Eben gehört 2020/2021

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen



  • Mieczyslaw Karlowicz : Serenade, op. 2 & Violinkonzert in A-Dur, op. 18

    Philharmonisches Orchester der Stadt Warschau , Antoni Witt + Ilya Kaler (Violine)

    Die Reihe finde ich sehr hörenswert. Wer die Musik der Romantik mag, wird hier bestens bedient, ohne immer bei den gleichen Komponisten suchen zu müssen.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Hallo zusammen,



    Gustav Mahler (1860-1911)
    Symphonie Nr.2
    Eteri Gvazana, Anna Larsson, Lucerne Festival Orchestra, Claudio Abbado

    CD, DGG, DDD, 2003, Live

    Ich bin etwas zu früh dran, befürchte ich. :D
    Obwohl ich viele Mahler-(Gesamt-)Aufnahmen besitze, bin ich sicher kein Experte, was seine Musik und Deutungen anbelangt. Abbado erscheint mir als hochsensibler Lotse durch die monströse Größe und Komplexität des Werkes, direkt auf Ausddruck und Schönheit zielend. Für meinen Geschmack eine tolle und sehr berührende Aufführung. Hurwitz fand's eher kacke...

    Viele Grüße
    Frank
    :cincinbier:
    "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
    but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
    - H. W. M.
  • Maurice schrieb:

    Robert Fuchs : Sinfonie Nr.3, E-Dur, op. 79 , Ouvertüre zu "Des Meeres und der Liebe Wellen", op. 59 , Andante Grazioso und Capriccio für Streichorchester, op. 63

    Mährische Philharmonie , Manfred Müssauer

    In den Tag mit Robert Fuchs und seiner 3.Sinfonie. Leider ohne Bild.

    Maurice schrieb:

    Erneut ohne Bild :

    Antonin Dvorak : Sinfonie Nr.6
    Vitezslav Novak: "Ewige Sehnsucht"

    BBC-SO, Jiri Belohlavek

    Diese CD gab es mal als Beilage zum BBC-Music Magazine. Manchmal findet man die CDs auch auf dem Marktplatz, aber diese hier offenbar nicht.
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Danke fürs Bilder einstellen, lieber Lionel. Schöne Osterfeiertage wünsche ich Dir.

    :cincinbier:
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Hueb's Mahler 2 / Abbado hab ich auch, allerdings zum gucken



    Es ist dasselbe Konzert.

    Und Klemperer hin, Bernstein her, Tennstedt hin, Kaplan her, es ist die Schönste meiner Mahler Zwo :)

    Von daher bin ich mit Herrn Hurvitz uneinverstanden. Und mache sie jetzt an.


    :)
    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)


  • Gustav Mahler : Sinfonie Nr.5 AD: 1988 Live, Royal Festival Hall London

    London PO, Klaus Tennstedt

    Die Tempi sind schon sehr gewöhnungsbedürftig. Ich mag diese breite Einleitung und das Langsame im 1.Satz überhaupt nicht. Nach dem Trompetensignal hätte ich fast ausgeschaltet, furchtbar. Allerdings muss man ihm lassen, dass er mit seinen Tempi zurecht kommt, es zerfällt nichts, das macht er schon super. Man merkt, dass Tennstedt mit den Tempi spielt, nicht nur im ersten Satz. Auf der einen Seite ist das wirklich klasse, auf der anderen Seite ist es überhaupt nicht mein Ding. Es ist, wie mit seinem gesamten Mahler: Man liebt ihn oder man läuft davon. Die GA habe ich schnell wieder verkauft, und diese Einspielung wird sicher nicht zu meinen Favoriten gehören, aber sie ist grundsätzlich nicht schlecht.

    Letzte Woche hatte ich Shipway gehört. Eine Einspielung, von der ICH zuvor nie etwas gehört hatte. Das sind zwei völlig unterschiedliche Auffassungen und Interpretationen. Ich bin gespannt, wenn ich Solits späte Einspielung aus Chicago anhöre (aus dem Jahre 1990). Seine frühe Einspielung aus Chicago war ja recht wuchtig gewesen. Das Blech ist halt dort der Hammer.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Hueb schrieb:

    Hurwitz fand's ehe
    Und er hat vollkommen recht! Die Aufnahme ist streckenweise daneben. (2. und 3. Satz)
    Das Problem beschreibt Hurwitz auch ganz genau: Abbado neigte im Alter zu Micromanagement, also Kontrolle in alle Details und verlor dabei manches mal den Blick fürs Ganze.
    So eben stellenweise der 2. und 3. Satz

    Abbados Detailpusseligkeit bringt zwar schöne Stellen hervor, an denen man/frau sich erfreuen kann, aber der große Zug ist weg.

    garcia schrieb:

    Es ist dasselbe Konzert.

    (@Garcia. Das geht mir mit David Foster Wallace genauso. Schrecklich öde Passagen wechseln sich mit tollsten Dingen ab, das Problem ist nur, wenn ich die Öde wieder erreiche: Habe ich den Mut bis zur nächsten großartigen Passage durchzuhalten? Momentan bin ich bei ca. 400 Seiten, tapfer, tapfer, aber als Pynchon Ersatz? Ich lese das mehr als Mut- und Durchhalteprobe denn als Spaß)

    Mein Mahler 2 für die Ewigkeit ist nicht Klemperer, wie ihr alle annehmen möget, nee, es ist mittlerweile William Steinberg.
    Ich kenne nur diese offizielle, habe noch andere Live in petto. Vielleicht gibt es noch andere offizielle Aufnahmen, so die aus Boston.


    Gruß aus Kiel
    Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)


  • Ralph Vaughan-Williams : Sinfonie Nr.3 & Fantasia on Greensleeves AD: 1991 & 1992

    Philharmonia Orchestra , Leonard Slatkin - Solisten: Hugh Bean (Violine), John Chambers (Bratsche), Jane Marshall (Englischhorn), Mark David (Trompete), Nigel Black (Waldhorn), Linda Hohenfeld (Sopran)

    Die erste GA der Sinfonien von Vaughan-Williams habe ich vor vielen Jahren mal bei Zweitausendundeins gekauft. Keine Ahnung, auf was ich da einließ, denn Internet war zu der Zeit noch fast in den Kinderstuben gewesen. Daraus hatte mich DIESE Einzel-CD von Anfang an am meisten begeistert, oder besser gesagt, die Kombination von "Greensleeves" mit der "Pastoralen" von ihm. Die kristallklare Einspielung mag nicht die am besten bewertete Aufnahme sein von dem Werk, aber für mich persönlich wird es immer DIE Einspielung bleiben. Sie hat mir letzten Endes diesen wunderbaren Komponisten möglich gemacht. Daher gilt mein großer Dank an Leoanard Sklatkin, seinem Orchester und den hervorragenden Tontechnikern, die einen kristallklaren Klang ermöglicht haben.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • zu später Stunde dies:



    Britten: Cello-Suite Nr. 3, op. 87
    Jakob Spahn, Violoncello


    und dann noch hieraus:



    J.S. Bach, Cellosuite Nr 5. c-moll, BWV 1011
    Frans Helmerson, Violoncello
    -----------------------------------------------------------------------------------------------
    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)


  • Sergei Rachmaninow:
    Sinfonie Nr. 1 Op. 13
    Sinfonische Tänze Op. 45

    Yannick Nézet-Séguin, The Philadelphia Orchestra

    Ein tolles Vergnügen.


    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
  • Maurice schrieb:



    Ralph Vaughan-Williams : Sinfonie Nr.3 & Fantasia on Greensleeves AD: 1991 & 1992

    Philharmonia Orchestra , Leonard Slatkin - Solisten: Hugh Bean (Violine), John Chambers (Bratsche), Jane Marshall (Englischhorn), Mark David (Trompete), Nigel Black (Waldhorn), Linda Hohenfeld (Sopran)

    Die erste GA der Sinfonien von Vaughan-Williams habe ich vor vielen Jahren mal bei Zweitausendundeins gekauft. Keine Ahnung, auf was ich da einließ, denn Internet war zu der Zeit noch fast in den Kinderstuben gewesen. Daraus hatte mich DIESE Einzel-CD von Anfang an am meisten begeistert, oder besser gesagt, die Kombination von "Greensleeves" mit der "Pastoralen" von ihm. Die kristallklare Einspielung mag nicht die am besten bewertete Aufnahme sein von dem Werk, aber für mich persönlich wird es immer DIE Einspielung bleiben. Sie hat mir letzten Endes diesen wunderbaren Komponisten möglich gemacht. Daher gilt mein großer Dank an Leoanard Sklatkin, seinem Orchester und den hervorragenden Tontechnikern, die einen kristallklaren Klang ermöglicht haben.

    Slatkin war auch mein erster Vaughan Williams-Zyklus und ich habe ihn oft und gerne gehört. Es kann nicht vor, aber auch nicht wesentlich später als 1994 gewesen sein - erst seit dieser Zeit besitze ich einen CD-Player - mittlerweile einen besseren zweiten zusätzlich - und mit der Anschaffung von Slatkin habe ich damals mit Sicherheit nicht lange gewartet. Die Bestellung muss ebenso über 2001 gelaufen sein - auch bei mir ging das wohl nicht anders.

    Mittlerweile finde ich außerdem Boult und Handley diesbezüglich im Regal ... und natürlich manche Einzelaufnahmen. Dass sie nicht so oft wie Slatkin gehört wurden bislang, liegt am viel größeren Repertoire, das ich mir mittlerweile erarbeitet habe. Das ist sicher der einzige Grund, denn diese Zyklen sind gewiss nicht schlechter - vielleicht interpretatorisch etwas besser, aber der Klang ist auf jeden Fall hervorragend. Da stimme ich meinem Vorredner gerne zu.

    Die Cover entsprechen dem ersten und dem dritten oben verlinkten, nicht der mittleren Veröffentlichung. Mit anderen Worten: Die CDs beanspruchen ihren Platz!

    :) Wolfgang
    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
  • leverkuehn schrieb:

    zu später Stunde dies:



    Britten: Cello-Suite Nr. 3, op. 87
    Jakob Spahn, Violoncello

    Wenn ich mich recht erinnere - leverkuehn möge mich korrigieren -, dann ist es doch diese dritte Suite, die ein wenig überrascht ob ihrer Bildhaftigkeit bis hin zu folkloristischen Anleihen. Ich muss gestehen, dass ich diese reizvollen Suiten wohl erst ein einziges Mal gehört habe.

    :) Wolfgang
    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
  • bzw. hier
    (AD: 04. - 05. Juli 1955, No. 1 Studio, Abbey Road, London [Oboenkonzert] & 14. Juni 1954, Kingsway Hall, London [Tubakonzert])

    - Oboenkonzert*
    - Tubakonzert**

    Evelyn Rothwell, Oboe*
    Philip Catelinet, Tuba**
    London Symphony Orchestra
    Sir John Barbirolli

    Die Aufnahme des Tubakonzerts entstand einen Tag nach der Uraufführung mit dem Widmungsträger Philip Catelinet, dem damaligen Solo-Tubisten des LSO. Von der Interpretation überzeugt mich das Oboenkonzert mehr. Das Tubakonzert kommt vor allem im ersten Satz in dieser Aufnahme etwas täppisch daher, was aber durchaus seinen Charme haben kann. Immerhin sind das zwei interessante historische VW-Aufnahmen. Guter Monoklang.
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)


  • Johann Sebastian Bach:
    „Christ lag in Todesbanden“ BWV 4

    Dietrich Fischer-Dieskau
    Münchener Bach Chor & Orchester
    Karl Richter

    „Der Himmel lacht, die Erde jubilieret“ BWV 31

    Barbara Schlick, Kai Wessel, Guy de Mey, Klaus Mertens
    Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
    Ton Koopman

    :wink: Agravain
  • Solcherlei auch hier. Der junge Johann Sebastian in Mühlhausen, 1707 oder 1708.

    Johann Sebastian Bach: "Christ lag in Todes Banden" BWV 4

    Yumiko Kurisu, Akira Tachikawa, Koki Katano, Peter Kooij
    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind." - Bertrand Russell
  • andréjo schrieb:

    leverkuehn schrieb:

    zu später Stunde dies:



    Britten: Cello-Suite Nr. 3, op. 87
    Jakob Spahn, Violoncello
    Wenn ich mich recht erinnere - leverkuehn möge mich korrigieren -, dann ist es doch diese dritte Suite, die ein wenig überrascht ob ihrer Bildhaftigkeit bis hin zu folkloristischen Anleihen. Ich muss gestehen, dass ich diese reizvollen Suiten wohl erst ein einziges Mal gehört habe.

    :) Wolfgang
    Ja, das stimmt. Britten hat hier russische Volksliedthemen verwendet. Im Autograph (einsehbar auf der Webseite der British Library London) hat Britten explizit eine mit Schreibmaschine geschriebene Erklärung beigefügt mit den Worten:
    „The first three Russian folk songs on which this Suite is based were taken from Tschaikovsky‘s volumes of folk song arrangements. The fourth, the Kontakion, comes from the English Hymnal. When I played the Suite through to Dimitri Shostakovich last April, he remarked that he was brought up on a version of the latter different from mine. This is printed in small notes on page 16. I then consulted my friend, Bishop Pimen of Saratov and the Volga, who confirmed that my version was the one which he regularly used. I should like players to feel free to use whichever version they prefer.
    B.B. Summer 1971.“

    Eine Besonderheit ist, dass die Volksliedthemen zunächst in Variationen zu hören sind, und erst im letzten Satz in ihrer thematischen Grundgestalt auftreten.

    Jakob Spahn ist übrigens der erste Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters. Vor meinem Umzug weg von München hatte ich die Gelegenheit, ihn in einem wunderbaren Kammerkonzert mit den 5 Cellosonaten von Beethoven zusammen mit dem Pianisten Jonathan Aner zu erleben. Ich finde diese Britten-Aufnahme von ihm außerordentlich gelungen.

    :wink: Stephan
    -----------------------------------------------------------------------------------------------
    Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)