ZITATERATEN: Konzert und Oper (ohne Komponisten über Komponisten)

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    • Knapp daneben ist auch vorbei. Ich löse mal auf:

      A = Karlheinz Stockhausen
      B = Aphex Twin (bürgerlich Richard D. James)

      Das Stockhausen-Stück X, das er Aphex Twin empfahl (aber jener schon kannte) = Gesang der Jünglinge
      Das vokale Stockhausen-Stück Y, dass Aphex Twin nicht wirklich gefiel = Stimmung
      Das Aphex-Twin-Stück Z, das er Stockhausen empfahl = Digeridoo. Im folgenden ein YouTube-Link für Neugierige.

      youtube.com/watch?v=CyEV0_RzUUs

      Mauerblümchen ist dran :wink:
    • Melione schrieb:

      Dann kommentiert er eines der Stücke (ich konnte leider nicht herausfinden, welches) von B

      Stockhausen hatte ein Stück von James, den Track „Alberto Balsam“, in einer Radio-Show als zu eintönig kritisiert.

      Meint jedenfalls Wikipedia hier.

      Aufgrund des Rigorismus des ersten Zitats und der Verweise auf Elektronikeinsatzes war Stockhausen tatsächlich mein erster Gedanke; die Sprache des Zitats und der große Altersunterschied ließen mich stark zweifeln.
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Vielen Dank für das Rätsel an Melione!

      Wechseln wir das Jahrhundert. Das Zusammensein des Komponisten A mit seinem Gönner B war für Dritte recht anstrengend:

      Etiquette, und was dazu gehört, hat A nie gekannt, und wollte sie auch nie kennen. So brachte er durch sein Betragen die Umgebung des B, als A anfänglich zu diesem kam, gar oft in große Verlegenheit. Man wollte ihn nun mit Gewalt belehren, welche Rücksichten er zu beobachten habe. Dieses war ihm jedoch unerträglich. Er versprach zwar, sich zu bessern, aber – dabei blieb’s. Endlich drängte er sich eines Tages, als man ihn, wie er es nannte, wieder hofmeisterte, höchst ärgerlich zum B, erklärte grade heraus, er habe gewiß alle mögliche Ehrfurcht für seine Person, allein die strenge Beobachtung aller Vorschriften, die man ihm täglich gäbe, sei nicht seine Sache. Der B lachte guthmüthig über den Vorfall und befahl, man solle A nur seinen Weg ungestört gehen lassen; er sei nun einmal so.

      Wer waren A und B?

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Oh, Waldi und Andréjo sind der Lösung wohl schon auf der Spur ...

      ... zweimal Ja!

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • So ist es! Waldi hat alles richtig gelöst! :clap:

      A = der Jubilar Ludwig van Beethoven
      B = Erzherzog Rudolph von Österreich, selbst Komponist, später Kardinal und Erzbischof von Olmütz, Widmungsträger etlicher Werke Beethovens, darunter der Klavierkonzerte Nr. 4 und Nr.5, der Klaviersonaten opp. 81a, 106 und 111 sowie der "Großen Fuge" für Streichquartett op. 133.

      Danke allen Mitratenden!

      Nun freue ich mich auf ein Rätsel von Waldi!

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
    • Ehre, wem Ehre gebührt: Erst Andréjo brachte mich auf den Erzherzog, denn ich hatte vorher an einen der anderen Mäzene Beethovens gedacht. Dank an den Rätselsteller und den Mit-Löser!

      Doch auf ein neues:

      A berichtet (über "Ballo in maschera"-Proben):

      B war über lange Zeit der vornehmste Mezzosopran im italienischen Fach. Sie war von sehr kleinem Wuchs, was sie durch stelzenähnliche Schuhe auszugleichen pflegte. Ihre fast statischen Aktionen waren von einer sehr starken Ausstrahlung beseelt, und ihre Stimme war ein farbenprächtiges Feuerwerk, in dem nicht mit Brusttönen gespart wurde.
      C hatte eine der schönsten Baritonstimmen, die ich je gehört habe. Mit seinen gerade mal zwei Gesten war er zwar kein überzeugender Schauspieler - aber er sang! leider starb er sehr früh. ...
      D besaß eine besonders schöne Stimme, es war unmöglich, von ihr nicht berührt zu sein. Er hatte Tränen in der Stimme, jedoch ohne übersentimental zu sein - sein wunderbares Piano! - und sein ergreifender Gesang reichte an die Schmerzgrenze seines Publikums. D war ein großes Kind mit einer Menge Charme. Seine sängerische Berufung nahm er nicht übermäßig ernst, und mit der Disziplin war es nicht weit her. Er war ein leidenschaftlicher Spieler...Im Herbst … hatten wir mehrere gemeinsame Auftritte, nicht nur in Wien, sondern auch in Chicago und an der Mailänder Scala. Da machten die Spielhöllen Umsätze.

      Anmerkung und kleine Hilfe: Es handelt sich nicht um den Originalwortlaut, sondern um eine deutsche Übersetzung. A, B, C und D sind alles andere als unbekannt.
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      Homo sum, ergo inscius.
    • C ist richtig: Ettore Bastianini. Cherubino war schneller als Quasimodo. Der hat dafür D richtig erraten: Giuseppe "Pippo" di Stefano! :clap: :clap:

      Die Vorschläge für A und B treffen leider daneben.
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      Homo sum, ergo inscius.