Eben gehört

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    • Algabal schrieb:

      Der "englische Beethoven". Nun ja, mit sowas tut man dem armen Macfarren tatsächlich keinen Gefallen. Das ist leider echt langweiliges Zeugs, was der Mann so zusammenkomponiert hat ... Beethoven ist wirklich ganz, ganz weit weg davon. Gaaaaaaanz weit.

      Ich bin ja ein großer Freund von dem, was CPO da regelmäßig ausgräbt und vieles ist mindestens durchschnittlich (positiv gemeint!) und manche Produktionen sind einfach nur klasse und ich frage mich, warum die Popularität z. B. von Gernsheim, Raff, Herzogenberg etc. so gering ausfällt. Besagte Macfarren-Einspielungen sind allerdings mit das Grottigste und Ödeste, was ich je auf diesem Label zu Ohren bekommen habe. Eine Amazon-Besprechung bemängelt die miese Klangqualität - möglich, dass diese den Eindruck von den Werken (stark) prägt ?( . Andererseits gibt es kaum weitere Bemühungen, den Komponisten wieder in der Wahrnehmung zu verankern, was dann wieder gegen seine Qualitäten sprechen mag... :versteck1: Jedenfalls würde ich vor der gezeigten CD ausdrücklich warnen. :versteck2:

      Braccio schrieb:

      Diese Aufnahmen wurden aber bislang von Tudor verantwortet. Hat sich das geändert?

      Du hast natürlich Recht! Ich habe meinen Beitrag entsprechend geändert. :)
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Da ich ja permanent meine Bestände verschlanke - damit es Platz für Neues gibt - . werden Entscheidungen verlangt . In den vergangenen Tagen hörte ich immer wieder Eugen Onegin . Orlov (48) oder Khaikin ( 55 ) ,oder doch beide ? Im Forum fand ich zwar die Khaikin-Aufnahme erwähnt und Frau Vishnevskaya ( zu recht ) gelobt , aber irgendwie spricht mich im Ganzen die Orlov'sche Version ein wenig mehr an . Die wurde aber hier noch nicht erwähnt , wenn ich mich nicht irre (Hawkens) . Ansichten ? Meinungen ? Einschätzungen ? ( Es geht hier nur um diese beiden Einspielungen) .

      youtube.com/watch?v=lS8bN4ojPhQ


      youtube.com/watch?v=Ap2obcsLpnE
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Rosamunde schrieb:

      Algabal schrieb:

      Harrison Birtwistle: Gawain
      Hi Algabal - was machst Du daraus? Ist es Dein erstes Hören - oder schon mehrmals? Deine Eindrücke würden mich interessieren. Ich glaube wir haben einen Britwistle thread. :wink:
      Nee, ist nicht mein erstes Hören dieser Oper. Kenne eigentlich auch sonst ziemlich viel von Birtwistle (Streichquartette, Ensemble- und Orchestersachen und die Opern "Punch and Judy", "The Minotaur", "The Mask of Orpheus" und eben "Gawain"). Mag seine Musik insgesamt sehr gern, vielleicht schreibe ich tatsächlich mal in der Sache was im einschlägigen Thread, brauche dazu aber mehr Zeit als ich derzeit habe (und die nutze ich lieber zum Hören als zum langen Schreiben über das Gehörte - ich muss beruflich den ganzen lieben langen Tag über Gelesenes schreiben. Das reicht mir eigentlich... :) ).

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Angeregt durch die SZ höre ich jetzt zum wiederholten Male die beiden Violinkonzerte von Martinu mit Frank Peter Zimmermann . Ich bin mit keinem der Werke vertraut , aber auf Anhieb sagt mir das 2. Konzert mehr zu . Was auffällt , ist das Zusammenwirken von Solist , Dirigent und Orchester . Das klingt sehr geschlossen und geprobt . Nach Reinhören ins Zweite mit Suk und Faust klang mir Zimmermann schon vertraut und gefiel mir doch mehr . Aber es ist alles Neuland , also will Elman noch gehört werden , und was weiß ich wer noch . Nur wann ?

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • Neu

      Die Zimmermann-Aufnahme ist Superspitzenklasse. Ich kannte die Stücke vorher auch nicht, und trotzdem wirkten sie in dieser Aufnahme (und klar, das liegt auch an den Bambergern und Hrůša) gleich vertraut. Zimmermann hat die Konzerte auch in der Berliner Philharmonie gegeben, Nr. 1 mit Hrůša, Nr. 2 mit M. Jansons. Sehr lohnend, sie sich in der DCH anzusehen!
    • Neu

      b-major schrieb:

      Da ich ja permanent meine Bestände verschlanke - damit es Platz für Neues gibt - . werden Entscheidungen verlangt . In den vergangenen Tagen hörte ich immer wieder Eugen Onegin . Orlov (48) oder Khaikin ( 55 ) ,oder doch beide ? Im Forum fand ich zwar die Khaikin-Aufnahme erwähnt und Frau Vishnevskaya ( zu recht ) gelobt , aber irgendwie spricht mich im Ganzen die Orlov'sche Version ein wenig mehr an . Die wurde aber hier noch nicht erwähnt , wenn ich mich nicht irre (Hawkens) . Ansichten ? Meinungen ? Einschätzungen ? ( Es geht hier nur um diese beiden Einspielungen) .
      1. Akt ganz gehört. Zwischen den Nummern/Szenen hin und her geschaltet und verglichen.

      Orlov & Team treffen für mich die Sache ausdrucksmässig besser, wenn man es schaftt, die ersten 15 Minuten zu ignorieren.
      Khaikin hat die weniger passenden und weniger ausdrucksvollen Stimmen. Tatyana ist mir zu hysterisch. Das Quartett (in der Mitte des 1. Akts) lässt zu wünschen übrig.
      Könnte ich noch viel mehr drüber sagen.

      Sind das live Aufnahmen? Das würde die holprigen ersten 15 Minuten bei Orlov erklären.
    • Neu

      Hier läuft schon wieder Yevgeny :D - aber diesmal the real thing: Belgrad 1955.
      Musikalisch ganz gross und aus einem Guss. Alles passt zusammen.



      Ich bin entzückt. Dieses Russisch !
      (Orchester und Chor schwanken etwas in der Qualität, aber sind insgesamt ok und befördern die Musik sehr angemessen ).
      Die Stimmen sind ausgezeichnet und für mich ist die Stimmung und der Charakter dieser Oper herrlich schwärmerisch ausgekostet.

      Sogar das Quartett (im 1. Akt) ist gelungen.

      Lenski to die for :verbeugung1:
      Olga herrlich
      Tatyana sehr ausdrucksstark, variiert, schwärmerisch; (könnte manchmal in der Briefszene noch ein klein bisschen stimm-technisch perfekter sein, aber das soll wirklich nur eine minimal Kritik sein, im Dienste der Ausgewogenheit des Berichts). Man kann sehr schön die Entwicklung ihrer Rolle anhand ihres veränderten Ausdrucks nachvollziehen. Die Stimme verliert das Mädchenhafte und wird fraulich gereifter, lebenserfahrener.
      Onegin herrlich arrogant am Anfang. Stimme wie Honig. Kostet die Sprache sehr gelungen aus. Ganz kurze Intonationsprobleme am Ende des 1. und 3. Akts. Ebenso wie bei Tatynana ein sehr schön veränderter Ausdruck im Laufe der Handlung.
      Filipyevna wunderbar getroffen

      Conductor - Oskar Danon
      Eugene Onegin - Dushan Popovich
      Captain - Aleksandar Veselinovic
      Prince Gremin - Miroslav Changalovich
      Zaretsky - Ilya Gligorievich
      Olga - Biserka Cvejic
      Filipyevna - Melanie Bugarinovich
      Madame Larina - Mira Vershevich
      Tatiana - Valeria Heybalova
      Monsieur Triquet - Stepan Andrashevich
      Vladimir Lensky - Drago Startz

      Chorus of The National Opera Belgrade
      Orchestra of The National Opera Belgrade

      Wenn ich es dann nochmal ganz gehört habe, re-poste ich eventuell im Eugen Onegin Thread.
    • Neu

      Eine Stunde Kammermusik des ziemlich späten Brahms:

      Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 (1887)

      Klarinettenquintett h-Moll op. 115 (1891)


      Tim Brackman, Kalle de Bie, Rik Kuppen (Klaviertrio)
      Jelmer de Moed, Animato-Quartett (Klarinettenquintett)

      Die Live-Mitschnitte vom Internationalen (oder dieses Mal ziemlich nationalen) Kammermusikfestival in Utrecht Ende Dezember hat der niederländische Rundfunk bei YouTube hochgeladen
      youtube.com/watch?v=B_s0DgYF4y0
      youtube.com/watch?v=QzmxzxdigG…TIwMjH-vs1fPJL7fg&index=2
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Neu

      Fetzige Radiomitschnitte von Bachs Fantasia & Fuge in C minor BWV 537 in Orchester-Version Edward Elgars op. 86

      Radio-Philharmonie Hannover
      ML: Wayne Marshall
      Hannover, 14.11.03

      Württembergische Philharmonie Reutlingen
      ML: Fawzi Haimor
      Tübingen , 2018

      Sowie YT-String
      youtube.com/watch?v=BTme_-mIj5I
      BBC Symphony Orchestra.
      Andrew Davis, London 2000

      Instrumentenquäler aus Brexit-Town lassen BWV 537 lassen Mucke besonders elgar-like rüberkommen…
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Neu



      Antonin Dvořák: Stabat mater op. 58

      Erin Wall (Sopran), Mihoko Fujimara (Mezzo-Sopran), Christian Elsner (Tenor), Lian Li (Bass)

      Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

      Mariss Jansons

      Eine überaus berührende Darbietung, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
    • Neu


      (AD: Januar 2018, Media CityUK, Salford)

      - Klavierkonzert Nr. 4 c-moll, op. 44

      Louis Lortie, Klavier
      BBC Philharmonic
      Edward Gardner

      &


      (AD: April 2012, Haus des Rundfunks RBB Berlin)

      - Totentanz
      - Fantasie über ungarische Volkslieder

      Nareh Arghamanyan, Klavier
      Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
      Alain Altinoglu

      Knackig-spritzige und zugleich auch gefühlvolle Aufnahmen. Gestreamt in HiRes-Qualität.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)