Ein Tag ohne Beethoven ist möglich...

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    • ... hier wieder früher Beethoven auf dem Weg zum Streichquartett:

      Ludwig van Beethoven: Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1

      Trio Zimmermann
      (Frank Peter Zimmermann, Violine
      Antoine Tamestit, Viola
      Christian Poltéra, Violoncello)



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Khampan schrieb:

      zu op 28

      Peter Jott schrieb:

      Gilels liegt diese Sonate nach meinem Eindruck eher nicht: sehr statische Tempi, ein starres Ostinato im 1. Satz und auch wenig Feingefühl im 2.
      ich bin mir nicht sicher ob er da nicht etwas ganz spezielles bezwecken wollte. Das ist extrem ohne Pedal gespielt, um den "penetrant" pulsierenden Basston zu verdeutlichen. Eigentlich technisch gar nicht möglich was Gilels da macht, aber er bekommt das gleichmäßig hin.
      Ja, so ist es zutreffend beschrieben. Da diese Sonate zu denen gehört, die ich ziemlich gut im Ohr habe, war ich beim ersten Hören aufgrund meiner Erwartungshaltung ziemlich befremdet von diesem trockenen Klang, Beim nochmaligen Hören des Anfangs erschließt sich die Absicht (der pulsierende Basston) schon eher, auch wenn mich das Ergebnis weiter nicht wirklich überzeugt ;) . Vielleicht versuch ich es bei Gilels gelegentlich nochmal gezielt mit Kater Murrs Anspieltipps (Gilels' Op. 81a hab ich auch noch in sehr guter Erinnerung).
    • Joachim Kaiser lobt die Schnabel-Aufnahme (wie so oft).

      Claudio Arrau bescheinigt er anfangs eine "unbewegte Schönheitsfeier". Bei Sofronitzky lobt er die Schlussgruppe des Kopfsatzes.

      Im zweiten Satz beschreibt Kaiser die Wiedergaben von Schnabel und Kempff als antipodisch.

      Moravec wird für die Phrasierung im Scherzo gelobt, Gelber fürs Finale.

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      MB

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    • Danke, Mauerblümchen! Schnabel kann sich ja immer lohnen, den hör ich mir nochmal an. Ansonsten bin ich mir bei Kaiser und mir nicht sicher, ob wir immer die gleichen Wünsche an die Aufnahmen haben :D ... Den Arrau schließe ich aufgrund der Beschreibung schon mal aus ;) .
    • Ich schwelge weiter mit Beethovens frühen Cello-Werken.

      L. v. Beethoven

      12 Variationen über das Thema "Ein Mädchen oder Weibchen" op. 66
      Sonate für Klavier und Violoncello F-Dur op. 5 Nr. 1
      Sonate für Klavier und Violoncello g-moll op. 5 Nr. 2
      Sieben Variationen über das Duett "Bei Männern, welche Liebe fühlen" WoO 46

      Mischa Maisky
      Martha Argerich



      Gruß
      MB

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    • ... hier wieder früher Beethoven auf dem Weg zum Streichquartett:

      Ludwig van Beethoven: Streichtrio D-Dur op. 9 Nr. 2

      Trio Zimmermann
      (Frank Peter Zimmermann, Violine
      Antoine Tamestit, Viola
      Christian Poltéra, Violoncello)



      Gruß
      MB

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    • Heute 3x der Sturm Op. 31, 2



      Richter mit dem unbarmherzigsten Zugriff im 1. Satz. Im 3. Satz meine ich, etwas Ermüdungserscheinungen bei ihm wahrzunehmen (nicht mehr ganz so präzis gesetzte Akzente, leichte Abstimmungsschwierigkeiten zwischen rechter und linker Hand – ist ja auch eine Live-Aufnahme, Carnegie Hall 1960). Arrau schwergriffig und pedalgesättigt, die Sforzati immer etwas gewichtig gedehnt; sicher Geschmackssache, aber mein Fall ist es nicht so ganz. Jumppanen wieder sehr gut. Beim ersten Satz gefällt mir Richter noch besser, beim zweiten Satz könnte ich mich zwischen beiden nicht entscheiden, der 3 Satz gefiel mir von Jumppanen am besten.
    • Und bei mir die 5. Violinsonate, der 'Frühling'.



      Schönheit liegt im Ohr des Hörers in diesem Fall, von daher ist das nun wirklich alles sehr subjektiv. Aber die Schönheit dieses Stücks überwältigt mich immer wieder und gerade auch in dieser Version mit Rubinstein und Szeryng, die sich so wunderbar ergänzten.

      :wink: Wolfram
    • Frisch erschienen, bei Amazon vorläufig (?) nur als mp3, bei Spotify zu hören:
      Das Signum Quartet spielt die Streichquartette op.130+133
      vollständig so wie es sein soll, das Allegro-Finale als "Zugabe" nach der Großen Fuge.

      Wenig expressiv, manchmal etwas vorsichtig, doch stets zügig, klangschön, mit sehr guter Intonation und ohne grobe Fehler (bisher, noch nicht fertig gehört), das ist schon mal was wert. Hervorragender Klang, räumlich und direkt zugleich.

      Auch dies wird nicht meine Lieblingsinterpretation werden, ob die überhaupt noch kommt weiß man nicht. Ist erst Januar, ich bin gespannt.

      :wink: Khampan
    • Peter Jott schrieb:

      Höre das Stück – inspiriert durch deinen Beitrag – gerade zum ersten Mal.

      Fein! Auch hier Beethoven zu dritt:

      Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3

      Trio Zimmermann
      (Frank Peter Zimmermann, Violine
      Antoine Tamestit, Viola
      Christian Poltéra, Violoncello)



      Gerade bei op. 9 meine ich, dass Beethoven auch in diesen frühen Werken eine Tiefe sucht - ob er sie immer erreicht, ist eine andere Frage -, die ich bei späten Haydn-Quartetten nicht immer so wahrnehme. Menuette und Finali haben bei Haydn doch gerne den leichteren Charakter, Kehraus-Stimmung, Beethoven packt nochmal zu.

      Womit ich nicht die beiden Ausnahme-Adagios in op. 76 herabsetzen will. Die sind ein eigenes Ding.

      Gruß
      MB

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    • Mauerblümchen schrieb:

      Claudio Arrau bescheinigt er anfangs eine "unbewegte Schönheitsfeier".
      Zum Kaffee jetzt doch noch den 1. Satz aus Op. 28 mit Arrau gehört – so unbewegt finde ich seine Schönheitsfeier gar nicht. Sehr fließend und feinfühlig gespielt, hat mir gut gefallen. Brautigam im Vergleich ist langsamer und klingt schwergewichtiger (und mit dem starken Hall in dessen Aufnahme kann ich mich wohl endgültig nicht anfreunden...)
    • Die frühen Trios wollte ich nochmal hören

      L. v. Beethoven: Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1

      Arthur Grumiaux
      Georges Janzer
      Eva Czako



      Gruß
      MB

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      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Und weiter mit dem Jubilar.

      L. v. Beethoven

      Klaviersonate Nr. 5 c-Moll op. 10 Nr. 1
      Klaviersonate Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2
      Klaviersonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3


      Ronald Brautigam (Klavier)



      Op. 10 Nr. 3 ist schon ein Knaller ...

      Gruß
      MB

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    • Und nochmal die Trios.

      L. v. Beethoven

      Streichtrio D-Dur op. 9 Nr. 2
      Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3


      Arthur Grumiaux
      Georges Janzer
      Eva Czako



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    • Weiter im Text.

      Ludwig van Beethoven: Trio für Klarinette, Violoncello, Klavier op. 11 ("Gassenhauertrio")

      Gervase de Peyer, Klarinette
      Jacqueline du Pré, Violoncello
      Daniel Barenboim, Klavier



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      MB

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    • Mauerblümchen schrieb:

      [Joachim Kaiser]
      Moravec wird für die Phrasierung im Scherzo gelobt, Gelber fürs Finale.
      Kaiser hatte vermutlich die ältere EMI-Aufnahme Gelbers (heute enthalten in Les rarissimes de BLG) vorliegen. Leider ist die klanglich nicht besonders toll (Die gegenteilige Behauptung einer Amazon-Rezension ist für mich kaum nachvollziehbar). Wer sich zum Beethovenjahr was gönnen will, dem seien die 6 CDs der leider nicht vollendeten Sonatenaufnahme Gelbers aus den 80ern/90ern bei Denon empfohlen (opp.2/1+3; 10 komplett, 13, 27, 28, 31/2+3, 49/2, 53, 57, 79, 81a, 90, 101, 111). Die waren damals klanglich spektakulär und gefallen jedenfalls mir auch heute noch sehr gut. (Ich war positiv überrascht, dass ich tatsächlich alle 6 habe, dachte immer, ich wäre zu geizig gewesen, aber anscheinend habe ich die noch fehlende irgendwann zu einem akzeptablen Preis gefunden).

      Asin: B0000034R1
      Asin: B01G4DA9R0
      Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos dans une chambre.
      (B. Pascal)
    • Bruno Leonardo Gelbers Beethoven-Aufnahmen, die bei Denon erschienen sind:


      Aufnahmedaten und -orte siehe hier.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Bei mir nun Beethoven mit Korstick:

      L. v. Beethoven:

      Klaviersonate Nr. 1 f-moll op. 2 Nr. 1
      Klaviersonate Nr. 2 A-Dur op. 2 Nr. 2
      Klaviersonate Nr. 3 C-Dur op. 2 Nr. 3

      Michael Korstick



      Gruß
      MB

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