann muss das aber schon ein sehr altes Teil sein
      Die "Marke" G.H. Hüller blieb ja noch lange erhalten, aber da der Betrieb in der DDR lag wurde er mit der Zeit verstaatlicht wie alle anderen Instrumentenbauer auch.
      Im Markneukirchener Instrumentenmuseum gibt es etwas über die Firmengeschichte zu lesen. Da wurden schon noch bis zur Wende Instrumente produziert, aber welche kann ich dir nicht sagen. Zumindest aus der Blockflötenecke weiß ich das die Qualität ab dann aber beständig sank. Die Vorkriegsinstrumente waren zum Teil deutlich besser. Viele der alten Instrumentenbauer überlebten auch leider den Krieg nicht...
    • Dudler schrieb:

      Da wurden schon noch bis zur Wende Instrumente produziert, aber welche kann ich dir nicht sagen. Zumindest aus der Blockflötenecke weiß ich das die Qualität ab dann aber beständig sank.
      Ich denke, bei den Blockflöten sieht das anders aus als bei den Oboen samt Nebeninstrumenten. Hier war man in der Vorkriegszeit einfach akustisch noch nicht so weit - ich würde jedenfalls auf einer Oboe aus den 1920ern kein Konzert absolvieren wollen. Hingegen hat man bei Mönnig nach 1960 durchaus schöne Instrumente gebaut - auch zu VEB-Zeiten!

      Herzliche Grüße

      Bernd