Ein Tag ohne Beethoven ist möglich...

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    • Heute Beethoven mit den Hagens.

      L. v. Beethoven

      Streichquartett f-Moll op. 95 ("Quartetto serioso")
      Streichquartett Es-Dur op. 127




      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Gerade angekommen und sofort in den 'Player' gewandert.



      Die 1. und 3. habe ich bereits gehört. Wunderbar leicht, charmant, spritzig, aber nie oberflächlich, sondern auch aufwühlend, die Musik gar nicht einmal so romantisch-bierernst nehmend und trotzdem alles darlegend und deutlich machend. Bin sehr angetan und sehr gespannt auf die weiteren Sinfonien.

      :wink: Wolfram
    • Weiter mit den Takács-Mannen.

      Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 130
      (mit der "Großen Fuge" op. 133 als Finale)

      Takács Quartet



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Danke Wolfram für den Tip.
      Zufällig hatte ich gerade gestern abend die 8. mit Immerseel gehört und mich dabei relativ häufig geärgert, wie lieblos da musiziert wird.
      Was für ein Gegensatz bei Horenstein. In der Tat:

      Wolfram schrieb:

      Das ist eine 8. mit Überdruck, mit einem irren Tempo dirigiert. Aber es passt, ist überwältigend und bis zur letzten Minute mitreißend.
      natürlich passt das "irre Tempo" zur 8.
      Zwar wird es sogar von vielen modernen Ensembles noch leicht übertroffen, das Feuer und die Emphase aber kaum.
      Eine große Überraschung für mich. Mit Expo-Wiederholung im 1. Satz, Abspielgeschwindigkeit leicht zu hoch aber erträglich. Guter, ausgewogener Mono-Klang.
      :top: Khampan
    • Unglaublich stark. Bei mir für dieses Werk weit vorne, zusammen mit den Buschs.

      Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll op. 131

      Takács Quartet



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Ein schwieriger Mensch dirigiert eine bedeutende Pastorale - so würde ich die Aufnahme beschreiben , die uns Hans Pfitzner mit der 6.Sinfonie von Beethoven hinterlassen hat . Das Alter schmälert nicht die Leistung - das haben bis dato nicht viele so gespielt . Und mir gefällt eben diese Lesart .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
      My mask is my master - K. Ayers (It begins with a blessing but it ends with a curse)
    • b-major schrieb:

      Ein schwieriger Mensch dirigiert eine bedeutende Pastorale - so würde ich die Aufnahme beschreiben , die uns Hans Pfitzner mit der 6.Sinfonie von Beethoven hinterlassen hat . Das Alter schmälert nicht die Leistung - das haben bis dato nicht viele so gespielt . Und mir gefällt eben diese Lesart .
      diese Ausgabe ist näher an der tatsächlichen Tonhöhe und Geschwindigkeit (der 1. Satz nochmal 10 s länger):



      konsequent fehlen alle Wiederholungen, sogar im 3. Satz das da capo plus zweites Trio (ähnlich wie bei Karajan).
      Als "Schnelldurchlauf" :P zu Studienzwecken eventuell sinnvoll, aber nur bedingt um die Stücke kennenzulernen.
      :alter1: Khampan
    • Khampan schrieb:

      konsequent fehlen alle Wiederholungen
      Was wohl auch der Aufnahmetechnik geschuldet sein mag . Aber obwohl ich weiß , daß du das Kopieren für Wiederholungen verabscheust : kannst du mir nicht die Aufnahme mit allen Wiederholungen erstellen ? Nur zu Studienzwecken , und selbstverständlich als Unikat ?
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    • o weh. Technisch wäre das sogar möglich, weil es zumindest im 1. Satz keine prima volta gibt (im Trio bin ich mir nicht sicher).
      Aber da müsste ich zusätzlich zum Honorar ja noch Schmerzensgeld verlangen...
      Nee lass mal. Ich bin der Meinung, dass Länge und Tempo durchaus mit Absicht vom Dirigenten so konzipiert sind (sein sollten). Da soll man nicht eingreifen.
      Khampan
    • Khampan schrieb:

      Ich bin der Meinung, dass Länge und Tempo durchaus mit Absicht vom Dirigenten so konzipiert sind (sein sollten). Da soll man nicht eingreifen.
      Khampan
      Mit Pfitzner hätte es so oder so Ärger gegeben ! Grins
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    • Von den Streichquartetten gibt es einige sehr hörenswerte Bearbeitungen für Orchester (Mitropoulos, Mahler, Toscanini).

      Diese aktuelle Bearbeitung der Quartette Nrn. 12-16 ist von Terje Tønnesen, der sie mit seinem Orchester Camerata Nordica in wünschenswerter Durchhörbarkeit äußerst spritzig auch gleich selbst eingespielt hat, eine feine Alternative beispielsweise zu den Bernstein-Aufnahmen mit den Wienern aus den 80igern:

    • Die Diabelli-Variationen mit dem im Februar verstorbenen Peter Serkin . Allerdings nicht seine RCA / Sony Aufnahme , sondern die auf Pro Arte aus dem Jahre 1986 . Leider hat meine Musical Heritage CD am Ende von Var.16 einen Aussetzer.( Pressfehler ? ) . Eine eigenständige interpretation , die neben denen seines Vaters bestehen kann .

      Leider lassen sich weder die Pro Arte CD noch die Musical Heritage Ausgabe anzeigen .

      Aus der Tube : diese Einspielung ist in der Big Beethoven Box der Bach Guild zu hören . youtube.com/watch?v=nUrqBhFN3Vo
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