Capriccios Symphonien-Ranking 2019

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    • zabki schrieb:

      diese zart-kühle Wehmut im 2. Satz, die auf den 3. ausstrahlt, "fad"?
      kann ich auch nicht recht nachvollziehen ... vor allem die zauberischen Flöten... und ich gebe zu, sogar das romantische Menuett zu mögen... Aber die Tarantella ist doch einer der geilsten Einzelsätze überhaupt..
      Aber wat soll ich sagen, hats ja bei mir auch nicht unter die 15 geschafft.

      Braccio schrieb:

      Sibelius 6 hast Du zugunsten von Schubert C-Dur aus den Top 15 geschossen.
      das kann ich überhaupt nicht gutheißen.
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • Scherzo schrieb:

      12. Janacek Sinfonietta
      ...
      16. Sibelius 5 (falls die Sinfonietta "zu klein" ist :) )
      puh, mir graute schon vor der Vorstellung, dass die Sinfonietta raus muss, damit Sibelius 5 rein kann (in eine anständige Liste gehören natürlich beide hinein :cincinbier: )

      Quasimodo schrieb:

      Lass' mich raten: Janáčeks Concertino für Klavier und Kammerensemble?
      obwohl naheliegend, nein. Meine heißt wirklich Kammersinfonie. Immerhin stimmt der Anfangsbuchstabe des Komponisten.
    • 1 Beethoven 3
      2 Schubert h-Moll
      3 Haydn 88
      4 Mozart 41
      5 Sibelius 5
      6 Sibelius 7
      7 Schostakowitsch 8
      8 Schostakowitsch 9
      9 Brahms 2
      11 Nielsen 4
      12 Korngold Fis-Dur
      13 Rott
      14 Elgar 2
      15 Gliere 3
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Khampan schrieb:

      puh, mir graute schon vor der Vorstellung, dass die Sinfonietta raus muss, damit Sibelius 5 rein kann....

      Janaceks atemberaumende SInfonietta wäre für mich auch ein besonders heißer Kandidat auf einen der vorderen Plätze gewesen - aber ich habe mich gescheut, dieses Meisterwerk zu nominieren, da es sich trotz seines Titels doch weit außerhalb des herkömmlichen sinfonischen Formgerüsts bewegt...

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Quasimodo schrieb:

      Khampan schrieb:

      Mir würde auf Anhieb nur eine einzige einfallen, die vermutlich niemand kennt [...]
      Lass' mich raten: Janáčeks Concertino für Klavier und Kammerensemble?
      Entschuldigung - dieses Werk kenne ich seit vierzig Jahren, finde es in mindestens vier Aufnahmen und habe es zig mal gehört. :alte1: :schimpf1: :D
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • arundo donax schrieb:

      aber ich habe mich gescheut, dieses Meisterwerk zu nominieren, da es sich trotz seines Titels doch weit außerhalb des herkömmlichen sinfonischen Formgerüsts bewegt...
      Welches Formgerüst?
      Mahler 8?
      Ich gebe aber zu, dass ich mich auch erst getraut habe, nachdem andere die Sinfonietta ohne Beanstandung nominiert hatten.
      Magst du deine Liste noch ändern? (bitte bitte...)
    • philmus schrieb:

      und ich gebe zu, sogar das romantische Menuett zu mögen

      me2!

      schön, daß sich der eine und andere Ritter für Mendelssohn 4 findet.

      Kater Murr schrieb:

      und zusammen mit dem 1. parallel zu Beethovens 7. liegt)


      und das Hauptthema des 1. Satzes hat auch was vom Scherzo Beeth. 7.
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Scherzo schrieb:

      philmus schrieb:

      Aber die Tarantella ist doch einer der geilsten Einzelsätze überhaupt..
      Das ist für mich wie frühe Rockmusik. Es gibt doch auf Youtube einige Gitarristen, die klassische Sätze für E-Gitarre transkribiert haben (z.B. Beethoven op. 27,2 3.Satz ).Ich denke die Tarantella würde so auch sehr gut funktionieren.
      Nicht ganz einfach wg. der polyphonen Partien.
      Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
      daß Alles für Freuden erwacht
    • zabki schrieb:

      schön, daß sich der eine und andere Ritter für Mendelssohn 4 findet.
      Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass das Werk allgemein ungeliebt sei und der Fürsprache bedürfe. In Wien ist es pro Saison x-mal am Programm. Außer dem Violinkonzert gibt es nichts von Mendelssohn, das häufiger gespielt würde. Und wenn die Italienische auch hier keinen Blumentopf gewinnt, im internationalen Vergleich muss sie wohl unter die 20 meistgespielten Symphonien kommen.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Die "Italienische" ist natürlich viel beliebter als viele andere. Aber sie ist halt keine "große Sinfonie" wie Mahler, Bruckner, Schostakowitsch, daher in solchen Threads weniger prominent vertreten. Ihre Brillanz liegt ja u..a auch darin, dass sie der Beethovenschen Monumentalität (und auch den lyrischen himmlischen Längen von Schuberts C-Dur) ausweicht, ohne aber eine Haydn/Mozart-Kopie zu liefern. Aber eben deshalb ist sie eben noch weniger "monumental" als Schumann 2-4 oder als die "Schottische".
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Das Problem stellt sich ja ohnehin: wie soll man eine Haydnsymphonie aus den 1770er Jahren, knapp 20-minütig und für 12 Instrumentalisten, mit Mahlers 9., knapp 80-minütig und für Megaorchester, vergleichen? Das sind für mich zwei unterschiedliche Genres, auch wegen der weltanschaulichen Aufladung der Form in der Spätromantik. Dagegen blieb die Konzertform immer recht einheitlich.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.